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Stadtmagazin Nordhausen
Nordhausen Panorama
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26.07.2010 -31.07.2010   aktuelle Nachrichten um und aus Nordhausen
Veranstaltungen Jugendclubhaus Nordhausen (Monatsplan)
Heute im Kino
Ein SERVICE des Stadtmagazin Nordhausen: Sprit sparen- Mitfahren !!!!

Freitag,30.Juli 2010
Verbesserte Anschlüsse zwischen Stadtbuslinie E und Straßenbahn- Linie 10 am Haltepunkt Schurzfell im Testbetrieb
Nordhausen(smn). Seit dem 24. April wird auf der Linie 10 der Haltepunkt Schurzfell bedient.
Vom 1. August bis 31. August wird probeweise die Haltestelle Schurzfell der Stadtbuslinie E näher an den Haltepunkt der Harzer Schmalspurbahn herangeführt.
Es ergeben sich montags bis freitags zu folgenden Zeiten an der Haltestelle Schurzfell direkte Umsteigemöglichkeiten von den Bahnen aus Richtung Ilfeld in den Stadtbus der Linie E nach Salza, Karl-Liebknecht-Platz und Niedersalza:
Ankunft der Bahn aus Ilfeld/Niedersachswerfen: 8:01 Uhr, 11:01 Uhr, 12:01 Uhr, 13:01 Uhr, 14:01 Uhr, 15:01 Uhr, 16:01 Uhr, 17:01 Uhr, 18:01 Uhr.
Abfahrt der Stadtbuslinie E in Richtung Salza/Niedersalza: 8:05 Uhr, 11:04 Uhr, 12:04 Uhr, 13:04 Uhr, 14:04 Uhr, 15:11 Uhr, 16:04 Uhr, 17:08 Uhr, 18:04 Uhr.
Von der Stadtbuslinie E aus Richtung Niedersalza/Salza kann zu folgenden Zeiten in die Bahnen in Richtung Niedersachswerfen/Ilfeld umgestiegen werden:
Ankunft der Stadtbuslinie E aus Richtung Niedersalza/Salza: 6:36 Uhr nur an Schultagen, 11:46 Uhr, 12:41 Uhr, 13:11 Uhr nur an Schultagen, 13:46 Uhr, 15:46 Uhr, 16:46 Uhr, 17:46 Uhr und RUFBUS um 19:46 Uhr.
Abfahrt der Bahn nach Niedersachswerfen/Ilfeld: 6:39 Uhr, 11:54 Uhr, 12:54 Uhr, 13:24 Uhr, 13:54 Uhr, 15:54 Uhr, 16:54 Uhr, 17:54 Uhr, 19:54 Uhr.
Fragen beantworten die Mitarbeiter der Betriebsleitzentrale unter 03631 639-215 und 639-216.


Freitag,30.Juli 2010
Abrissarbeiten an der Flohburg haben begonnen
Nordhausen(smn). In der Nordhäuser Altstadt hat jetzt der Abriss des aus den 60er Jahren stammenden Anbaus des Museums „Flohburg“ begonnen. Ab Montag, dem 2. August können dann die Bohrungen für das Fundament des geplanten neuen Anbaus erfolgen. Dazu wird die Blasiistraße ab dem 2. August für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt.
Nach der Sanierung der „Flohburg“ und deren Umbau soll das alte Fachwerkhaus als Museum für die stadthistorische Sammlung dienen. Bereits im vorigen Jahr erhielt die Stadt Nordhausen vom Freistaat Thüringen den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der „Flohburg“ in der Altstadt als 1. Teilbewilligung aus der Städtebauförderung in Höhe von 500.000 Euro. Der Anteil der Stadt an der Finanzierung der Baukosten beträgt damit nur 15 %. Üblich sind 20%. Der Freistaat unterstützt aus den eigenen Landesprogrammen die Stadt auf Grund der Wichtigkeit des Vorhabens in der Nordhäuser Altstadt mit zusätzlichen 5%.  Die Gesamtbaukosten in Höhe von 3,5 Millionen  Euro wurden ebenfalls vom Freistaat Thüringen als förderfähig anerkannt.

Freitag,30.Juli 2010
Manuela Haufschild zeigt Airbrush im Rathaus-Foyer
Nordhausen(smn). Gestern eröffnete die Görsbacher Künstlerin Manuela Haufschild im Foyer des Nordhäuser Rathauses die Ausstellung ihrer Werke, die im  Airbrush- und Encaustic- Technik entstanden. Die Ausstellung ist bis zum 3. September zu sehen.  
Frau Haufschild ist Diplom-Designerin und Werbekauffrau und besuchte Airbrush-Seminare bei James Douglas in Berlin. Ausstellungen von ihr gab es bisher bei der Airbrushmesse in Frankfurt/Main, im Heringer Schloss, in der Kreissparkasse Nordhausen,  in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen, im Pfarrhaus in Urbach sowie bei der Stadtverwaltung Sondershausen.

Freitag,30.Juli 2010
16. Altstadtfest in Nordhausen
Nordhausen(smn). Heute Abend beginnt in der Nordhäuser Altstadt das 16. Altstadtfest mit dem Handwerkermarkt. Der Veranstalter hat dazu eine Internetseite gestaltet, wo sie das Programm entnehmen können. Auch sind Fotos aus dem vergangenen Jahr abgebildet.

Donnerstag,29.Juli 2010
Der Arbeitsmarkt im Juli 2010: Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit   
Nordhausen(smn). Zu Beginn des zweiten Halbjahres ist die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen. 15.167 Männer und Frauen registrierte die Nordhäuser Arbeitsagentur, das waren 103 mehr als im Monat zuvor aber über 3.600 weniger als vor einem Jahr. 894 Personen meldeten sich nach einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitslos, fast fünfzehn Prozent weniger als im Vorjahr.
Zusätzliche Entlastung auf dem Arbeitsmarkt brachten Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt, Förderungen beruflicher Weiterbildung, die Unterstützung bei Selbständigkeit und berufliche Eingliederungsmaßnahmen. Insgesamt wurden im letzten Monat 6.624 Personen, 187 mehr als im Juli 2009 damit unterstützt.
Betrachtung der Entwicklung 
„Die Arbeitslosigkeit ist im Juli saisonbedingt leicht angestiegen, weil Jugendliche ihre Schule oder Ausbildung beendet haben“, erläutert der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Karsten Froböse die aktuellen Zahlen. „Die Arbeitsmarktlage ist in diesem Sommer besser als vor einem Jahr. Von den Unternehmen sind im Juli über fünfzig Prozent mehr Stellen gemeldet worden. Deshalb stehen die Chancen gut, dass wir die aktuell ausgebildeten Fachkräfte gezielt und schnell in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können“, so der Agenturchef.
Mehr Vermittlungen bei den Jugendlichen 
Seit Jahresbeginn haben bereits vier Prozent mehr Jugendliche eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen können. 1701 der unter 25-Jährigen waren Ende des Berichtsmonats ohne Arbeit, 352 mehr als im Juni. Im Vorjahr waren noch 2.500 arbeitslose Jugendliche auf Jobsuche. Die Nordhäuser Arbeitsagentur erstreckt ihre Vermittlungsbemühungen vorrangig auf die freien Stellen in der Region. Darüber hinaus werden aber auch bundesweite Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten.  
Arbeitslosenquote leicht erhöht 
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent an. Vor einem Jahr lag sich noch bei 12,8 Prozent.
Mehr versicherungspflichtige Stellen    
649 Stellen des ersten Arbeitsmarktes wurden von den Unternehmen und Verwaltungen im Juli gemeldet, neben einem leichten Plus von rund sechs Prozent zum Juni, war vor allem der Anstieg zum Vorjahr um über 50 Prozent positiv. 626 der gemeldeten Stellen sind versicherungspflichtig. Hier gab es eine Steigerung zum Juli 2009 um knapp 60 Prozent. Die Zeitarbeitsbranche meldete 220 Stellen, 123 Arbeitsangebote kamen aus dem verarbeitenden Gewerbe und 75 Jobangebote aus dem Baugewerbe. Zur Besetzung standen damit zum Ende des Monats fast 1.000 Stellen zur Verfügung, ein Großteil aus dem Dienstleistungssektor.
Weniger unversorgte Jugendliche 
Das Berufsberatungsjahr 2009/2010 geht in die entscheidende Phase. 1.846 Jugendliche haben sich von Oktober bis Juli als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 79 weniger als vor einem Jahr. Über 1.300 Jugendliche können sich bereits über einen Ausbildungsvertrag oder eine feste Zusage freuen. Die Zahl der unversorgten Bewerber ging um über 15 Prozent auf 497 zurück. Ende Juli waren 1.467 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der betrieblichen Lehrstellen betrug 1.382, somit 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Donnerstag,29.Juli 2010
Kürzung der Städtebauförderung bedeutet Investitionsstopp bei den Kommunen
Nordhausen(smn). Die Ankündigung der Bundesregierung, die Städtebauförderung im kommenden Jahr von 610 Millionen Euro um die Hälfte auf 305 Millionen Euro zu kürzen, trifft im Nordhäuser Rathaus auf Unverständnis und Widerspruch. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Baudezernentin Inge Klaan haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an den Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Herrn Dr. Peter Ramsauer gewandt.
„Mit großer Betroffenheit wurden wir mit Ihrer Ankündigung konfrontiert. Die städtebaulichen Aufwertungen und die damit einhergehenden positiven wirtschaftlichen-, sozialen- und Beschäftigungsimpulse haben wesentlich zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den Städten beigetragen. Dieses strukturpolitische Instrument nun so radikal zu kürzen und damit die Investitionsfähigkeit der Kommunen um 70 - 80% zu schwächen, ist uns unverständlich. Zumal die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen durch Sicherung von Beschäftigung erheblich sind, wie wir an der erfolgreichen Bilanz des Konjunkturprogramms ablesen können. Eine Kürzung der Städtebauförderung bedeutet somit gleichfalls eine Schwächung der Wirtschaftsbereiche, die im Wesentlichen von kommunalen Bauvorhaben profitieren. Ein Zurückschrauben der Städtebauförderung ist vor dem Hintergrund unverständlich, dass immer mehr Menschen in die Städte ziehen. Insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern sorgen die hohen Bevölkerungsverluste in den ländlichen Räumen und den Städten für eine Konzentration der verbleibenden Bevölkerung in den Städten. Die Bevölkerung kann jedoch nur dann in den Städten gehalten werden, wenn die Wohn- und Lebensqualität stimmt, Arbeitsplätze und eine funktionierende Infrastruktur vorzufinden sind. Hierzu leistet die Städtebauförderung einen zentralen Beitrag“, heißt es in dem Brief.
Das Programm sei bisher eine Erfolgsgeschichte für Nordhausen gewesen, „dank dem auch Nordhausen – in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs durch Bombardierungen in Schutt und Asche gefallen – in einem bis dahin nicht gekannten Ausmaß wiedererstanden und aufgeblüht ist zur sicht- und spürbaren Freude der Menschen, die hier leben“, heißt es im Schreiben abschließend
In Nordhausen habe insbesondere die durch Kriegszerstörung stark gelittene Altstadt von den Städtebaufördermitteln profitiert. „Hier wurden seit 1991 rund  28 Millionen Euro im Rahmen des Programms `Städtebaulicher Denkmalschutz´ investiert. Mit dieser Summe, die von Bund, Land und der Stadt Nordhausen bereitgestellt wurde, konnten u.a. die bisherige Sanierung der Stadtmauer realisiert werden, die Erschließung der Altstadtstraßen, diverse private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden sowie die Erneuerung und Erweiterung des Badehauses. Zu den jüngsten geförderten Projekten zählt die Freianlagengestaltung des ökumenischen Kindergartens im Quartier Bäckerstraße und die Durchführung des Wettbewerbes Blasiikirchplatz", sagte Frau Rinke angesichts der drohenden Kürzungen. Die Umgestaltungsmaßnahmen im Zuge der Landesgartenschau, die wesentlich zu einer Verbesserung der städtebaulichen Situation und damit auch der Wohn- und Lebensqualität in Nordhausen beigetragen haben, wurden u.a. aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Aus dem Programm Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen wurden die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und die Verbindungsachse vom Bahnhofsplatz bis zum Kornmarkt bezuschusst. Die Gesamtinvestitionen für diese beiden Maßnahmen belaufen sich auf rund. 15  Millionen Euro, die über Fördermittel der EU, des Bundes, des Freistaates Thüringen und Eigenanteilen der Stadt Nordhausen finanziert wurden.
Zu den bereits angelaufen Projekten, für die Mittel der Städtebauförderung verwendet werden, zählt die Sanierung und Erweiterung des Museums Flohburg, die Sanierung des Blasiikirchplatzes als auch die Kulturbibliothek. „Ohne eine feste Fördermittelzusage für die Bauvorhaben wird eine Finanzierung im vorgesehen Zeitrahmen schwierig“, sagte Inge Klaan. „Ohne die Städtebauförderung durch Bund und Land sinkt das kommunale Investitionsvermögen um 70-80%. Große Bauvorhaben dürften dann der Vergangenheit angehören. Dies ist insbesondere aus wirtschaftspolitischer Sicht sehr bedenklich, da die kommunalen Bauvorhaben dem regionalen Handwerk und dem Baugewerbe unmittelbar zugute kommen“ erläutert die Baudezernentin.

Donnerstag,29.Juli 2010
RATGEBER: Geschirrspültabs - Reihenweise Versager bei Öko-Tabs
Nordhausen(smn). Die meisten phosphatfreien Geschirrspültabs taugen nichts. Nur zwei Öko-Tabs sind „gute“ Spülhilfen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift test in ihrer August-Ausgabe, für die sie 13 Öko-Tabs mit 4 phosphathaltigen Reinigern verglichen hat.
Das Ergebnis ist enttäuschend. Die Tester sahen jede Menge blinde Gläser, schillernde Bestecke und dreckige Teller. Nur zwei phosphatfreie Solotabs empfehlen sich als „gute“ Alternative zu klassischen Geschirrspültabs: fit Grüne Kraft Classic für 12 Cent pro Spülgang und OPM Grün für 10 Cent. Damit kostet ein Spülgang rund doppelt so viel wie mit einem guten phosphathaltigen Solotab vom Discounter.Bei Solotabs kommen Klarspüler und Enthärtersalz separat in den Geschirrspüler, bei Multitabs sind alle nötigen Zusätze bereits enthalten. Bei den Multitabs, auch für 10 bis 12 Cent pro Spülgang zu haben, konnte im Test kein einziges Ökoprodukt überzeugen. Wer umweltschonend spülen möchte, sollte also auf die beiden phosphatfreien Öko-Tabs setzten und Enthärtersalz sowie Klarspüler zusätzlich in die Spülmaschine geben.
Bei den 4 phosphathaltigen Multifunktionstabs im Test schnitt Finish Calgonit Powerball Quantum für 24 Cent pro Waschgang am besten ab. „Gute“ und günstige Multifunktionstabs aus dem letzten Test sind aber ebenfalls noch zu haben, zum Beispiel Aldi (Nord) Akuta komplett, Aldi (Süd)/alio complete oder Lidl/W5 All-in-1 für jeweils 7 Cent pro Waschgang.
Der ausführliche Test Geschirrspültabs ist in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de veröffentlicht.


Mittwoch,28.Juli 2010
Arbeitgeber Bundeswehr
Nordhausen(smn). Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Bundeswehr als  größter deutscher Arbeitgeber zu attraktiven Karriere- und Berufschancen Jugendliche in der Arbeitsagentur berät. Am Dienstag, den 03. August 2010, von 14.00 bis 16.00 Uhr, in der Agentur für Arbeit Sondershausen, Frankenhäuser Str. 4 haben interessierte Schüler und Eltern wieder Gelegenheit, durch einen kompetenten Vertreter der Wehrdienstberatung Informationen aus erster Hand zu Laufbahnen, neuen Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten zu bekommen.
Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen des BIZ unter 03631/650 350 gern zur Verfügung.

Mittwoch,28.Juli 2010
Straßensperrung in der Ortslage Petersdorf
Nordhausen(smn). Die Ortsdurchfahrt Petersdorf muss vom 3. August, ab 8  Uhr bis voraussichtlich 4. August voll gesperrt werden. Grund die dringende Sanierung von drei Kanalschächten in der Mitte der Fahrbahn. Für diese zwei Tage wird eine Umleitung über Buchholz, Steigerthal, Leimbach nach Nordhausen ausgeschildert. Die Stadt Nordhausen, bittet die von der Baumaßnahme und Umleitung Betroffenen um Verständnis.

Dienstag,27.Juli 2010
Boule-Turnier um die „Harzer Trophee“ auf dem Spendekirchhof
Nordhausen(smn). Zum 7. Mal richtet der Nordhäuser Pétanque-Verein „somnamboule e.V.“ in Kooperation mit dem Humboldt-Gymnasium am Sonnabend, den 31. Juli ab 10 Uhr sein überregionales Turnier um die „Harzer Trophée“ aus. Veranstaltungsort ist der Sportplatz am Spendekirchhof. In der Nordhäuser Altstadt werden Spieler aus Niedersachsen, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Thüringen erwartet.
Amn Sonntag, dem 1. August, findet an gleicher Stelle der 2. Spieltag der Thüringer Boule-Liga statt. Auch dieser verspricht spannende Wettkämpfe.
Boccia oder Boule seien die landläufigen Bezeichnungen für das, was der eine oder andere vielleicht vom Urlaub in Frankreich kennt. „Doch das was dort gespielt wird, heißt korrekt Pétanque und ist die Wettkampfvariante des Boule, was zu deutsch nichts anderes heißt als Kugel. Und dass bei der häufig als Alt-Männer-Spiel denunzierten Sportart keineswegs nur grau melierte Herren mit Baskenmütze, sondern auch viele junge Leute auch weiblichen Geschlechts mitmachen – davon kann man sich am 31. Juli überzeugen“, sagte Sebastian Eberhardt, der Vereins-Vizepräsident.
Gespielt wird in der Formation Doublette, bei der eine Mannschaft aus jeweils zwei Spielern mit insgesamt sechs Kugeln besteht. Zu gewinnen gibt es Pokale für die drei Erstplazierten im A-Turnier (franz. concours) und Medaillen für die Platzierten des B-Turniers, der Trostrunde für die in der Vorrunde Ausgeschiedenen (franz. consolante). Das Startgeld in Höhe von 5 Euro pro Person sowie weitere Preisgelder in Höhe von 200 Euro werden an alle Platzierten ausgeschüttet.
„Zuschauen lohnt sich auf jeden Fall, wenn die Profis spielen. Das Finale wird gegen 19 Uhr stattfinden. Und wer Lust hat, mitzumachen, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Leihkugeln sind ausreichend vorhanden, benötigt wird nur ein Mitspieler“, so Eberhardt. „Allez les Boules!“

Dienstag,27.Juli 2010
Beeinträchtigung auf der Stadtbuslinie E
Nordhausen(smn). Vom 28. Juli bis zum 4. August kommt es in der Clara-Zetkin-Straße zu Einschränkungen des Linienverkehrs auf der Stadtbuslinie E. Grund sind Straßenbauarbeiten. Die Busse befahren eine örtliche Umleitungsstrecke. Die Haltestellen Straße der Genossenschaften, Berufsschule 2 und Salza/Friedhof können an diesen Tagen nicht bedient werden. In der Hesseröder Straße wird in Höhe des Kreisels eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Verkehrsbetriebe bitten ihre Fahrgäste, sich auf diese Einschränkungen einzustellen. Informationen gibt es unter 03631 639-215 und 639-216.

Montag,26.Juli 2010
Wohnungsbrand im Birkenweg
Nordhausen(smn). Heute gegen 12:44 Uhr wurde die Nordhäuser Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand nach Nordhausen in den Birkenweg gerufen. In dem Mehrfamilienhaus brannte eine Wohnung in der 2 Etage. Im Zuge der Löschmaßnahmen wurden die Bewohner des betroffenen Hauseingangs evakuiert und die Zufahrtsstrasse zeitweise gesperrt. Die 23 - jährige Wohnungsinhaberin ist mit ihren Kindern verreist.
Der Brandschaden beträgt  40.000,00 Euro. Als Brandursache wurde ein nicht abgeschalteter Elektroherd ermittelt. Die Nordhäuser Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Montag,26.Juli 2010
Karten für den Tanztee
Nordhausen(smn). Auf einen geselligen Abend mit Tanz, Travestie und Animation mit dem Alleinunterhalter ATTA können sich nun wieder alle Junggebliebenen freuen.
Das Jugendclubhaus in der Nordhäuser Käthe-Kollwitz-Straße präsentiert am Mittwoch, den 01.September den dritten Tanztee in diesem Jahr und freut sich auf zahlreiche Gäste, die kräftig das Tanzbein schwingen möchten. Plätze für den Tanztee mit DJ Atta können sich ab sofort im TicketCenterThüringen, Rautenstraße 2 in Nordhausen, gesichert und die Tickets  zum Vorverkaufspreis von 4,00 € abgeholt werden. Der Eintrittspreis an der Abendkasse wird 5,00 € betragen.
Weitere Informationen zum „Tanztee für Junggebliebene“ sowie Fotoimpressionen der letzten Veranstaltungen sind in der Partygalerie auf der Homepage des Jugendclubhauses Nordhausen, www.jugendclubhaus.de, zu finden.

Montag,26.Juli 2010
Baumfällungen
Nordhausen(smn). Im Zuge von Bauarbeiten auf dem Innenhof des Neuen Rathauses werden im unmittelbaren Umfeld zwei Bäume gefällt. Ein Baum steht unmittelbar am Gebäude. Der Zweite in der Zufahrt zur Baustelle. Bei der Einrichtung der Bauzufahrt werden auch ca. 5 Meter Hecke entnommen.
19.07.2010 -25.07.2010
Freitag,23.Juli 2010
Erneut Drogen in Nordhausen sichergestellt
Nordhausen(smn). Am  21.07.2010 gegen 22.30 Uhr  wurde im Stadtgebiet von Nordhausen ein 26-jähriger Autofahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Amphetamine. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Bei der  abschließenden Durchsuchung des Fahrers und Fahrzeuges konnten die Polizeibeamten insgesamt 1110 g Amphetamine als Beweismittel sicherstellen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Täter wurde vorläufig festgenommen und durch die Staatsanwaltschaft Mühlhausen Haftbefehl beantragt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der Haftbefehl erst am heutigen Tage verkündet werden. Der Täter wurde in ein Haftkrankenhaus verbracht.

Freitag,23.Juli 2010
Bebauungsplan Nr. 88 „Autohof“: Auslegung verlängert
Nordhausen(smn). Die im „Ratskurier – Amtsblatt der Stadt Nordhausen“ – Nr. 5/2010 vom 19. Juni 2010 bekannt gemachte öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 88 „Autohof“ (OT Sundhausen) wird aufgrund der Urlaubs-/Ferienzeit bis zum 27. August 2010 verlängert.
Bis zu diesem Termin können die Planungsunterlagen und deren Begründung (einschl. Umweltbericht) im Flur des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung der Stadtverwaltung Nordhausen, Markt 1, während der Öffnungszeiten weiterhin eingesehen werden.
Stellungnahmen können innerhalb der verlängerten Auslegungszeit schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers erforderlich. Außerhalb der Öffnungszeiten kann der Bebauungsplan während der Dienstzeiten ebenfalls eingesehen werden, Auskünfte sind jedoch nur zu den Öffnungszeiten möglich.

Freitag,23.Juli 2010
„Bunte Wege - Vielfalt tut gut „
Nordhausen(smn). Am 21.07.2010 ging es weiter mit den Bunten Wegen in der Stadt Nordhausen. Dieses Mal hinterließ das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft vom Bahnhofsplatz bis zum Mehrgenerationshaus ihren Bunten Weg.
Passanten, die auf unsere Aktion aufmerksam wurden, beteiligten sich mit einem Händeabdruck. Das Haus der Kinder vom „Horizont“ war auch mit viel Freunde und Spaß dabei. Ihren Bunten Weg kann man vom Haus der Kinder bis zum Mehrgenerationshaus betrachten.
Der Integrative Kindergarten Ida Vogeler Seele vom Jugendsozialwerk Nordhause bemalte auf dem Gelände vom Mehrgenerationshaus den Gehweg. Der Kindergarten Ida Seele Vogeler wird vor seinem Haus bis zum Arbeitsamt den bunten Weg gestalten.
Herr Bähring vom Bildungswerk der Thüringerwirtschaft bekam ein Stadtspiel überreicht. Die Bunten Wege stehen für Demokratie und Toleranz.


Donnerstag,22.Juli 2010
Die Familienkasse informiert: Kindergeld für Schulabgänger
Nordhausen(smn). Auch in diesem Jahr werden viele Kinder ihre Schulausbildung beenden und eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnen. Mit diesem neuen Lebensabschnitt können sich auch Änderungen beim Kindergeldanspruch ergeben. Grundsätzlich wird das Kindergeld bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt. Für Kinder über 18 Jahre besteht bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weiter Anspruch auf Kindergeld, wenn sie nach Beendigung der Schulausbildung innerhalb der folgenden vier Monate
ein Studium - eine Ausbildung in einem Betrieb oder einer Schule - ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr bzw. einen sonstig anerkannten Freiwilligendienst oder - eine vom Grundwehr- oder Zivildienst befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer oder als Dienstleistender im Ausland beginnen.
Tritt das Kind innerhalb dieser Übergangszeit seinen gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst an, besteht Anspruch auf Kindergeld bis zum Beginn des jeweiligen Dienstes.
Wenn in den vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung kein Ausbildungsplatz gefunden werden konnte, müssen die Bemühungen hierzu nachgewiesen werden. Dies kann durch schriftliche Bewerbungen, Zwischennachrichten, Absagen von Ausbildungsbetrieben oder die Registrierung als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit erfolgen. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs wird außerdem Kindergeld gezahlt, wenn  das Kind arbeitsuchend gemeldet ist. In diesem Fall benötigt die Familienkasse eine entsprechende Mitteilung. Zu beachten ist, dass in den genannten Fällen die Einkommensgrenze von 8.004  Euro  für das Kind im Kalenderjahr nicht überschritten werden darf. Von den zu berücksichtigenden Einkünften und Bezügen wird insbesondere der Werbungskosten-Pauschbetrag in Höhe von 920 Euro und ggf. eine Kostenpauschale in Höhe von 180 Euro sowie die vom Kind getragenen gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Höhere Werbungskosten können im Einzelfall geltend gemacht werden.
Weitere Informationen sowie Merkblätter und Vordrucke zum Thema Kindergeld stehen im Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung oder können telefonisch unter der Servicenummer 01801 - 546337* angefordert werden. (* Festnetzpreis 3,9 ct./min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct./min)

Donnerstag,22.Juli 2010
Manuela Haufschild zeigt Airbrush im Rathaus-Foyer
Nordhausen(smn). Airbrush, Encaustic, Aquarell, Bleistift – Kunstwerke gefertigt mit diesen Techniken zeigt ab kommenden Donnerstag (29. Juli) die Görsbacher Künstlerin Manuela Haufschild im Foyer des Nordhäuser Rathauses. Die Ausstellung wird um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 3. September zu sehen.
Frau Haufschild ist Diplom-Designerin und Werbekauffrau und besuchte Airbrush-Seminare bei James Douglas in Berlin. Ausstellungen von ihr gab es bisher bei der Airbrushmesse in Frankfurt/Main, im Heringer Schloss, in der Kreissparkasse Nordhausen,  in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen, im Pfarrhaus in Urbach sowie bei der Stadtverwaltung Sondershausen.


Mittwoch,21.Juli 2010
LESERBRIEF: Superschnelle Stadt
Nordhausen(smn). Nachdem wir feststellten, dass Autos auf dem Gelände der Grundschule Niedersalza fuhren und parkten trotz geschlossener Tore, haben wir nachgeschaut, wie das möglich ist.Durch das Zerstören des Eingangstores vom Nachbargrundstück sowie das Entfernen zweier Zaunfelder Richtung Grundschule war natürlich freie Bahn.
Abgesehen davon, dass dies sicherlich Hausfriedensbruch und Vandalismus war, bleibt die Frage, „Was soll der Quatsch“? Es gibt genug Möglichkeiten mit Autos zu fahren ohne fremde Grundstücke und Eigentum zu demolieren! Besonders schnell und gut war die Reaktion der Stadt, denn nach Meldung an das Ordnungsamt wurde ganz fix gehandelt und die Schäden beseitigt, sodass wieder (und hoffentlich lange) Ordnung herrscht. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen und Ausführenden der Stadt Nordhausen. i.A. Uwe Chour - Niedersalza

Mittwoch,21.Juli 2010
Auffrischungskur für den Nordhäuser Roland
Nordhausen(smn). Einen neuen Anstrich verpasst dem Nordhäuser Roland in diesen Tagen die Nordhäuser Diplom-Restauratorin Suzy Hesse. „Die ursprüngliche Farbe aus dem Jahr 1993 ist inzwischen an vielen Stellen verschlissen – insbesondere am Mantel, den Stiefeln und am Schild. Aber auch bei den Lippen und dem Bart ist eine Auffrischung jetzt nötig“, so Frau Hesse. Am Ende der Woche soll Nordhausens Wahrzeichen wieder im alten Glanz erstrahlen.
Der vor dem Rathaus stehende Roland ist eine Kopie aus Holzimitat (Epoxydharz), das hölzerne Original ist im Neuen Rathaus, direkt gegenüber, zu sehen. Die Kopie vor dem Rathaus wurde im Jahr 1993 aufgestellt.

Mittwoch,21.Juli 2010
Trinationale Jugendkunstbegegnung MASCUMA in Nordhausens Partnerstadt Charleville-Mézières
Nordhausen(smn). Jeweils 8 Jugendliche aus den drei miteinander verbundenen Partnerstädten Nordhausen, Ostrów-Wielkopolski (Polen) und Charleville-Mézières (Frankreich) haben jetzt gemeinsam das 3. trinationale Jugendkunstprojekt MASCUMA in Frankreich veranstaltet.
„Wie auch bereits in 2008 in Nordhausen und in 2009 in Ostrów-Wielkopolski standen im Mittelpunkt die Kreativworkshops Malerei, plastisches Gestalten  und Marionettenbau“, sagte Rosemarie Hilger vom städtischen Amt für Kultur, Soziales und Bildung.
Künstler aus den drei beteiligten Städten leiteten diese Workshops an und kreierten unter dem Titel  „A drop of water – a drop of life“ gemeinsam mit den Jugendlichen ein Theaterstück.  Wie auch im Jahr  2008 stand das Thema Wasser als Element des Lebens im Mittelpunkt.
„Das Stück wurde am Vorabend des französischen Nationalfeiertages auf dem Innenhof des Ardennenmuseums in unmittelbarer Nähe des bekannten Place Ducale in Charleville öffentlich aufgeführt“, so Frau Hilger weiter. „Die Besucher, unter denen sich auch die Bürgermeisterin von Charleville-Mézières, Claudine Ledoux befand, bedankten sich bei den Jugendlichen für das gezeigte Marionettenstück mit viel Applaus.“
Zum Begleitprogramm des Jugendkunstprojektes gehörten u.a. ein Ausflug nach  Paris, Besuche des Rimbaud Museums sowie eines Jazz –und Rockkonzertes in der Partnerstadt.
„Die polnischen Jugendlichen wurden jeweils bei der Hin- und Rückfahrt nach Charleville-Mézières in den Familien der Nordhäuser Jugendlichen aufgenommen, wofür sich die Stadt Nordhausen herzlich bedankt. Die Begegnung wurde durch das europäische Förderprogramm `Jugend in Aktion´ sowie durch alle drei Städte finanziell unterstützt“, so Frau Hilger.


Dienstag,20.Juli 2010
Neuerungen beim Thüringer Erziehungsgeld !
Nordhausen(smn). Das neue Thüringer Erziehungsgeld tritt ab 1. August.2010 in Kraft und wird auf Antrag, zukünftig als Anschlussleistung an das Bundeselterngeld, ohne Einkommensprüfung, den Betreuenden gewährt. Das teilt jetzt die Elterngeldstelle bei der Stadtverwaltung mit.
Dabei gibt es folgende Neuerungen: Kinder, die ab dem 01.08.2009 geboren sind, sind ab dem 13. bzw. 15. Lebensmonat  für die Dauer von höchstens 12 Monaten anspruchsberechtigt. Kinder, die zwischen dem 01.08.2008 und dem 31.07.2009 geboren sind, sind frühestens ab dem 01. August 2010, für die Dauer von höchstens 12 Monaten, anspruchsberechtigt. Bei Kindern, die zwischen dem 01.08.2007 und dem 31.07.2008 geboren sind, ändern sich die Anspruchsvoraussetzungen.
Die Höhe des Erziehungsgeldes ist nach der Kinderzahl gestaffelt und beträgt monatlich bei häuslicher Betreuung für das 1. Kind 150 Euro, für das 2. Kind 200 Euro, für das 3. Kind 250  Euro und 300 Euro für das 4.- und weitere Kinder.
Wird das Kind in einer Kindertageseinrichtung nicht mehr als 5 Stunden täglich betreut, verringert sich der Anspruch um 75 €.  Bei einer Ganztagsbetreuung des 1. Kindes besteht kein Anspruch auf das Thüringer Erziehungsgeld. Ab dem 2. Kind stehen den Eltern 50 Euro-, bei dem 3. Kind 100 Euro- und beim vierten und jedem weiteren Kind 150  Euro, trotz Betreuung, zu.
Den Antrag und Antworten auf Fragen bekommen Antragssteller im Zimmer 109 im Nordhäuser bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Biedermann, die telefonisch über die Nummer (03631) 696 243 zu erreichen ist zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung oder im Internet unter www.nordhausen.de. Zur Beantragung muss der  Nachweis über die Früherkennungsuntersuchung U6 des Kindes, der Bundeselterngeld- und Kindergeldbescheid vorgelegt werden.
Nachzureichende Unterlagen können außerhalb der Öffnungszeiten per Fax 03631/696 844 oder per E-Mail lerzg@nordhausen.de an die Stadtverwaltung gesendet werden oder in die vorhandenen Briefkästen der Stadtverwaltung eingeworfen werden.

Dienstag,20.Juli 2010
250.000 € für Wohnumfeld in Nordhausen-Ost
Nordhausen(smn). Für die Fortsetzung der Wohnumfeldverbesserung im Stadtumbaugebiet Nordhausen-Ost hat das Thüringer Landesverwaltungsamt jetzt Fördermittel in Aussicht gestellt. „Aus dem Thüringer Landesprogramm für städtebauliche Erneuerung und Wohnumfeldverbesserung sind für Nordhausen-Ost 125.000 Euro an Landesfördermitteln für die Jahre 2010/2011 bereitgestellt“ sagte Inge Klaan, Dezernentin für Bau und Wirtschaft. „Die Stadt Nordhausen und anteilig die Wohnungsunternehmen werden die gleiche Summe zur Kofinanzierung beisteuern, so dass insgesamt 250.000 Euro für Wohnumfeldmaßnahmen in Nordhausen-Ost zur Verfügung stehen.“
Aufbauend auf den Festlegungen im Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2020 soll für den Kernbereich des Stadtumbaugebietes Nordhausen-Ost zunächst der vorliegende grobe Rahmenplan mit einem Quartierskonzept konkretisiert werden, dessen Schwerpunkt auf der Freiraumgestaltung liegt. Wesentliche Inhalte werden die Optimierung der Erschließung des Quartiers sein und die Gestaltung der Frei- und Spielflächen. Verbessert werden sollen die Straßenführung, die Rad- und Fußwegeverbindungen als auch das wohnungsnahe Parkierungsangebot. Darüber hinaus sollen Standorte und Ausstattung für Spiel- und Aufenthaltsflächen definiert werden, die den unterschiedlichen Altersgruppen – von Kindern über Jungendliche bis zu Senioren – dienen.
„Das Quartierskonzept wird in Abstimmung mit den Wohnungsunternehmen und dem Bürgerbeirat Ost erarbeitet. Mit den Ergebnissen wird bis Ende 2010 gerechnet, so dass voraussichtlich Anfang nächsten Jahres mit dessen Umsetzung begonnen werden kann“ erklärt Frau Klaan.
Nach dem Abbruch von fast 600 Wohnungen in Nordhausen-Ost, der Modernisierung des Wohnungsbestandes, der Umgestaltung des Förstemannweges (ehemals Pappelweg) sowie den Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen an den Schulen und Kindertageseinrichtungen folgt nun mit den Umgestaltungsmaßnahmen im wohnungsnahen Freiraum eine konsequente Fortsetzung der 2002 begonnenen Sicherung und Aufwertung der Lebens- und Wohnqualität in diesem Stadtteil.

Dienstag,20.Juli 2010
Polnische Künstlerin schafft Relief am sanierten Wohnhaus
Nordhausen(smn). Ein Metall-Relief mit Kranichen soll die Künstlerin Agnieszka Lisiak aus Nordhausen polnischer Partnerstadt Ostrow-Wiekopolski für den Giebel des sanierten Wohngebäudes Kranichstraße / Ecke Pferdemarkt gestalten.
„Die Kraniche sollen darauf hinweisen, wie es zum Namen `Kranichstraße´ kam“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Die Anregung zum Anbringen der Tier-Darstellung habe sie von alten Nordhäuserinnen bekommen. „Diese hatten auf den Ursprung der Straßenbezeichnung erinnert: Im frühen Mittelalter hatte hier ein Nordhäuser Bürgermeister sein Haus, dessen Familie den Kranich als Wappentier hatte“, so Frau Rinke.
Mit der Anfrage an Frau Lisiak wolle man zum einen ein Signal der Partnerschaft nach Polen senden. „Zum anderen hat Frau Lisiak einen wunderbaren `Nordhausen-Stuhl´ auf dem Rathausplatz von Ostrow geschaffen, der Teil eines Denkmal-Ensembles ist und einem prominenten Ostrower Bürgermeister gewidmet ist.“ Noch im August werde Frau Lisiak die ersten Entwürfe präsentieren.

Dienstag,20.Juli 2010
Banken im Test - Die Blamage geht weiter – Gesetzesverstöße sorgen für schlechte Noten
Nordhausen(smn). Die Qualität der Anlageberatung von Banken ist in den vergangenen Monaten noch schlechter geworden. Hauptgrund: Die meisten Kreditinstitute halten sich nicht immer an die gesetzlichen Vorgaben. Sie stellen den Kunden zum Beispiel nicht alle Fragen, die sie stellen müssten, und klären häufig über wesentliche Eigenschaften und Kosten der Anlageprodukte nicht auf. In über der Hälfte der Fälle kamen die Bankberater ihrer Pflicht nach der Aushändigung eines Beratungsprotokolls nicht nach, obwohl die Kunden danach gefragt hatten. Außerdem empfahlen die meisten Banken einen zu riskanten Anlagemix. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest, für die sie die Anlageberatung von 21 Kreditinstituten getestet hat. Sechs Banken bekamen dabei das Urteil „Mangelhaft“, zwölf waren „ausreichend“, drei „befriedigend“ und keine einzige war „gut“.
Ende 2009 veröffentlichte Finanztest einen Test der Anlageberatung bei 21 Banken. Das Ergebnis war eine große Blamage. Keine einzige Bank hatte „gut“ abgeschnitten, zwei waren sogar „mangelhaft“. Daraufhin drohte Verbraucherschutzministerin Aigner den Banken mit schärferen Kontrollen und weiteren Gesetzen, sollten sie ihre Leistungen nicht verbessern. Außerdem wurde ein Beratungsprotokoll Pflicht, wenn über Wertpapiere beraten wird. Die Kreditinstitute selbst gelobten Besserung.
Jetzt hat die Stiftung Warentest fast alle dieser Banken noch einmal unter die Lupe genommen. Die Testkunden haben 146 Beratungsgespräche durchgeführt. Sie wollten 35 000 Euro zehn Jahre lang anlegen. Das Ergebnis ist noch verheerender als beim letzten Mal: Wieder ist keine einzige Bank „gut“, dafür vergab die Stiftung sogar sechsmal die Note „Mangelhaft“, und zwar an die Postbank, Hypovereinsbank, Targobank, BW Bank, Nassauische Sparkasse und Volksbank Mittelhessen. Das größte Problem ist, dass die Banken das Wertpapierhandelsgesetz missachten. Sie müssen die Kunden nach ihren finanziellen und persönlichen Verhältnissen fragen, sind verpflichtet zu ermitteln, welches Ziel die Kunden mit ihrer Geldanlage erreichen wollen und welche Kenntnisse sie haben. Bei der Beratung über Wertpapiere muss zudem ein Beratungsprotokoll ausgehändigt werden.
Der ausführliche Test „Anlageberatung der Banken“ ist in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/anlageberatung veröffentlicht.


Dienstag,20.Juli 2010
Alter schützt vor Torheit nicht
Nordhausen(smn). Ein 76 – jähriger Rentner wurde am gestrigen Tage in einem Lebensmittelmarkt in Nordhausen vom Ladendetektiv beim Diebstahl beobachtet. Während seines Einkaufs packte dieser Lebensmittel im Wert etwa 15,00 Euro in seine mitgebrachte Einkaufstasche. Nach dem Verlassen der Kassenzone sprach der Detektiv den Ladendieb an und bat diesen in das Büro.
Dort gab der Dieb die gestohlene Ware heraus, machte jedoch falsche Angaben zu seiner Person. Die Polizei wurde verständigt und der Ladendieb durch den Detektiv vorläufig festgenommen. Der Festnahme durch den Ladendetektiv versuchte er sich durch Stiche mit einer Schere zu widersetzen. Die Nordhäuser Kripo ermittelt gegen den Rentner, wegen Ladendiebstahl und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Dienstag,20.Juli 2010
Ratgeber: Bratwürste - 5 von 19 Würsten waren „gut“
Nordhausen(smn). In der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test geht es um die Wurst, genauer: um die Grillbratwurst. 5 der 19 Würstchen schnitten dabei „gut“ ab. Drei Würste kassierten ein „Mangelhaft“ – wegen vielen Milchsäurebakterien und anderen Verderbniskeimen, die sich auch auf Geruch und Geschmack auswirkten: Die Penny/Landfreund Rostbrat-Würstchen, die Chiemgauer Rostbratwürstl und die Bratwurst fein von Edeka/Gut Günstig. Auch die Schlemmermeyer Rost-Bratwurst aus der Theke war wegen ihrer mikrobiologischen Qualität nur „ausreichend“.
Die 19 Bratwürste kamen auf den Grill, bis sie rundum braun waren. Dann wurden sie von Experten hinsichtlich Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl überprüft und bewertet, und im Labor wurden die Würste aufwändig analysiert. Getestet wurden beispielsweise die Fleischqualität und der Kaloriengehalt. Wer gerne figurfreundlich grillt, sollte wissen: eine Wurst besteht im Schnitt zu einem Viertel aus Fett und ist entsprechend kalorienreich. Die Fleischqualität war meist hoch.
Nicht immer ist Verderb zu riechen. Wenn die Wurst ungegrillt deutlich säuerlich riecht, sich in der Packung trübe Flüssigkeit absetzt oder wenn die Haltbarkeitsfrist abgelaufen ist: weg damit. Die besten Würste im Test waren die günstigen Nürnberger von Rewe/Ja! und die 5 Großen Bratwürste von Bratmaxe. Der ausführliche Bericht Bratwürste ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/bratwurst veröffentlicht.

Dienstag,20.Juli 2010
"Exakt": Ostdeutsche Patienten billige Versuchskaninchen
Westliche Pharmakonzerne ließen in der DDR Medikamente testen.

Nordhausen(smn). Die "Testklinik DDR" war ein Glücksfall für internationale Pharmakonzerne. Das behauptet der Arzt und Pharmakritiker Dr. Ulrich Moebius. Tausende DDR-Bürger wurden offensichtlich ohne ihr Wissen für westliche Medikamententests benutzt. Gespritzt und geschluckt wurde, was die Labors internationaler Pharmakonzerne geprüft haben wollten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Exakt" in seiner heutigen Ausgabe, 20. Juli, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN.
Die DDR-Staatsführung ließ sich die Tests in harter DM bezahlen. Im Gegenzug umgingen die Pharmakonzerne eventuelle Haftungs- und Imageschäden und konnten ihre neuen Produkte preiswert testen. Nach den Recherchen von "Exakt" gibt es Hinweise darauf, dass es während der Versuchsreihen auch Todesfälle gegeben hat. Noch gibt es keine genauen Zahlen, aber Unterlagen des DDR-Gesundheitsministeriums lassen den Schluss zu, dass es um mehrere Millionen DM ging. Dafür riskierte die DDR Staatführung die Gesundheit vieler Bürger. Getestet wurde nicht nur in der Berliner Charité, sondern auch in der sächsischen Provinz - etwa im ehemaligen Bezirkskrankenhaus Plauen.
Abgewickelt wurde der Deal zwischen dem Arbeiter- und Bauernstaat und den westlichen Pharmariesen über den Machtbereich eines Mannes, der die DDR immer verlässlich mit Devisen versorgte: Schalck-Golodkowski. Die Einnahmen aus den Pharmatests flossen in die Berliner Firma Import & Export GmbH (BIEG). Die Kliniken, an denen die Versuche durchgeführt wurden, profitierten selten oder gar nicht von dieser Form der Devisenbeschaffung.
Die betroffenen Pharmakonzerne weisen heute jegliche Verantwortung von sich. Einige der Firmen sind längst mit anderen fusioniert. So ging der Schweizer Pharmakonzern Ciba-Geigy in der Novartis AG auf. Die Schweizer ließen beispielsweise 1989 das Medikament Brofaromin in Plauen testen. Die Novartis AG sieht sich nicht in der Lage, zu diesen Vorgängen heute noch etwas zu sagen. Bisher wurde dieses düstere Kapitel der DDR-Geschichte kaum beleuchtet. Das berichtet das MDR-Nachrichtenmagazin "Exakt" am 20.7.2010, 20.15 Uhr im MDR FERNSEHEN.


Montag,19.Juli 2010
Auftaktveranstaltung zur 6. Nacht der Kirchen in Nordhausen
in der Justus-Jonas-Kirche in Nordhausen-Salza (Hüpedenweg 54),
am Sonnabend, den 14. August 2010 um 18 Uhr
Nordhausen(smn). Die Justus-Jonas-Kirche gehört zu jenen seriell vorgefertigten Typenkirchen, die nach 1945 im Rahmen eines Hilfsprogramms mit internationalen Spenden deutschlandweit (in Ost und West) errichtet wurden - entworfen von Otto Bartning - und in die Architekturgeschichte eingegangen sind.
Otto Bartning (1883-1959) gilt als wichtigster protestantischer deutscher Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts, als ein bedeutender Architekt der Klassischen Moderne, zusammen mit Walter Gropius als Vater der Gründungsidee für das Weimarer Bauhaus, und war ab 1950 u. a. Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA). 1924 erhielt er den Ehrendoktor der Theologie; seine Schriften enthalten vielfältige theologische Impulse.
Die Architektur der Justus-Jonas-Kirche spiegelt in der Tradition der Klassischen Moderne deshalb auch ein erneuertes Kirchenverständnis wider. Diese Bedeutung Otto Bartnings für die Kirche in heutiger Zeit wird in einem 45-minütigen Vortrag von Immo Wittig von der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK) aufgezeigt.
- mit musikalischem Rahmenprogramm, einer Fotoausstellung zu Bartningkirchen und sechs Bartningkirchen im Maßstab 1:100 als Architekturmodelle.
- Fotoausstellung und Modelle sind bereits ab ca. 16 Uhr in der Justus-Jonas-Kirche zu sehen.
Die Veranstaltung endet um kurz nach 19 Uhr, damit alle die Möglichkeit haben, die anschließenden Veranstaltungen der 6. Nacht der Kirchen in den Kirchen der Nordhäuser Innenstadt zu besuchen (19:30 Uhr in St. Blasii und in der Christuskirche, 21 Uhr im Dom und in der Frauenbergkirche, 22:30 Uhr in St. Blasii und in der Frauenbergkirche, 0 Uhr im Dom; siehe www.ev-kirchenkreis-suedharz.de).
Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Nordhausen Salza-Niedersalza in Kooperation mit dem Ev. Kirchenkreis Südharz der Ev. Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Otto Bartning- Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK), freundlich unterstützt durch die Kreissparkasse Nordhausen.

Montag,19.Juli 2010
Granatenfund auf Deponie
Nordhausen(smn). Eine Granate (siehe Foto) wurde am Freitag gegen 15:45 Uhr im Bereich Hinter der Steinmühle auf einem Deponiegelände gefunden. Das teilte jetzt Gerd Jung, Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, mit. „Es handelte sich um eine Granate aus dem 2. Weltkrieg, die durch den Munitionsbergungsdienst entsorgt wurde. In Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr, Ordnungsamt und Polizei wurde der Fundort bis zum Eintreffen des Munitionsbergungsdienstes gesichert. „Die Ermittlungen zur Herkunft der Granate laufen noch, da sie vermutlich mit Bauschutt angeliefert wurde“, so Jung weiter.

Montag,19.Juli 2010
Von Gemüseallergie bis Lampenfieber ...
Nordhausen(smn). Zwei erlebnisreiche Wochen mit dem Kreisjugendring Nordhausen liegen hinter den „Ferienspielkindern“ aus Nordhausen und Umgebung. Und obwohl das Motto eigentlich „Da kannste was erleben“ hieß, gab es so mitreißende Angebote oder auch Herausforderungen, dass sich doch die eigenartigsten „Krankheiten“ bei den Kindern ausgebreitet haben.
Beim gemeinsamen Kochen eines Gemüseeintopfs über prasselndem Feuer überfiel manche Teilnehmer völlig plötzlich eine „Gemüseallergie“. Die Aufnahmen im Tonstudio der Band just kidding und auch beim Offenen Kanal Nordhausen mussten ja zwangsläufig schon zu einer gehörigen Portion Lampenfieber führen. Zahlreiche Besuche im Freibad beugten vor allem der „Schwimmbadsucht“ vor und ein echter Höhepunkt waren in jedem Fall die Überwindung der Höhenangst gemeinsam mit dem Team des Mobilé im Hochseilgarten in Nordhausen oder die Jagd nach Geocaching-Schätzen mit dem Mehrgenerationenhaus. Im Rahmen des Projektes Colorful Games & Stories ist zudem ein toller Fußballsong im Rockhaus Nordhausen entstanden, in dem die Kinder vor allem das Thema Fairness und Gleichheit thematisieren.Alle Kinder haben sich diesen „Erlebniskrankheiten“ mit soviel Mut, Einsatzbereitschaft und Freude gestellt, sodass dies am Ende der Zeit ein dickes Lob an die Kinder wert ist und man doch wirklich nicht von Krankheiten, sondern von echten Abenteuern und jeder Menge Spaß reden muss. Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern, die es durch sehr günstige Gruppenpreise oder ehrenamtliche Angebote überhaupt möglich gemacht haben, dass die Kinder für einen sehr geringen Teilnahmepreis so viel Spaß gemeinsam mit dem Kreisjugendring Nordhausen erleben konnten. Der Kreisjugendring Nordhausen freut sich darauf, auch im nächsten Jahr viele Kinder wiederzusehen und natürlich auch alte und neue Helfer begrüßen zu können, wenn im Sommer wieder eine spannende neue Ferienfreizeit auf alle Abenteurer wartet.

12.07.2010 -18.07.2010
Freitag,16.Juli 2010
Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung: Nordhäuser Luftretter fliegen 585 Einsätze
Nordhausen(smn). In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 wurde der an der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung 585-mal alarmiert. Kay Wode, Pilot in Nordhausen, erläutert die Einsatzzahlen: „Der Hubschrauber ist wichtig für eine lückenlose und optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung. Gerade in ländlichen Gebieten, wo die Zahl der Notarztstandorte häufig rückläufig ist, kommt der Hubschrauber als schneller Notarztzubringer immer öfter zum Einsatz. Mit dem Hub-schrauber sind wir innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um Notfallpatienten schnelle medizinische Hilfe zu leisten.“
Der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzor-te im Umkreis von 60 Kilometern kann der Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Er ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Das Einsatzgebiet umfasst dabei die Landkreise Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode.
Als schneller Notarztzubringer wurde der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung Anfang Juni alarmiert. Um 14.00 Uhr startete die Besatzung und erreichte nach nur acht Minuten Flugzeit den Unfallort nahe Bad Frankenhausen. Dort war ein PKW mit hoher Geschwindigkeit von der Straße abgekommen, durch den Straßengraben gerutscht und gegen eine Überführung geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass am PKW das rechte Vorderrad samt Aufhängung abgerissen wurde. Während sich ein bodengebundener Notarzt um den Fahrer kümmerte, versorgte die medizinische Besatzung von „Christoph 37“ den Beifahrer. Dieser hatte sich schwerste Verletzungen an Kopf und Brustkorb zugezogen. Die medizinische Besatzung versetzte den Patienten umgehend in ein künstliches Koma, intubierte und beatmete den Mann. Zur Entlastung der Lunge führte der Hubschraubernotarzt zudem einen Schlauch – eine Drainage – in den Brustkorb ein, damit Luft und Blut abfließen und sich der Druck auf die Lunge mindern konnte. Nach diesen unmittelbar lebensrettenden Maßnahmen wurde der Patient für den Transport in eine Spezialklinik vorbereitet. An Bord von „Christoph 37“ wurde er schließlich in wenigen Minuten in eine rund 20 Kilometer entfernte Klinik geflogen.

Freitag,16.Juli 2010
Nordhäuser Brauchtums- und Traditionsfest im Gehege
Nordhausen(smn). Zum „Nordhäuser Brauchtums- und Folklorefest“ lädt am Sonntag, dem 18. Juli, von 14 bis 17 Uhr, das Nordhäuser Kulturamt ins Gehege ein. Der Eintritt ist frei.
Zu erleben ist die Peitschenknallergruppe des Harzklubs, die Trachtentruppe Altenbrak, die Heimatgruppe der Landfrauen Uthleben und die Folkloregruppe Sülzhayn. Für Gehbehinderte ist die Auffahrt bis zum Gehegeplatz gestattet. Für Speisen und Getränke wird gesorgt.

Freitag,16.Juli 2010
Bunte Zeichen
Nordhausen(smn). Den Anfang dieser Woche begonnen  bunten Verbindungsweg zwischen dem Kinderkeller „Katzmaus“ in Nordhausen-Ost in der Karl-Meyer-Straße und der „Schrankenlos e.V. -  Geschäftsstelle im Eine-Welt-Laden in der Barfüßer Straße  wird am Montag ab 10 Uhr von Kinder und Jugendliche aus Nordhausen-Ost Weitergeführt. Start ist am Schrankenlos e.V. in der Barfüßer Straße. Zeichen werden diesmal gesetzt bis zur Promenade
Die Aktion ist Teil der Projekte „Neue Lernkultur in den Kommunen“ und dem Lokalen Aktionsplan „Vielfalt tut gut.“ Mit der Aktion soll ein buntes Zeichen gesetzt werden gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz. Akteure der Aktion werden Kinder aus dem Stadtteil Nordhausen-Ost sein und Besucher des Jugendklubhauses in der Käthe-Kollwitz-Straße.  


Donnerstag,15.Juli 2010
Zeugen nach Fahrerflucht gesucht
Nordhausen(smn). Die Polizei fahndet seit zweieinhalb Wochen nach einem unfallflüchtigen Fahrradfahrer. Er hatte am 26. Juni nachmittags auf dem Van-der-Foehr-Damm ein zehnjähriges Mädchen angefahren. Das Kind stürzte und brach sich das Schlüsselbein. Der Fahrradfahrer half dem Mädchen nur auf und fuhr dann weiter. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Donnerstag,15.Juli 2010
Haushalt genehmigt
Nordhausen(smn). Das Landesverwaltungsamt hat den Haushalt des Landkreises für 2010 genehmigt. Der Haushaltsplan liegt vom 15. bis 29. Juli im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3, Zimmer 252, von Montag bis Freitag während der üblichen Dienststunden öffentlich aus. Die Satzung ist im aktuellen Amtsblatt Nr.16/10 des Landkreises Nordhausen veröffentlicht. Der Verwaltungshaushalt umfasst 107.155.300 Euro, der Vermögenshaushalt 11.348.600 Euro. Es sind Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungen von 2.462.100 Euro vorgesehen. Der Umlagesatz für die Kreisumlage für das Haushaltsjahr 2010 wird auf 35,57 Prozent festgesetzt. Das Umlagesoll beträgt 22.311.700 Euro. Der Umlagesatz für die Schulumlage für die Kommunen, die nicht selbst Schulträger sind, beträgt 13,68 Prozent. Das Umlagesoll liegt bei 3.918.300 Euro.

Donnerstag,15.Juli 2010
Verkaufsoffener Tag der Deutschen Einheit
Nordhausen(smn). Am Sonntag, 3. Oktober, den Tag der Deutschen Einheit haben die Geschäfte im gesamten Stadtgebiet der Stadt Nordhausen geöffnet. Anlass ist der traditionelle Kürbis- und Zwiebelmarkt. Die Geschäfte öffnen ihre Türen von 12 bis 18 Uhr, wie die dazu gehörende Verordnung im aktuellen Amtsblatt Nr. 16/2010 des Landkreises Nordhausen bekannt gibt. Eine Ausnahme beim verkaufsoffenen Sonntag bilden die Läden in den Ortsteilen, die nicht geöffnet haben.  

Mittwoch,14.Juli 2010
Schlag gegen die Drogenszene
Nordhausen(smn). Erneut gelang es der Nordhäuser Kripo der Drogenszene in Nordthüringen einen empfindlichen Schlag zu versetzen. Bei der Festnahme zweier Drogendealer wurden erhebliche Mengen Rauschgift sichergestellt.
Bereits seit Februar ermittelten die Beamten der Kriminalpolizei gegen zwei Männer aus Leinefelde-Worbis. Man war ihnen auf die Schliche gekommen, dass sie seit längerer Zeit Drogen beschafften und anschließend gewinnbringend weiter verkauften. Nun wurden die 25 und 40 Jahre alten Männer bei einer Beschaffungsfahrt beobachtet. Die Kriminalbeamten hatten sich an ihre Fersen geheftet. Mit einer gehörigen Portion Rauschgift im Kofferraum waren sie aus dem Kasseler Raum auf dem Heimweg.
In Leinefelde-Worbis endete die Fahrt vor der roten Anhaltekelle der unterstützenden Schutzpolizisten. Im Auto fanden die Fahnder zwei Plastikbeutel mit insgesamt 751 g Marihuana, 100 g Haschisch, 2,3 g Kokain und 670 Euro Dealergeld. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere 1.479 g Amphetamin gefunden.
Die beiden Beschuldigten, ein türkischer Staatsangehöriger und ein gebürtiger Leinefelder, wurden vorläufig festgenommen. Inzwischen sind sie auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mühlhausen einem Haftrichter vorgeführt worden. Der erließ gegen beide Haftbefehle. Der 40-Jährige Türke wurde am Mittwoch in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Der Haftbefehl gegen den 25-jährigen Leinefelder wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.


Mittwoch,14.Juli 2010
Am Sonntag, 25. Juli: Wieder selbst gerösteter Kaffee im Tabakspeicher
Nordhausen(smn). Am Sonntag, den 25. Juli, kann jeder Liebhaber guten Kaffees ab 15:00 Uhr im Nordhäuser Museum „Tabakspeicher“! in den Genuss dieses anregenden Getränkes kommen: Das Museum lädt zum 2. Mal zum Kaffee-Rösten ein. Auch ein Stück selbst gebackenen Kuchens wird auf Wunsch dazu gereicht. Geröstet werden Kaffeesorten aus Mexiko, Ägypten und Brasilien. Bekannt sind diese Sorten unter dem Begriff „Arabica.
Vor einigen Wochen wurde erstmals seit einem Jahrzehnt in Nordhausen Kaffee geröstet. Diese Aktion im Museum Tabakspeicher war ein voller Erfolg! Der Zuspruch und die Nachfrage nach selbst geröstetem Kaffee sind enorm und reißen seit dem nicht mehr ab.
Der Kaffee, über 25 Minuten schonend geröstet, ist sehr bekömmlich und vollmundig. Kenner bezeichnen ihn als mild und körperreich. Das Ganze geschieht mit einem historischen Kugelkaffeeröster. Seine Wirkungsweise zu beobachten, ist überdies ein Erlebnis. Zu betonen ist, dass sämtliche Kaffeebohnen ausnahmslos aus fair gehandeltem Anbau stammen und bezogen werden. Die Kaffeeröstung „Nordhäuser Tabakspeicher“ kann ab diesem Tag gemahlen und ungemahlen in der Nordhäuser Stadtinformation käuflich erworben werden.

Mittwoch,14.Juli 2010
Gleisbauarbeiten der HSB in Niedersachswerfen und Krimderode
Nordhausen(smn). Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) führt in der Zeit vom 19. bis zum 31.07. 2010 Bauarbeiten im Bereich der Ortslagen Nordhausen-Krimderode und Niedersachswerfen durch. Vom Bahnhof Nordhausen-Krimderode aus werden hier die Gleise in Richtung Niedersachswerfen Ost nochmals gestopft und weitere Nebenarbeiten durchgeführt. Die Baumaßnahmen werden in den nächtlichen Betriebspausen durchgeführt. Alle Züge der Harzer Schmalspurbahnen verkehren im genannten Zeitraum fahrplanmäßig.
Die Geschäftsleitung der HSB bittet alle Anwohner und Gäste für die eventuell entstehenden Unannehmlichkeiten während der Bauphase um Verständnis.

Mittwoch,14.Juli 2010
Beats & Drums mit TONSCHLAG
Nordhausen(smn). Tom Walter (Schlagzeuger) & Tobias Albrecht (DJ O´Brite) – sind TONSCHLAG!!! Zusammen mit DJ Hans werden die beiden Nordhäuser Musiker am kommenden Samstag, den 17.Julia auf der Klubhausbühne stehen.
„Willkommen in einer Welt, in der knusprig gebackene Bassdrums den Ton angeben, in der Häute zucken und sympathische Bässe zuwinken!“ Bei beiden Musikern kamen Connections zu Clubs und Veranstaltern. Ihr Markenzeichen ist abgefahrener Clubhouse und immer im richtigen Moment den passenden Klassiker. Nach etlichen Auftritten in Nordhausen und Thüringen, konnten sie durch ihr Können in vielen weiteren Locations in der Umgebung überzeugen, und werden garantiert auch am kommenden Samstag neben DJ Hans dem Nordhäuser Klubhauspublikum eine heiße Sommernacht bescheren.“ Der Einlass beginnt wie immer pünktlich 22:00 Uhr.

Mittwoch,14.Juli 2010
Fehlender Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bringt Probleme für Bürger und Wirtschaft
Nordhausen(smn). Nach einer Meldung des MDR vom 12.07. hat die Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht anlässlich eines Besuches im Eichsfeld zugesagt, dass sie sich für einen Baubeginn der Ortsumfahrung Kallmerode noch in diesem Jahr einsetzen werde. Bei einem Besuch der Burg Scharfenstein weihte sie gleichzeitig die neue Straße zur Burg, die im Volksmund auch „Papststraße“ genannt wird, ein.
Mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Nordhausen und östlichen Teil des Kyffhäuserkreises sagt Andreas Wieninger (SPD) dazu: „An diesen Beispielen kann man deutlich erkennen, dass es auch anders geht, obwohl ich nicht davon ausgehe, dass der Papst einen Besuch im Eichsfeld vom Neubau der genannten Straße abhängig macht.“
„Wir warten seit Jahren auf Verbesserungen im Schienen- und im Straßenverkehr für unsere Region. Besonders eine Sanierung und Ausbau Richtung Erfurt sind längst Jahren überfällig. Es reicht nicht, wenn alle paar Jahre zum Wahlkampf das Thema auf die Tagesordnung kommt. Gerade die schlechten Verbindungen in die Landeshauptstadt kosten den Menschen und den Unternehmen, Zeit, Nerven und Geld. Mit dem Ausbleiben von solchen, für die Region wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, werden die bisherigen positiven Entwicklungen, gerade der mittelständisch geprägten Wirtschaft erschwert. Dies kann nicht länger so bleiben. Wir benötigen dringender als je zuvor den Baubeginn an den Sundhäuser Bergen, den vierspurigen Ausbau bis Sondershausen und eine Sanierung der Schienenverbindung zwischen Nordhausen und Erfurt um auch in „normalen“ Verkehrszeiten mit Fahrzeiten von unter einer Stunde in die Landeshauptstadt zu gelangen. Ich sehe da besonders die Ministerpräsidentin und den Verkehrsminister in der Pflicht für gleichwertige Verkehrsverhältnisse, auch in Nordthüringen Sorge zu tragen“, sagt Wieninger abschließend.

Mittwoch,14.Juli 2010
„Der Stadtpark Nordhausen - Geschichte und Erneuerung“
Nordhausen(smn). „Der Stadtpark Nordhausen - Geschichte und Erneuerung“ heißt die Ausstellung, die ab sofort bis zum 26. Juli im Foyer des Nordhäuser Rathauses zu sehen ist.
Die Fotos und Texttafeln geben einen kurzen Abriss zur Geschichte des Stadtparks mit historischen Bildern, Beschreibung der Bestandsituation und der Bedeutung heute. Darüber hinaus gibt es eine Übersicht über die seit 2006 gelaufene Vorplanung zur Veränderung des Parks sowie eine Vorstellung des Entwicklungskonzeptes, dass seit Sommer 2009 erarbeitet wurde. Die Initiatoren der Ausstellung, die Mitarbeiter des städtischen Amtes für Umwelt und Gründordnung sowie des Gewässerunterhaltungsverbandes „Harzvorland“ würden sich über ein Echo der Besucher im Gästebuch freuen.

Mittwoch,14.Juli 2010
„Ich bin gut“: Bundesagentur startet mit neuer Ausbildungskampagne 2010
Nordhausen(smn). Die Zahl der Ausbildungsberufe hat sich bedeutend erhöht und viele Schüler stellen sich die Frage: „Was soll ich werden?“ Betriebe benötigen Nachwuchs gezielt in bestimmten Wirtschaftszweigen und die Devise lautet: Rechtzeitig und richtig orientieren. Ein Grund, frühzeitig die Berufsberatung der Agentur für Arbeit aufzusuchen. Engagierte Beraterinnen und Berater stehen in der Arbeitsagentur, im Berufsinformationszentrum oder zu den Schulsprechstunden in den Schulen bei der Wahl der richtigen Ausbildungsstelle zur Seite. Wer überhaupt „noch keinen Plan“ hat, was für eine berufliche Richtung in Frage kommt, dem hilft vielleicht auch ein Blick auf die neue Website www.ich-bin-gut.de. Unter dem Motto „Ich bin gut“ startete die Bundesagentur für Arbeit in den letzten Tagen ihre Ausbildungskampagne 2010. Zahlreiche Orientierungsmöglichkeiten, wertvolle Tipps, beispielsweise zum Thema „Wie bewerbe ich mich richtig“ unterstützen die berufliche Orientierung. Ein Talent-Check hilft eigene Stärken zu entdecken, fördert die Motivation und das Selbstvertrauen – für manch jungen Menschen ein erster Schritt in Richtung Jobfindung.
Neben einer Palette an Informationen und Unterhaltung gibt es auch ein Gewinnspiel. Vom Star-Edition-T-Shirt bis zur Teilnahme an einem Superpraktika beim Bundesligaverein SV Werder Bremen - jede Menge Preise können abgeräumt werden. Also: Reinschauen lohnt sich!


Dienstag,13.Juli 2010
Am 19. Juli: Baubeginn für die „Flohburg“
Nordhausen(smn). Am 19. Juli beginnen mit der Baustelleneinrichtung die Arbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Museums „Flohburg“ in der Nordhäuser Altstadt. Bis zum Ende des Altstadtfestes wird es allerdings keine Verkehrseinschränkungen geben. Erst am 2. August wird die Blasiistraße für den Verkehr dicht gemacht. Der Verkehr läuft ab diesem Zeitpunkt durch die „Kurze Meile“. Am Abend des 19. Juli lädt das städtische Bauamt alle Anwohner, Anlieger und Geschäftsinhaber in der Umgebung der Baustelle zu einem Informationsgespräch in den Bürgersaal des  Neuen Rathauses ein.
Schwerpunkt des ersten Teils der Bauarbeiten – etwa bis zum Frühling des kommenden Jahres – wird die Errichtung des Anbaus für das Museum sein. Parallel dazu wird das historische Gebäude entkernt, Anbauten aus DDR-Zeiten entfernt sowie das Dach erneuert.
Im Rahmen der Bauarbeiten muss die Flohburg unterfangen werden, gleichzeitig soll der bei archäologischen Grabungen gefundene historische Schachtkeller in das Gebäude integriert werden. Für beides sind intensive Erdarbeiten nötig. Mit Blick auf die verschärften Vorschriften hinsichtlich des Umgangs mit vermuteten Bomben-Blindgängern wird es vor Beginn der Erdarbeiten eine akribische  und aufwändige Absuche des Areals nach Blindgängern geben. Dazu werden vorher gesonderte kleine Bohrungen vorgenommen, in denen dann mittels Sonden das Gelände untersucht wird. Danach – sofern das Gelände frei von Munition ist - werden die großen Bohrungen für den Verbau des Kellers in die Erde gebracht.

Dienstag,13.Juli 2010
„Faktor A“ das neue Arbeitgeber-Onlinemagazin der BA
Ab sofort alle drei Monate neu unter www.faktor-a.arbeitsagentur.de
Nordhausen(smn). Viele Unternehmer leisten Beispielhaftes, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Durch innovative Ideen und Flexibilität behaupten sie sich auf dem Markt – trotz Krise, Fachkräftebedarf und Strukturwandel. Neugierig, wie die Unternehmen das geschafft haben?
Interessante Informationen und spannende Geschichten rund um den Arbeitsmarkt, zu Hintergründen und Akteuren gibt es ab sofort in „Faktor A“, dem neuen Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit (BA).
In den letzten Jahren hat die BA ihr Dienstleistungsangebot für Arbeitgeber Schritt für Schritt modernisiert und ausgebaut. Faktor A läutet nun die nächste Stufe ein und bietet Arbeitgebern künftig eine praxisnahe Plattform für ihre Themen: Personalmanagement, Strukturwandel, Netzwerke und vieles mehr. Es werden Beispiele aus verschiedenen Branchen vorgestellt und bekannte Unternehmerpersönlichkeiten zu ihren Erfolgsrezepten befragt. Die erste Ausgabe ging in dieser Woche mit dem Schwerpunktthema „Ausbildung“ an den Start: Wie sieht die Berufsausbildung im 21. Jahrhundert aus? Viele offene Ausbildungsstellen können schon jetzt nicht mehr besetzt werden, weil es an geeignetem Nachwuchs fehlt. Faktor A verrät anhand positiver Beispiele, was Unternehmen sich alles einfallen lassen, um junge und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dass es viele Wege zum Erfolg gibt, belegen die Portraits von Georg Kofler und Sarah Wiener. Kofler wurde als Fernsehmacher bekannt und führt heute ein innovatives Energieunternehmen. Welche Steine musste er dafür wie aus dem Weg räumen? Sarah Wiener kocht nicht nur vor der Kamera, sondern hat sich längst als Geschäftsfrau etabliert. Faktor A traf sich mit der bekannten TV-Köchin, um mehr über ihren Weg von der Schulabbrecherin zur erfolgreichen Unternehmerin zu erfahren. Faktor A gibt es als e-Journal unter  http://www.faktor-a.arbeitsagentur.de/  alle drei Monate und kostenfrei. Die Printausgabe kann online bestellt werden oder ist beim Arbeitgeber-Service der örtlichen Arbeitsagentur erhältlich. Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter http://www.ba-audio.de.

Dienstag,13.Juli 2010
Arbeitsreicher Vormittag für die Nordhäuser Feuerwehren
Nordhausen(smn). Einen arbeitsreichen Vormittag hatten heute die Nordhäuser Feuerwehren. Nach einem Verkehrsunfall-Einsatz auf der Straße zwischen Heringen und Uthleben wurden sie sie in ein Altenheim in die Altstadt gerufen. Dort hatte auf dem Dachboden ein Brandmelder Alarm geschlagen – Ursache war ein defektes Antriebsgerät, das die Feuerwehr still legte.
Noch am dortigen Einsatzort in der Kranichstraße wurde die Berufsfeuerwehr gegen 8.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang auf der A 38 gerufen. Neben Erste-Hilfe-Leistungen sperrten und beräumten die Beamten und Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Sundhausen den Unfallort.

Dienstag,13.Juli 2010
Erfolgreiche Saison der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen mit Besucherrekord
Gespräch mit Intendant Lars Tietje zum Abschluss der diesjährigen Schlossfestspiele
Nordhausen(smn). Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ ist am Samstag auf dem Schlosshof ein letztes Mal erklungen, die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen 2010 sind beendet. Welches Fazit können Sie für diesen Sommer ziehen?
Wir können erneut einen Besucherrekord verzeichnen. Vor vier Jahren sind wir bei den ersten Schlossfestspielen mit gut 3.000 Besuchern sehr gut gestartet. Nun haben wir uns nach kurzer Zeit mit über 6.000 Besuchern fast verdoppelt. Das Fazit ist da ganz klar: Ein Erfolg!
Welche Rolle spielt das Wetter beim Kaufverhalten der Festspielbesucher?
Eine große Rolle. Viele Besucher beobachten erst das Wetter und kaufen dann sehr kurzfristig ihre Karte. Aber viele andere haben bereits jetzt für nächstes Jahr schon vorbestellt. Das gibt’s genau so.
Wem rechnen Sie den außerordentlich großen Erfolg der diesjährigen Schlossfestspiele zu?
Die Schlossfestspiele haben sich in der Region etabliert und sind eine feste Größe in der Kulturlandschaft Nordthüringens geworden. Dazu kam das tolle Wetter. Es hat ja nicht einmal geregnet, und die Temperaturen waren immer sehr angenehm. Und dann natürlich „Die Zauberflöte“ – die meistgespielte Oper der Welt. Das Stück ist ein Zugpferd.
Es gibt Theaterbesucher die meinen, dass das, was im Schlosshof zu sehen ist, auch später im Theater Nordhausen gezeigt wird. Aber das ist so nicht gewollt?
Die Schlossfestspielproduktion soll nur dort zu erleben sein. Sie ist auch künstlerisch und technisch für den Schlosshof und für die Open-Air-Situation konzipiert. Heute nennt man so etwas ja „Alleinstellungsmerkmal“. Zudem kommen die meisten unserer Theaterbesucher nach Sondershausen und schauen sich das dort an, weil es auch besonders reizvoll ist, mal eine Oper im Schlosshof zu erleben und nicht wie sonst im Theater.
Was ist das Besondere an den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen? Wie sind sie entstanden?
Entstanden sind die Schlossfestspiele, um für die Stadt Sondershausen nach der Landesausstellung 2004 einen regelmäßigen „Touristenmagneten“ zu schaffen. Mit unserer Grundkonzeption, mit jungen Sängerinnen und Sängern am Ende ihrer Hochschulausbildung in Sondershausen eine Opernsommerakademie zu machen, an deren Ende als Ergebnis eine kulturell und touristisch hochwertige Musiktheaterproduktion steht, haben wir 2005 die Ausschreibung der Stadt Sondershausen gewonnen, weil sie am schlüssigsten war, finanzierbar und weil wir vor allem die Geschichte und Gegenwart Sondershausens in unser Konzept eingebunden haben – bspw. durch die lange Musikausbildungstradition und das Loh-Orchester Sondershausen, das ja eines der ältesten Orchester Deutschlands ist.
Sehen Sie die Schlossfestspiele in Sondershausen auch als eine persönliche Herausforderung?
So habe ich das nie betrachtet, eher als große Chance. Ich bin jeden Abend im Schlosshof sehr glücklich, wenn ich die schöne Musik höre und die vielen glücklichen Besucher erlebe. Die Schlossfestspiele sind ja so unsere Idee gewesen. Wir haben sie mit Hilfe von Partnern, v. a. der Stadt Sondershausen und der Kyffhäusersparkasse, ins Leben gerufen. Und mit einem sehr guten Team in der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH haben wir sie umgesetzt und jedes Jahr weiter entwickelt. Das macht uns bei aller Demut auch ein bisschen stolz.


Dienstag,13.Juli 2010
Schwerer Unfall auf der Autobahn A 38
Nordhausen(smn). In Nordthüringen ist am Morgen eine 18-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Bundesautobahn 38 ist zur Stunde zwischen den Anschlussstellen Heringen und Werther voll gesperrt.
Ein PKW war kurz nach der Anschlussstelle Nordhausen auf den Anhänger eines Klein-LKW aufgefahren. Das Auto schleuderte gegen die Mittelleitplanke und von dort quer über die Fahrstreifen in den rechten Straßengraben. Dabei wurde die 18-jährige Beifahrerin getötet. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, wird zurzeit untersucht. Die Sperrung der Autobahn wird noch längere Zeit andauern.

Dienstag,13.Juli 2010
Brand legt Gipswerk lahm
Nordhausen(smn). In Ellrich, der nördlichsten Stadt Thüringens, hat in der Nacht zum Dienstag ein Brand die Produktion eines Gipswerkes lahm gelegt. Weil es gegen 01.00 Uhr  Probleme mit der Stromversorgung gab, öffnete der Betriebselektriker die Trafostation zur Fehlersuche. Die stand aber zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Der 42-Jährige erlitt eine Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Erst nachdem ein zweiter Elektriker vor Ort geholt worden war, konnten die Anlage vom  Netz getrennt werden und die Löscharbeiten beginnen.
Der Schaden wird im Moment auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der Produktionsausfall ist noch nicht abzusehen. Die Brandursache soll im Laufe des Tages ermittelt werden.


Montag,12.Juli 2010
Empfang für Tschernobyl-Kinder im Rathaus
Nordhausen(smn). 18 Kinder aus der Region Gomel in Weißrussland hat heute Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke empfangen. Die Kinder aus dem Strahlen verseuchten Gebiet um Tschernobyl verbringen drei Sommer-Wochen im Südharz. Organisator des Aufenthalts ist der Verein Tschernobyl-Kinder.
Wie schon in den Vorjahren sind die Kinder zwei Wochen Gäste im Landschulheim „Harzrigi“ und eine Woche bei Gasteltern. Auf dem Programm stehen u.a. Ausflüge in den Ferienpark „Feuerkuppe“, Besuche in den Freibädern der Region sowie die traditionelle Einladung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Krimderode zum Kinderfest sowie zum Zelten. Beim Rettungshubschrauber „Christoph 37“ sind die Kinder ebenfalls zu Gast wie auch im Reiterhof Ellrich. Ein Höhepunkt wird ein Treffen mit den Gastkindern aus der Westsahara und deutschen Kindern sein. Mit Städteführerin Dorothea Schwarz gab es schon heute zum Auftakt des Aufenthalts einen Rundgang durch Nordhausen.

Montag,12.Juli 2010
Feuerwehr half jungen Bäumen mit kühlem Nass
Nordhausen(smn).  Erfrischung für junge Bäume: Mit einer Ladung aus dem Tanklöschfahrzeug haben die Beamten der Nordhäuser Berufsfeuerwehr am Freitag, Sonnabend und Sonntag den jungen Bäumen in der Stadt durch die Hitze geholfen. Bewässert wurden rund 100 Bäume in der gesamten Innstadt. Darüber hinaus waren die Beamten der Feuerwehr auch auf dem Petersberg im Einsatz: Dort gab es für die Besucher des Public Viewing und zur Freude der Kinder einen erfrischenden Strahl aus dem Schlauch.

Montag,12.Juli 2010
73-Jähriger züchtet Cannabis
Nordhausen(smn). Die Mühlhäuser Kripo hat am Montag eine komplette Cannabisplantage sichergestellt. Auf einem Grundstück in Kammerforst hatte ein 73-Jähriger in einem Nebengebäude die Plantage angelegt. Professionell war die Aufzucht mit Bewässerungs- und Beleuchtungsanlage ausgestattet. Offensichtlich war der Rentner in den letzten Tagen gesundheitlich nicht mehr in der Lage, die Anlage ordnungsgemäß zu betreuen. Ein Teil der Pflanzen war bereits vertrocknet. Neben der technischen Ausstattung konnte die Kriminalpolizei insgesamt 278 Cannabispflanzen sicherstellen. Die Pflanzen waren zwischen 30 und 150 cm hoch. Der betagte Cannabisbauer ist der Polizei aus vergangenen Jahren bereits einschlägig bekannt.

Montag,12.Juli 2010
Transporter vom Bauhof geklaut
Nordhausen(smn). In Leinefelde-Worbis haben Unbekannte in der Nacht zum Montag einen Transporter des Bauhofes gestohlen.
Mit einer Brechstange hatten die Täter zunächst die Fahrzeughalle in der Birkunger Straße aufgebrochen und etliche Räume und Schränke durchsucht. Aus der Halle nahmen sie einen beladenen VW-Transporter T 5 mit. Das Fahrzeug war mit Kettensägen und Rasenmähern beladen. Der weiße Transporter mit dem amtlichen Kennzeichen EIC-LW 137 ist mit der Aufschrift „Bauhof Leinefelde-Worbis“ und dem Stadtwappen versehen. Der Schaden beträgt über 70.000 Euro.

Montag,12.Juli 2010
Besucherrekord
Nordhausen(smn). Einen Besucherrekord können die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen in ihrer soeben zu Ende gegangenen Saison 2010 verzeichnen: Über 6.000 Besucher aus ganz Deutschland erlebten im malerischen Ambiente des Sondershäuser Schlosshofs die Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ und die „Musical Night“. Erneut konnte damit die Besucherzahl des Vorjahres deutlich überboten werden. 2010 besuchten somit fast doppelt so viele Menschen die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen wie in der ersten Festspielsaison 2006.
Bei traumhaftem Sommerwetter erlebte „Die Zauberflöte“ unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank und in der Inszenierung von Toni Burkhardt, Spielleiter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, insgesamt acht nahezu ausverkaufte Vorstellungen. Hinzu kam das Open-Air-Konzert „Musical Night“ mit Stargast Femke Soetenga, das ebenfalls für Begeisterungsstürme sorgte.
„Die Entscheidung der Sondershäuser Stadträte vor fünf Jahren, Geld in die Hand zu nehmen und diese Festspiele zu schaffen, war goldrichtig. Jährlich steigende Besucherzahlen und nun über 6.000 Besucher in zwei Wochen trotz Schulferien und Fußballweltmeisterschaft im ansonsten eher beschaulichen Sondershausen sind eine Erfolgsgeschichte, von der die Stadt direkt profitiert“, so Lars Tietje, Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, die die Schlossfestspiele veranstaltet.Erstmals konnte in diesem Jahr das neue Schlossrestaurant Sondershausen kulinarische Akzente setzen. Neben einem umfangreichen Angebot an kleinen Speisen und Getränken an einer großen Catering-Strecke im Schlosshof bot Chefkoch Ralf Kronmüller im Restaurant ein thematisches Mozart-Menü der Spitzenklasse an.
Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Feste, die sich einigen der acht Vorstellungen im Schlosshof anschließen. Alle Gäste sind herzlich eingeladen, nach dem Vorstellungsbesuch den Abend im Schlosshof ausklingen zu lassen.
Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen wurden auf Initiative v. a. der Stadt Sondershausen und der Kyffhäusersparkasse 2006 erstmals durchgeführt. Für die Durchführung ist die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH verantwortlich. Junge Sängerinnen und Sänger am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn erarbeiten in sechs Wochen Opernakademie unter professioneller Anleitung eine Musiktheaterproduktion mit kulturellem und gleichzeitig touristischem Anspruch.
Nach der erfolgreichen Saison 2010 folgt nun vom 24. Juni bis zum 9. Juli 2011 Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“.

Montag,12.Juli 2010
20 Jahre Kreisjugendring Nordhausen
Nordhausen(smn). In diesem Jahr begeht der Kreisjugendring Nordhausen e.V. sein 20jähriges Bestehen.  Um diesen Anlass würdig zu begehen laufen bereits seit einigen Wochen die Vorbereitungen für ein großes Fest. Auch wenn bis zum Jubiläum noch ein wenig Zeit ist, können sich bereits schon jetzt alle Interessierten auf den  11.September 2010 freuen. Dann wird es in der Nordhäuser Promenade ein großes Kinder- und Familienfest geben.  Zu dem Fest werden sich nicht nur die Mitgliedsvereine des Jugendverbandes präsentieren. Weitere Vereine der Kinder-,  Jugend- und Kulturarbeit sowie Gruppen aus den Nordhäuser Partnerstädten werden die Gäste ebenfalls bestens unterhalten.Ferner werden die Organisatoren zu einer Festveranstaltung  und einer Rock- und Danceparty im Jugendclubhaus, der größten Einrichtung des Kreisjugendringes, einladen.  Weitere Informationen zum Jubiläum und zur Festveranstaltung werden über die Internetpräsenz des Kreisjugendringes Nordhausen e.V. (www.kreisjugendring-nordhausen.de) sowie in der Presse erhältlich sein.
05.07.2010 -11.07.2010
Freitag,09.Juli 2010
Nordhäuser Brauchtums- und Traditionsfest im Gehege
Nordhausen(smn). Zum „Nordhäuser Brauchtums- und Folklorefest“ lädt am Sonntag, dem 18. Juli, von 14 bis 17 Uhr, das Nordhäuser Kulturamt ins Gehege ein. Der Eintritt ist frei. Zu erleben ist die Peitschenknallergruppe des Harzklubs, die Trachtentruppe Altenbrak, die Heimatgruppe der Landfrauen Uthleben und die Folkloregruppe Sülzhayn. Für Gehbehinderte ist die Auffahrt bis zum Gehegeplatz gestattet. Für Speisen und Getränke wird gesorgt.

Freitag,09.Juli 2010
Nordhausen erprobt „Bürgerarbeit“
Nordhausen(smn). Anerkennend hat sich Bundestagsabgeordneter Manfred Grund über das Konzept „Bürgerarbeit“ der ARGE Nordhausen  geäußert. In Berlin stellte Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen die Modellprojekte vor, zu denen auch der Landkreis gehören wird.
Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit ein Problem. Manfred Grund sagt, wer länger als ein Jahr ohne feste Beschäftigung ist, hat es schwer, in normale Arbeit vermittelt zu werden. Die bisherigen Konzepte haben daran wenig geändert. Die „Bürgerarbeit“ stellt ein neues Modell dar, dass bereits in Sachsen-Anhalt, Ostthüringen und Bayern erfolgversprechend erprobt wurde.Die Instrumente sollen jetzt in größerem Rahmen modellhaft erprobt werden. Neu ist der integrierte Ansatz. Zum einen werden alle Langzeitarbeitslose in bestimmten Regionen oder Sektoren oder mit bestimmten Handicaps zusammen in das Programm einbezogen. Dafür werden sogar die Etats unterschiedlicher Arbeitsmarktmaßnahmen zusammen gelegt. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Am Programm „Bürgerarbeit“ teilnehmende Hartz-IV-Bezieher erhalten für bis zu drei Jahre einen festen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz, erklärt der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund. Für 30-Stunden Arbeit je Woche werden sie 900 Euro Lohn im Monat bekommen.
Doch mit Geld allein kann die Arbeitslosigkeit nicht dauerhaft und mit Erfolg bekämpft werden, weiß der Abgeordnete. Das Interessenbekundungsverfahren war seinen Worten zufolge darauf ausgerichtet, die Potentiale einer Region umfassend einzubeziehen. Dafür ist unerlässlich, dass die Konzepte von den im Arbeitsmarkt tätigen Partnern aktiv mitgetragen werden.
Dass Nordhausen jetzt den Zuschlag erhalten hat, zeigt den Willen von Politik und Arbeitsverwaltung, dass der Landkreis die Langzeitarbeitslosigkeit nicht hinzunehmen bereit ist.
Das Modellprojekt startet mit einer „Aktivierungsphase“, in der Teilnehmer durch eine intensive Betreuung den Sprung in den Arbeitsmarkt schaffen können. Vier von fünf Teilnehmern sollen schon in dieser Aktivierung in freie Stellen vermittelt werden.
Erst wenn dies ohne Erfolg bleibt, werden die Bürgerarbeiter ab Januar 2011 für kommunale Arbeiten eingesetzt – vom Dienst im Altersheim bis zur Grünpflege. Es handelt sich um zusätzliche und Non-Profit-Arbeit, die nicht in Konkurrenz zu wirtschaftlichen Firmen stehen darf. Auch während dieser Arbeiten werden die Teilnehmer von der ARGE und den beauftragten Partnern weiter betreut und auf die Aktivierung im regulären Arbeitsmarkt getrimmt. Der Coach prüft Qualifikationen und die sich stetig ändernde Lage am regionalen Arbeitsmarkt.
Manfred Grund würdigt diese Idee des Coachs, denn damit werden die Teilnehmer nicht in „Bürgerarbeit“ abgeschoben und ruhig gestellt. Der Teilnehmer steht mit seiner Qualifikation im Zentrum.Er muss aber auch aktiv mitwirken, betont Manfred Grund. Das Projekt Bürgerarbeit ist die konsequenteste Form des „Förderns und Forderns“. Wer sich verweigert, verliert seine Förderung seitens der ARGE.

Freitag,09.Juli 2010
„Da kannste was erleben“
Nordhausen(smn). Tolle Erlebnisse hatten die jungen Gäste der diesjährigen Ferienspiele des Kreisjugendringes Nordhausen bisher im Jugendclubhaus. So standen für die Kids in der ersten Woche der Ferienfreizeit u.a. Geocaching, ein Besuch im Nordhäuser Rockhaus, gemeinsames Kochen und natürlich Badebesuche auf Programm. Für die kommende Woche haben sich die Sozialpädagogen eine weitere Vielfalt von Aktivitäten ausgedacht, um den Teilnehmer eine schöne und unvergessliche Ferienwoche zu bereiten. Anmeldungen können jedoch nicht mehr entgegengenommen werden, da die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht ist.

Freitag,09.Juli 2010
Wasserprobleme im Stausee Kelbra
Nordhausen(smn). Das Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises hat davon abgeraten, im Stausee Kelbra baden zu gehen. Hintergrund ist, dass ein Arzt bei zwölf Kindern nach dem Baden Hautrötungen festgestellt hatte, die allerdings harmlos sein sollen. Bei den Hautausschlägen handelt es sich um eine Bade-Dermatitis, die von Wurmlarven im Wasser ausgelöst wird. Am Stausee wurden inzwischen Informationsblätter mit Warnhinweisen verteilt.

Freitag,09.Juli 2010
Kommunalaufsicht hat Nordhäuser Haushalt genehmigt
Nordhausen(smn). Die Kommunalaufsicht beim Nordhäuser Landratsamt hat jetzt den Haushalt der Stadtverwaltung genehmigt. „ich bin erleichtert“, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, „weil wir jetzt die begonnenen Investitionen fortsetzen- und neue beginnen können.“Erfreulich sei insbesondere, dass es gelungen sei, im Ergebnisplan sogar einen Überschuss von rund 1,5 Millionen zu erwirtschaften. „Und mit dem Zahlungsmittelüberschuss von 2 Millionen Euro im Finanzplan können wir unseren Kassenkredit um diese Summe reduzieren“, so Frau Rinke. Dank des genehmigten Haushalts sei es jetzt unter anderem möglich, die Sanierung der Lesssingschule zu beenden, für die ein zinsloser Kredit von 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stehe, der jetzt in Anspruch genommen werden könne „wie auch mit einem Zinssatz von 0, 75 Prozent sensationell günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.“
„Darüber hinaus ist mit dem Haushalt zugleich Finanzierungssicherheit bis zum Jahr 2012 geben, so dass zum Beispiel der Umbau der `Flohburg´ nun finanziell in trockenen Tüchern ist wie auch der Bau der Tiefgarage und des Mehrzweckgebäudes hinter dem Rathaus. Das letztere allerdings gilt mit einer entscheidenden Einschränkung: Die Finanzierung ist gesichert, sofern es die städtischen Eigenmittel betrifft. Wir warten noch immer auf die Gelder des Landes aus der Städtebauförderung. Ohne diese Zuschüsse werden wichtige Vorhaben unvollendet bleiben müssen bzw. gar nicht erst begonnen werden können.“


Donnerstag,08.Juli 2010
Vorsicht vor der Herkulesstaude
Nordhausen(smn). Die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau oder Herkuleskraut, ist eine sehr dekorative Pflanze aber gesundheitsschädigend. Darauf weist jetzt das Nordhäuser Ordnungsamt hin und fordert die Grundstückseigentümer auf, das Gewächs zu entfernen.
Bei Kontakt mit dem Saft der bis zu 3 Meter hohen und robusten Pflanze kann es in Verbindung mit Sonnen- oder UV-Licht auf der Haut zu starken, schmerzhaften bzw. juckenden Reizungen kommen. Nachfolgend können sich Blasen, Verbrennungen bis dritten Grades bilden. Lang anhaltende nässende Wunden und Pigmentveränderungen der Haut seien dann eine weitere Folge. Bei besonders sensiblen Menschen und vor allem Kindern können diese Reaktionen bereits bei einfacher Berührung mit der Pflanze auftreten. Als besonders schwerwiegende Folgen des Kontaktes mit der Pflanze werden auch  Fieber, Schweißausbrüche, Atemnot, Bronchitiden und Kreislaufschock beschrieben.
Deshalb sollte man gerade bei Kindern darauf achten, dass der Kontakt mit dieser Pflanze vermieden wird. Das Ordnungsamt richtet vor allem an Eltern den Appell, ihre Kinder über die Gefahr die von dieser optisch sehr auffälligen Pflanze ausgeht aufzuklären und die Pflanze nicht zu berühren. Die Herkulesstaude findet im gesamten Bundesgebiet immer mehr Verbreitung. Grund dafür sind der sehr hohe Samenabwurf mit ca. 20.000 Samen je Pflanze, der darüber hinaus auch über ein Jahr keimfähig bleibt, aber auch die Vermehrung durch Anpflanzung.  Zum Umgang und bei der Bekämpfung der Pflanze sollten unbedingt die einschlägigen Hinweisblätter, u.a. die Publikation „Merkblatt Umgang und Bekämpfung von Riesen-Bärenklau“ des Thüringer Landwirtschaftsministeriums, die als Datei im Internet herunter geladen werden kann, beachtet werden.

Donnerstag,08.Juli 2010
„Neue Lernkultur in den Kommunen“ und „Vielfalt tut gut“
Nordhausen(smn). Einen bunten Verbindungsweg zwischen dem Kinderkeller „Katzmaus“ in Nordhausen-Ost in der Karl-Meyer-Straße und der „Schrankenlos e.V. -  Geschäftsstelle im Eine-Welt-Laden in der Barfüßer Straße  gestalten am Montag (12. Juli) ab 10 Uhr Kinder und Jugendliche aus Nordhausen-Ost.
Die Aktion ist Teil der Projekte „Neue Lernkultur in den Kommunen“ und dem Lokalen Aktionsplan „Vielfalt tut gut.“ Mit der Aktion soll ein buntes Zeichen gesetzt werden gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz. Akteure der Aktion werden Kinder aus dem Stadtteil Nordhausen-Ost sein und Besucher des Jugendklubhauses in der Käthe-Kollwitz-Straße.  Eröffnet wird das Vorhaben am Kinderkeller in der Karl-Meyer-Straße von Stefanie Knoche, Jugend- und Bildungsreferentin im städtischen Amt für Kultur, Soziales und Bildung.
„Die Kinder und Jugendliche können mit Farbe oder Stempeln auf dem Gehweg ihre Spuren hinterlassen. Diese Spuren könne entweder das Logo der jeweiligen Kooperatiospartner sein oder einfach nur der ganz persönliche Hand- oder Fußabdruck“, so Frau Knoche. Die Teilnehmer der Aktion würden gegen 13 Uhr am Eine-Welt-Laden eintreffen. Dort werden sie von den Reportern des Offenen Kanals zum Interview erwartet. Die Aktion steht unter dem Motto „Nordhausen zur Gemeinschaft werden lassen.“
Stationen des Weges sind Objekte der Kooperationspartner des Lokalen Aktionsplanes. Dazu gehören unter anderem der Jugendtreff des Kreisjugendrings in Nordhausen-Ost, das Büro des Offenen Kanals Nordhausen am Bebel-Platz und das Jugendklubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße.
Eine erste Zwischenstation ist der Förstemannpark. Dort ist ein Kreuzworträtsel zum Thema „Unsere Welt“ vorbereitet.
Eine weitere Zwischenstation ist der Einkaufsmarkt am Töpfertor. Dort werden die Kinder eine Erdkugel, die auf den Gehweg gemalt ist, farbig gestalten.
Ziel von „Neue Lernkultur in den Kommunen“ ist es, Kinder und Jugendliche aktiv zu beteiligen am kommunalen Geschehen sowie außerschulische Lernorte zu entdecken. Beim Lokalen Aktionsplan „Vielfalt tut gut“ geht es um die Entwicklung von Vielfalt, Toleranz und Demokratieverständnis.“


Mittwoch,07.Juli 2010
Buchsbäume vom Theaterplatz bekommen kühleres Domizil in der Promenade
Nordhausen(smn). Die Kübel-Buchsbäume vom Theaterplatz müssen wegen der Hitze in die Promenade umziehen. Aufgrund der hohen Temperaturen drohen die Gewächse in den Kübeln Schaden zu nehmen und werden morgen in der benachbarten Theaterpromenade in die Erde gesetzt.

Mittwoch,07.Juli 2010
Beginn Umbau Museum Flohburg:
Erste Verkehrseinschränkungen in der Altstadt nach dem Altstadtfest
Nordhausen(smn). Ab Anfang August müssen sich Autofahrer in der Nordhäuser Altstadt auf eine veränderte Verkehrsführung einstellen. Grund ist der geplante Umbau des Museums „Flohburg“ in der Blasiistraße / Barfüßer Straße.  Die nötige Sperrung der Blasiistraße wird erst nach dem Altstadtfest begonnen. Konkrete Informationen zu weiteren Einschränkungen wird es nach dem 19. Juni geben. An diesem Tag findet die so genannte Bauanlaufberatung statt, auf der der detaillierte Bauablauf besprochen wird. Zum selben Zeitpunkt beginnen auch die Baustellenvorbereitungen. Unmittelbar nach der Beratung werden sämtliche Anlieger, Anwohner und Geschäftsinhaber im Umfeld der „Flohburg“ zu einem persönlichen Informationsgespräch durch das städtische Bauamt eingeladen.

Dienstag,06.Juli 2010
Kabel von Solaranlage gestohlen
Nordhausen(smn). Buntmetalldiebe haben in Großengottern eine Solaranlage fast vollständig lahm gelegt. Nachdem die Diebe ein Feld des Maschendrahtzaunes am ehemaligen Betonwerk niedergetreten hatten, schnitten sie an etwa einem Drittel der Solarmodule die Kabel ab. Dabei nahmen sie keine Rücksicht darauf, ob es sich um die Steuerkabel, die Verbindungen zwischen den einzelnen Modulen oder das Kabel für die Einspeisung in das Netz handelte.
Insgesamt verschwanden etwa 1.500 Meter Kabel. Die Täter dürften dabei ein Gesamtgewicht von etwa 500 kg zu bewältigen gehabt haben.
Die Mühlhäuser Kripo sucht nun nach Zeugen. Vielleicht hat jemand in der Zeit vom 05.07. zum 05.07.2010 Personen oder Fahrzeuge am ehemaligen Betonwerk gesehen. Ebenso werden Zeugen gesucht, die beobachtet haben, wo größere Mengen Kabel transportiert, gelagert oder bearbeitet wurden. Hinweise bitte an die Polizei in Mühlhausen oder jede andere Polizeidienststelle.

Dienstag,06.Juli 2010
Frau mit Modeschmuck betrogen - Weitere Opfer gesucht -
Nordhausen(smn). Eine 45-jährige Frau ist Ende Mai in Mühlhausen Opfer fieser Betrüger geworden. An der Burggalerie hatte ihr eine Frau mit südosteuropäischem Aussehen zunächst einen Goldring zum Kauf angeboten. Um das nötige Geld zu besorgen, begab sich das Opfer gemeinsam mit der Anbieterin zum Geldautomaten. Auf dem Weg dahin stieß ein Mann zu den beiden, der weitere Ringe anbot. Die Mühlhäuserin ließ sich auf den Handel ein. Nach Abschluss des Kaufes ließ sie sich erneut bereden und kaufte weitere Ringe und Ketten. Damit jedoch nicht genug. Nun ließ sich die Frau auch noch überreden, den Schmuck, den sie selbst am Körper trug, gegen neuen Schmuck einzutauschen. Wenig später hatte die Frau Bedenken und ließ den angeblichen Goldschmuck auf Echtheit prüfen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um billigen Modeschmuck handelt. Der Frau ist  insgesamt ein Schaden von etwa 3.000 Euro entstanden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Gaunerduo weitere Opfer fand, werden Geschädigte gebeten, sich bei der Polizei in Mühlhausen zu melden.

Dienstag,06.Juli 2010
Baubeginn für die „Flohburg“: Antwerpen-Garten wird beräumt
Nordhausen(smn). Der „Antwerpen-Garten“ in Nordhausens Altstadt wird in den kommenden Tagen beräumt. Grund sind die in wenigen Wochen beginnenden Bauarbeiten für den Umbau des benachbarten Museums „Flohburg.“ Für diesen Umbau ist dieser Platz unter anderem Teil der Baustellenlogisitik
Der Blumen- und Strauchschmuck der Pflanzkübel des Rubensgartens wird künftig Teile der Altstadt und der Innenstadt schmücken, so zum Beispiel am Zwinger vor dem Theater, am Brunnen zwischen Barfüßer Straße und Georgengasse, entlang der Stadtmauer an der unteren Barfüßer Straße sowie am Eingang zum Finkenburgwall. Das große rote „A“ und die verbleibenden Schmuckelemente werden eingelagert. Der „Antwerpen“-Garten war ein Geschenk der Stadt Antwerpen im Mai 2004 anlässlich der 2. Thüringer Landesgartenschau, die damals in Nordhausen stattgefunden hatte.  Er wurde dem berühmten Rubens-Garten in Antwerpen nachempfunden.

Dienstag,06.Juli 2010
Theaterschaffende gehen in wohlverdiente Pause
Nordhausen(smn). Die Spielzeit eines Theaters geht gewöhnlich von September bis zum Juli des folgenden Jahres, ähnlich der eines Schuljahres. Zum Einen sind die Zuschauer meist selbst im Urlaub oder tummeln sich in ihren Gärten und zum Anderen können die Mitarbeiter und Künstler von Theater und Orchester nur gemeinsam und nicht gesplittet wie in anderen Unternehmen Urlaub nehmen. Deshalb gibt es nach den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen bis Ende August keine Vorstellungen, das bedeutet aber nicht, dass hinter den Kulissen nichts passiert. Nach einer wohlverdienten Pause beginnen die Künstler bereits im August wieder mit Proben, um den Theaterfreunden mit Spielzeitbeginn im September wieder ein hochwertiges Programm zu bieten. Auftakt wird dann am 4. September 2010 die Operngala sein, bei der zum vierten Mal der Nordhäuser Theaterpreis verliehen wird.
Vom 12. Juli bis 4. August 2010 sind in diesem Jahr auch die Theaterkasse und der Besucherservice geschlossen. Ab 5. August hat sie zu den gewohnten Zeiten wieder geöffnet: Dienstag bis Freitag durchgehend von 10 bis 18.30 Uhr und Samstag von 16 bis 18.30 Uhr sowie jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Wer sich in dieser Zeit über den Spielplan der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH oder auch Karten kaufen möchte, kann das im Internet unter www.theater-nordhausen.de. Allerdings wird es Ende Juli für ein paar Tage auch hier zu Einschränkungen kommen, da die Internetseite gewartet werden muss.

Dienstag,06.Juli 2010
Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen 2010 verabschieden sich am Samstag
Nordhausen(smn). Mit einem großartigen Feuerwerk wurden die diesjährigen Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen gestartet, mit einem Abschlussfest werden sie am kommenden Samstag mit Künstlern und Zuschauern gemeinsam beendet. Dann haben sich die Opernfreunde in acht Vorstellungen von der viel gelobten Inszenierung der Oper „Die Zauberflöte“ verzaubern lassen.
Nur noch drei Vorstellungen gibt es bei den diesjährigen Schlossfestspielen, die erstmal unter dem Namen „Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen“ gelaufen sind. Die Vorstellung am Mittwoch, 7. Juli, um 20 Uhr ist es sicher eine Gelegenheit für alle, die sich nicht für Fußball interessieren. Am kommenden Freitag, 9. Juli 2010, wird die vorletzte Vorstellung eingeklingelt und am Samstag ist die allerletzte Möglichkeit, sich „Die Zauberflöte“ anzusehen, von Publikum und Kritiker begeistert sind. „Top Inszenierung, Top Bühnenbild, Top Kostüme …“ war u. a. zu lesen. Schnell hatte es sich auch herumgesprochen, dass die Schlossfestspiele 2010 so ein großer Erfolg sind. Die Ränge der mehr als 700 Zuschauer fassenden Tribüne waren stets voll.  Nicht zuletzt haben zu einem unvergesslichen Erlebnis auch das Ambiente des Schlosshofs und die ausgezeichnete Versorgung durch das Team vom Schlossrestaurant beigetragen.Wer sich noch eine Karte für eine der letzten Vorstellungen sichern möchte, sollte das möglichst schnell tun: an der Theaterkasse in Nordhausen, Tel. 0 36 31/98 34 52, bei der Sondershausen-Information, Tel. 0 36 32/78 81 11, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Montag,05.Juli 2010
Bürgerversammlung zum Autohof
Nordhausen(smn). Die Stadt Nordhausen lädt am Donnerstag, den 15. Juli 2010, um 19 Uhr, in die Festhalle Sundhausen, Carlsburger Straße, alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan Nr. 88 „Autohof“ ein.
Auf Wunsch der Bürger und Bürgerinnen von Sundhausen wird der Entwurf des Bebauungsplanes vorgestellt und allgemeine Fragen zum Bebauungsplan und zum Bebauungsplanverfahren durch Vertreter der Stadtverwaltung Nordhausen und des Investors beantwortet. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Planungsunterlagen und deren Begründung bis einschließlich 30. Juli im Flur des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung der Stadt Nordhausen eingesehen werden können.

Montag,05.Juli 2010
Sommerkino auf dem Petersberg
Nordhausen(smn). Am Donnerstag, den 8. Juli, um 20 Uhr, wird im Rahmen der diesjährigen Sommerkino-Saison auf dem Peterberg der Filmklassiker „Halbe Treppe“ gezeigt.
Es ist die Geschichte von zwei befreundeten Ehepaaren, Ellen und Uwe Kukowski und Katrin und Chris Düring, die in ihrem Alltag in Frankfurt (Oder) gezeigt werden: Ellen ist Verkäuferin in einer Parfümerie, Uwe betreibt die Imbissbude „Halbe Treppe“. Katrin hat einen Job auf dem Zollhof an der Autobahn nahe der polnischen Grenze, Chris ist Radiomoderator. Der gleichförmige Ablauf des Alltags zerbricht, als Chris Düring und Ellen Kukowski sich ineinander verlieben. Die Affäre kommt ans Licht, als Katrin ihren Mann und ihre Freundin beim Sex in der Badewanne überrascht. Uwe, Chris, Ellen und Katrin wissen zunächst nicht, wie es weitergehen soll. Katrin will die Scheidung, fühlt sich aber nach Aufkommen der Affäre immer mehr zu Chris hingezogen. Chris beschließt schließlich, dass er seine Ehe retten möchte, während sich Ellen von Uwe trennt. Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2002 und gewann auf dieser den Silbernen Bären als Großen Preis der Jury.
Der Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, am Freitag, den 9. Juli,  um 20 Uhr beendet das  diesjährige Sommerkino auf dem Petersberg.
Der Science –Fiction-Film vermischt real gedrehte und computeranimierte Szenen. Große Teile des Films wurden in einem virtuellen Studio mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht. Der Film handelt von der Erde, der  zwei Jahrhunderte später langsam die Ressourcen aus gehen, so dass die Menschen gezwungen sind, auf andere Planeten auszuweichen. Besonders der Planet Pandora eignet sich sehr gut für die Interessen der Menschen, denn dort gibt es Unmengen von Rohstoffen, die abgebaut werden können. Das ist aber auch schon das einzige, was Pandora an Vorzügen so zu bieten hat. Außerdem leben dort auch noch die Na'Vis, kleine Geschöpfe, die eigentlich keine Gesellschaft mögen. Wissenschaftler erschaffen dann jedoch eine Art Avatar, mit denen die Menschen die Gestalt der Na'Vis annehmen und sie auf diese Weise ausspionieren können.
Bis zum 30. Mai 2010 spielte Avatar weltweit über 2,7 Milliarden US-Dollar ein, womit er der Film mit dem bisher höchsten Einspielergebnis in US-Dollar ist. Er übertraf damit den bisherigen Rekordhalter Titanic (1,8 Mrd. US-Dollar), der ebenfalls unter der Regie James Camerons entstand.
Der Eintritt kostet jeweils 4 Euro. Kinder unter 12 Jahren bezahlen nur 2 Euro. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Die Übertragung ist auf einer LED-Wand.

Montag,05.Juli 2010
Einstellungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr
Infoveranstaltung im BiZ (Berufsinformationszentrum)

„Welche beruflichen Möglichkeiten bietet die Bundeswehr?“ Worauf soll ich achten, wenn ich dort einen zivilen Beruf ergreifen möchte?“ Diese und andere Fragen zum Thema Karriere bei der Bundeswehr beantwortet wieder ein kompetenter Vertreter der Wehrdienstberatung Mühlhausen in einer Infoveranstaltung am Donnerstag, den 08. Juli 2010, um 16.00 Uhr, in der Agentur für Arbeit NordhausenUferstr. 2. Fragen beantworten auch gern die Mitarbeiterinnen im BiZ unter 03631/650350.

01.07.2010 -04.07.2010
Freitag,02.Juli 2010
Ermittlungen wieder aufgenommen
Polizei sucht Zeugen im Vermisstenfall Tino H. aus Mühlhausen: Verbrechen oder Unfall?
Nordhausen(smn). Am 25. Januar 1995 wurde die Leiche des 10-jähriogen Tino H. aus Mühlhausen in Hann. Münden, Bereich Gimte, am Weserufer aufgefunden.
Nach wie vor sind die Ermittler aktiv, um Umstände der Tat aufzuklären. Tino dürfte um die Jahreswende 1994/95 ums Leben gekommen sein. Ein Unfallgeschehen scheint eher unwahrscheinlich.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde er von Zeugen immer mal wieder im Stadtgebiet von Mühlhausen gesehen.
Die Ermittlungen gehen weiter! So wurde im Februar das Hochwasser in Werra, Fulda und Weser genutzt, um in einem Experiment zu klären, ob Tino über die Werra oder Fulda in die Weser gelangt sein könnte. Fest steht nun, dass es möglich war! So kann Tino im Bereich Mihla oder Treffurt, vielleicht sogar in Eschwege in die Werra gelangt sein. Das Hochwasser könnte den Körper bis Hann. Münden getrieben haben. Auch soll sich Tino in der fraglichen Zeit in Kammerforst aufgehalten haben. Die Polizei sucht Zeugen. Wurde Tino bis zu seinem Tod etwa von Bekannten versorgt, vielleicht sogar im „Jokser-Viertel“ in Mühlhausen? Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter der Rufnummer 03631/960 entgegen.

Freitag,02.Juli 2010
Tresorklau scheiterte
Nordhausen(smn). Ob die Einbrecher in der Nacht zum Freitag am Gewicht des Tresors scheiterten oder ob sie während der Tat gestört wurden, ist noch nicht geklärt. Fest steht, Unbekannte hatten in einem Mühlhäuser Autohaus einen Tresor  auf eine Sackkarre geladen und innerhalb des Hauses bereits transportiert, dann aber stehen gelassen.
Bemerkt hatte den Einbruch ein Wachmann einer Sicherheitsfirma während der Streifenfahrt. Als er kurz nach 02.00 Uhr an dem Autohaus Am schwarzen Feld ein aufgebrochenes Fenster entdeckte, alarmierte er sofort die Polizei. Die Täter waren zu diesem Zeitpunkt offensichtlich bereits über alle Berge. Die Tatortuntersuchung, die durch einen Fährtenhund unterstützt wurde, dauerte bis weit in den Vormittag.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Personen, die in der Nacht Fahrzeuge oder Personen in der Nähe des Autohauses beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Mühlhausen in Verbindung zu setzen.

Freitag,02.Juli 2010
Sondershäuser bei den Schlossfestspielen auf der Bühne
Nordhausen(smn). Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen haben in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Nicht nur, dass sie in der ehrwürdigen Kulisse des Schlosshofes in Sondershausen spielen. Sie heben sich auch von den Mitwirkenden aus anderen Stücken der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH hervor. So wird hier jungen Sängerinnen und Sängern, die gerade mit ihrer Ausbildung fertig sind, die Möglichkeit gegeben, sich vor großem Publikum auf der Bühne zu präsentieren. Einige haben sogar im Anschluss ein Engagement erhalten.
Nun stehen bei den diesjährigen Schlossfestspielen aber gemeinsam mit den Profis einige Darsteller auf der Bühne, die ansonsten mit einem künstlerischen Beruf nichts zu tun haben. Toni Burkhardts Inszenierung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ verlangt nach Statisten und einem Extrachor, der den Opernchor verstärkt. In solchen Fällen werden meist in der Region Interessierte gesucht und gefunden, wie beispielsweise Kerstin Unger. Sie arbeitet bei der Landesmusikakademie in Sondershausen und hatte vor zwei Jahren erste Bühnenerfahrungen bei den Schlossfestspielen gesammelt, in „Aschenbrödel“ im Extrachor. Und auch in diesem Jahr ist sie wieder im Extrachor zu finden. Sie findet diese Arbeit sehr spannend und genießt sie. Unerfahren ist sie im Musikfach nicht, hat sie doch Musik studiert und einige Jahre als Orchestermusikerin im Orchester Saalfeld/Rudolstadt gespielt. Mit ihren drei Söhnen kam sie kurze Zeit später nach Sondershausen und sang dort bei den Sondershäuser Madrigalisten. Bei den Schlossfestspielen bekam Kerstin Unger einen Einblick in das Theaterleben und ist sehr beeindruckt, auch von der hohen Qualität der Schlossfestspiele. Und ihre Begeisterung hat auch ihre Söhne angesteckt. Denn Josef (15) und die beiden Zwillinge Peter und Paul (14) folgen ihrer Mutter und sind als Sklaven in der Oper „Die Zauberflöte“ zu sehen. Vor wenigen Wochen wussten sie noch nicht wirklich, was ein Statist ist. Neugierig geworden, waren sie dann bei den Proben dabei und sind jetzt auch so begeistert wie die Mutter. „Die Proben waren schon sehr spannend. Man gehört sofort zum ganzen Team, die Leute vom Theater sind alle sehr freundlich“, schwärmt beispielsweise Peter Unger. Auch die Freundin von Josef Unger ist mit von der Partie. Sie singt im Extrachor.
Zu den Sondershäusern, die in diesem Jahr bei den Thüringer Schlossfestspielen mit auf der Bühne wirken, gehört auch Michael Weißenborn. Er ist schon erfahren, wenn es um die Schlossfestspiele geht, denn er singt bereits zum 4. Mal im Extrachor. Wie leicht alles aussieht und wie schwer es sein kann, das zeigte sich ihm im „Weißen Rössl“ im vergangenen Jahr. Da war er auch in kleineren Rollen zu sehen. Es gab viele Umzüge, ständig wechselnde Kostüme. „Hier auf der Bühne zu stehen ist etwas völlig anderes – erst hier bekommt man mit, was Theater wirklich heißt“, so der 43jährige, der in diesen Tagen Geburtstag feiert. Nach der letzten Vorstellung geht`s dann noch in der Nacht ab in die Ferien – zur Freude der Familie, die ihn wegen Proben und Vorstellungen in den letzten Jahren oft entbehren musste.


Freitag,02.Juli 2010
Erweiterung der Baustelle in der Bochumer Straße
Nordhausen(smn). In der Bochumer Straße zwischen der Damaschkestraße und Hardenbergstraße werden seit 14 Tagen Hausanschlüsse für Trinkwasser und DSL-Kabel verlegt. Zurzeit sind dort drei Firmen vor Ort. Die Baukoordinierung ergab jetzt, dass die Baumaßnahme aus bautechnischen Gründen für die Zeit vom 5. bis 7. Juli  erweitert werden muss.
Die Fußgängerquerungshilfe in diesem Bereich wird für diese drei Tage abgebaut und die Bushaltestelle „Bochumer Straße“ wird nochmals um ca. 100 Meter  in Richtung Damaschkestraße versetzt.
Ab dem 8. Juli  sollen dann die Querungshilfe und die Bushaltestelle  wieder an ihren vorherigen Standort stehen. Autofahrer sowie Fußgänger werden auf Grund der fehlenden Querungshilfe um gegenseitige Rücksichtnahme gebeten.

Freitag,02.Juli 2010
Baustelle in der Neustadtstraße/ Sangerhäuser Straße
Nordhausen(smn). In der Zeit vom 7. bis 16. Juli  kommt es für die Autofahrer in der Neustadtstraße, im Bereich Nordbrand/Kreisverkehr zu erheblichen Behinderungen. Das kündigte jetzt die städtische Straßenverkehrsbehörde an. Grund ist eine Baumaßnahme der Energieversorgung Nordhausen.  Die Fahrbahn muss hier in offener Bauweise gequert werden.
Die Fahrtspur aus Richtung Kreisverkehr/ Neustadtstraße in Richtung Taschenberg kann befahren werden. Die Gegenspur Taschenberg in Richtung Kreisverkehr wird gesperrt. Eine Umleitung über Taschenberg/ Hallesche Straße/ Bahnhofstraße bzw. Töpferstraße/ Rautenstraße wird ausgeschildert.Diese Sperrung hat auch zur Folge, dass die Bushaltestellen Sangerhäuser Straße/ Nordbrand- Neustadtstraße/ Nordbrand und Südharzgalerie der Linie A aus Richtung Pferdemarkt in Richtung Bahnhof entfallen. Alle Verkehrsteilnehmer werden um besondere Aufmerksamkeit und Verständnis gebeten.

Donnerstag,01.Juli 2010
Am Samstag Public Viewing auf dem Petersberg:  Berufsfeuerwehr sorgt für kalte Dusche
Nordhausen(smn). „Auf Grund der angesagten hohen Temperaturen wird am Samstag, ab 14 Uhr beim Public Viewing des Spiels Deutschland gegen Argentinien von der Berufsfeuerwehr ein Sprühschlauch vor der Petersbergschule angeschlossen.“ Das kündigte jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke an.Damit wolle man verhindern, dass die Fans  bei der Hitze zu Schaden kommen. Der Wasserdruck sei je nach Frequentierung und Bedarf einstellbar. Außerdem werde die Berufsfeuerwehr im Vorfeld den gesamten Platz befeuchten, um auch hier für etwas Abkühlung zu sorgen. Die Veranstalter versprachen darüber hinaus, die LED-Wand nach oben zu ziehen, so dass auch die hinteren Plätze genügend Sicht auf das Spiel haben werden.
Auf dem Nordhäuser Petersberg findet derzeitig die größte Thüringer Public Viewing Veranstaltung statt. Das Spiel beginnt am Samstag, um 16 Uhr.

Donnerstag,01.Juli 2010
3. Jugendkunstprojekt „MASCUMA“ 2010 in Charleville-Meziérès
Nordhausen(smn). Vom 3. bis 14. Juli findet das Jugendkunstprojekt „MASCUMA“ zum dritten Mal – in diesem Jahr in der französischen Partnerstadt Charleville-Meziérès – gemeinsam mit polnischen und Nordhäuser Jugendlichen statt. Initiator dieses Projektes ist die Stadt Nordhausen in Kooperation mit der Jugendkunstschule Nordhausen.  
Aus Nordhausen, der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski und aus Charleville-Meziérès nehmen jeweils acht Jugendliche teil. Am Freitag (2.Juli) werden die polnischen Gäste in Nordhausen ankommen und von den Gastfamilien der Nordhäuser Jugendlichen  empfangen. Gemeinsam erfolgt dann die Weiterfahrt am nächsten Tag nach Frankreich.
Die Bürgermeisterin von Charleville-Meziérès, Claudine Ledoux, wird die Jugendlichen im Rathaus begrüßen.  Die Wokshops stehen in diesem Jahr unter dem Motto: „Ein Wassertropfen ist ein Tropfen Leben“. Daraus wird wieder ein Theaterstück entwickelt, das  am Vorabend des französischen Nationalfeiertages in Charleville auf dem Place Ducale öffentlich aufgeführt wird.
Darüber hinaus werden die Jugendliche eine Exkursion nach Paris machen und die französische Rockband, die im Februar In Nordhausen auftrat, wird der Mascuma-Gruppe ein Extrakonzert geben.

Donnerstag,01.Juli 2010
Sommerkino auf dem Petersberg
Nordhausen(smn). Mit der Komödie „Zum Ausziehen verführt“ beginnt am Sonntag, dem 4. Juli, die diesjährige Sommerkino-Saison auf dem Peterberg. Der Film startet um 20 Uhr.
Der Film mit Sarah Jessica Parker und Matthew McConaughey in den Hauptrollen handelt vom 35-jährigen Junggesellen Tripp, der immer noch bei seinen Eltern Sue und Al wohnt. An langfristigen Bindungen zu Frauen ist er nicht interessiert. Die letzte Rettung, um Freundinnen schnell loszuwerden, sieht der Frauenheld darin, dass er sie zu sich nach Hause einlädt. Spätestens danach wollen die Frauen nichts mehr von dem Nesthocker wissen. Seine Eltern haben ihren Untermieter schon längst satt, sie möchten ihr eigenes Leben leben und engagieren deshalb die attraktive Paula, damit sie Tripp dazu bewegt, aus dem Elternhaus auszuziehen. Paula ist eine professionelle „Ausziehhilfe“: Sie spielt die große Liebe, um ihn zum Wohnungswechsel zu bewegen und wird dafür von Tripps Eltern bezahlt. Tripp bringt Paula das Segeln bei, sie schläft mit ihm. Paula verliebt sich aber dann tatsächlich in ihren Klienten und das schafft einige Probleme. Paula hat einen neuen Auftrag in Colorado und will ihn annehmen, da Tripp mitbekommen hat, dass sie von seinen Eltern engagiert wurde.
Am darauf folgenden Montag, dem 5. Juli, wird um 16.30 Uhr auf der LED-Wand der Kinderfilm „Die wilden Kerle“ gezeigt.  Die Wilden Kerle sind eine Gruppe von fußballspielenden Jungen. Nachdem sie ihren Bolzplatz an den dicken Michi mit seiner Gruppe der „Unbesiegbaren Sieger“ verloren haben, müssen die Jungs ein Team werden, um den Platz wieder zurück zu bekommen.
Der Eintritt kostet jeweils 4 Euro. Kinder unter 12 Jahren bezahlen nur 2 Euro. Für Essen und Getränke ist gesorgt.


Donnerstag,01.Juli 2010
Wohin mit alten Fahrscheinen?
Nordhausen(smn). Am 1. Juli treten neue Tarife in den Bussen und Straßenbahnen in Kraft. Die neuen Fahrscheine können ab Monatsbeginn an den Fahrscheinautomaten gelöst werden; auch in den Fahrscheinagenturen der Verkehrsbetriebe gibt es pünktlich ab 1.7. die neuen Tickets.
Wer seine alten Fahrscheine nicht mehr abfahren konnte, kann diese zum Beispiel am 6. und 8. Juli in der Südharzgalerie (9 bis 18 Uhr) zurücktauschen. In der Stadtinformation werden alte Fahrscheine am 7. und 9. Juli (9 bis 16 Uhr) sowie zwischen dem 12. und 23. Juli (10 bis 17 Uhr) zurückgenommen. Den ganzen Monat Juli über bieten die Agenturen Foto Optimal am Kornmarkt, die Bestellagentur Baake in der Hohekreuzstraße und der DS-Shop in der Conrad-Fromann-Straße diesen Service zu den jeweiligen Öffnungszeiten an.
Auch die Verkehrsbetriebe in der Robert-Blum-Straße nehmen bis zum 31. Juli zwischen 9 und 13 Uhr alte Fahrscheine zurück. Besucher des Badehauses können ihre alten Fahrscheine vom 12. bis 23. Juli (10 bis 17 Uhr) zurückgeben. In den genannten Agenturen ist es natürlich möglich, den Differenzbetrag zu bezahlen und neue Fahrscheine zu kaufen.
Marco Bachmann, Marketingverantwortlicher bei den Verkehrsbetrieben, weiß, dass für die Rücknahme der Fahrscheine ausreichend Zeit ist. „Unsere Fahrgäste müssen nichts überstürzen. Die Fahrscheine können noch bis einschließlich 31. Juli umgetauscht werden“, beruhigt er. Bachmann möchte den Umtauschandrang in den ersten - noch dazu sehr heißen - Julitagen etwas abbremsen.

Donnerstag,01.Juli 2010
Neue Adresse für Jugend-Infopoint
Nordhausen(smn). Der Jugendclub Infopoint ist in die Grimmelallee 27 umgezogen. Im Ergeschoß der großen Villa können nun Kinder und Jugendliche dienstags bis samstags von 14 bis 20.30 Uhr ihre Freizeit verbringen – auch in den Sommerferien. Neben speziellen Workshops und Veranstaltungen, stehen in den Räumen beispielsweise Spielkonsolen, Computer mit Internet und zahlreiches Informationsmaterial bereit. Dietmar Müller ist hier der Ansprechpartner.
Nicht nur der Jugend-Info-Point ist in die Grimmelallee 27 umgezogen: Dort sind auch der Treff ehrenamtlicher Senioren, das Büro STÄRKEN vor Ort und die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen angesiedelt. Alle Angebote sind über die Telefonnummer 03631/46 25 46 erreichbar.In der lokalen Koordinierungsstelle STÄRKEN vor Ort finden Interessenten und Antragsteller bei der Ansprechpartnerin Steffi Bönisch persönliche Beratung immer dienstags von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung, gern auch per E-Mail unter s.boenisch@LIFT-nordhausen.de. Weitere Informationen stehen auch auf der Internetseite www.megeha.de/svo/svo.php. Das Projekt Helfende Hand, das die Koordinatorin für Frühe Hilfen Jana Urbanek mitbetreut, ist zudem telefonisch unter 0152/34 64 378 oder via E-Mail helfendehand@stud.fh-nordhausen.de erreichbar. Weitere Infos gibt es auch online unter www.fh-nordhausen.de/2039.0.html.  

Donnerstag,01.Juli 2010
Wanderung vom Nieder- zum Hochwald
Nordhausen(smn). Am kommenden Sonntag führt die Sonntagswanderung ins Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Dr. Holger Piegert, Leiter des Biosphärenreservates und der zuständigen Revierleiter Frank Kostenblatt zeigen den Wanderern den  Siebengemeindewald zwischen Schwenda und Uftrungen. Dieser Wald ist kulturhistorisch interessant und weist eine vielfältige Naturausstattung auf. Die Wanderung beleuchtet auch wenig bekannte Details der Forstgeschichte. Treffpunkt ist um 14 in Schwenda auf dem Parkplatz am Ortsausgang in Richtung Rottleberode im Landkreis Mansfeld-Südharz, Gemeinde Südharz. Ein informatives Faltblatt zum weiteren Wander- und Vortragsprogramm 2010 auf dem Karstwanderweg ist in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz erhältlich. Weitere Infos gibt es online unter www.karstwanderweg.de.
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