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Stadtmagazin Nordhausen
Nordhausen Panorama
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08.02.2010 -21.02.2010   aktuelle Nachrichten um und aus Nordhausen
Veranstaltungen Jugendclubhaus Nordhausen (Monatsplan)
Heute im Kino
Ein SERVICE des Stadtmagazin Nordhausen: Sprit sparen- Mitfahren !!!!

Montag,15.Februar 2010
In eigener Sache:
Wegen technischer Probleme wird es erst ab 01.03.2010 wieder zum regulären Nachrichtenbetrieb aus der Region Nordhausen kommen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Dienstag,09.Februar 2010
Oberbürgermeisterin zur Kreisumlagenauseinandersetzung:
„Wir leben in einem Rechtsstaat und Gerichtsurteile sind bindend“
Nordhausen(smn). Zurückgewiesen hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke die Vorwürfe der Vizelandrätin Jutta Krauth, die Stadt Nordhausen treibe den Landkreis Nordhausen in die Pleite, weil sie die Kreisumlagenraten nicht bezahle.
„Die Bundesrepublik ist ein Rechtsstaat, in dem Urteile von Gerichten Bindungskraft haben. Und das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat festgestellt, dass der Landkreis über viele Jahre hinweg zu Unrecht von der Stadt Schulumlage erhoben hat. Die zuviel geforderte Summe beläuft sich derzeit noch auf insgesamt rund 11 Millionen Euro. Die Formulierung im Urteil ist dabei eindeutig und lautet - zum Beispiel für das Jahr 1996 -: `Der Bescheid der Beklagten [des Landkreises] ist aufzuheben, soweit er die Summe von 12 Millionen D-Mark übersteigt´. Allein in diesem Jahre hatte der Landkreis 16 Millionen D-Mark Umlage von der Stadt gefordert.   
Trotz dieses Gerichtsurteils hat die Stadt Nordhausen dem Landkreis mehrfach Vergleichsangebote unterbreitet, die deutlich unter dieser Summe bleiben. Dies geschah auch mit Blick darauf, weitere Gerichts- und Anwaltskosten zu vermeiden, die sich allein für den Landkreis schon jetzt in Millionenhöhe bewegen. Auch der Nordhäuser Stadtrat hatte einem Vergleichsvorschlag zugestimmt. Dieser Vergleichsvorschlag war unter Vermittlung des Landesverwaltungsamtes zustande gekommen.  Leider konnte der Kreistag  diesem Vorschlag nicht folgen.
Mit dem Einbehalten der Kreisumlage mussten wir jetzt die Reißleine ziehen. Es wäre ein Rechtsverstoß und eine Brüskierung des Gerichts sowie eine Verletzung des Rechtsstaats-Prinzips, wenn wir Gelder nicht zurückfordern, die uns – und damit den Bürgern der Stadt Nordhausen - rechtlich zustehen. Denn es kann nicht sein, dass für Verwaltungen andere Maßstäbe gelten sollen als für die Bürger: Wie dieser zahlen muss, wenn er zum Beispiel gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, so muss auch und gerade die öffentliche Verwaltung bestehendes Recht akzeptieren können.“


Dienstag,09.Februar 2010
Jugendsozialwerk und Stadt Nordhausen laden zum Gespräch
zum Kinderhaus in Nordhausen-Ost
Nordhausen(smn). Zu einem Gespräch zu Veränderungen bei der Kindertagesstätte „Spielkiste“ in Nordhausen-Ost laden die Stadt Nordhausen und der Träger der Kindertagesstätte, das JugendSozialwerk Nordhausen, alle Eltern am Donnerstag, dem 11. Februar, um 18 Uhr in die Einrichtung in die Karl-Meyer-Straße 8 ein.
„Seit einem Jahr wird über eine Intensivierung des gemeinsamen Arbeitens verschiedener Professionen für eine optimale Förderung der Kinder in einer Einrichtung in Nordhausen Ost nachgedacht.  um grundsätzlich erst einmal eine Verbesserung zu erreichen, wurde daher auch das Gebäude in der Karl-Meyer-Straße 4-6 in die Planung der umfassenden Um- und Neugestaltung des Stadtteils Ost einbezogen“, sagte Dr. Cornelia Klose, die Leiterin des städtischen Amtes  für Kultur, Soziales und Bildung. Mit Blick auf die nötigen Umbauarbeiten sei der vorübergehende Auszug aller Einrichtungen in der Karl-Meyer-Straße 4-6 notwendig. „Während das Förderzentrum "J.H. Pestalozzi" ein neues Domizil in Gebäuden in der Puschkin- und Naumann-Straße gefunden hat, wird noch nach der besten Möglichkeit für die Unterbringung der Kindertagesstätte gesucht. Zwar kann die Stadt dabei nur unterstützend und beratend tätig werden, da die Entscheidung der Unterbringung beim Träger liegt, doch wird gemeinsam versucht, den Wünschen der Eltern zu entsprechen“, so die Amtsleiterin. Wunsch der Eltern, so das Ergebnis eines ersten Gesprächs,  sei es, dass möglichst alle Kinder gemeinsam- und nicht, wie angedacht, in ihren Gruppen und mit ihrer zugehörigen Erzieherin umziehen. „Wir hoffen, dass wir beim Gespräch am Donnerstag eine Lösung finden, die von allen Beteiligten getragen werden kann“, so Frau Dr. Klose.

Dienstag,09.Februar 2010
Teelicht verursachte Brand in Sollstedt
Nordhausen(smn). Ermittlungen und Brandortuntersuchung ergaben, dass ein vergessenes Teelicht am frühen Montagmorgen den Brand in einem Sollstedter Mehrfamilienhaus ausgelöst hat. Um 05.00 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden, weil das Dachgeschoss eines Hauses am Friedeweg in Flammen stand.
Als die Kameraden der Feuerwehr den Brandort erreichten, mussten sie eine 74-jährige Rentnerin aus ihrer verqualmten Wohnung retten. Sie blieb unverletzt. Alle anderen Bewohner hatten das Haus bereits verlassen.
Ein 21-Jähriger musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, konnte aber am Vormittag wieder nach Hause. Das Feuer war in einem Zimmer im ausgebauten Dachgeschoss ausgebrochen. Der 21-Jährige Bewohner hatte am Abend im Bett noch gelesen und war wohl bei brennendem Teelicht eingeschlafen. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Dienstag,09.Februar 2010
Proben zur Ballett-Uraufführung in der Endphase
Countdown für „Bunt, schrill und sexy“ läuft

Nordhausen(smn). Für die Tänzerinnen und Tänzer ist die Musik, nach der sie im neuen Ballett „Bunt, schrill und sexy“ tanzen, schon etwas Besonderes. Es sind Klassiker und Ohrwürmer aus den 60ern und 70ern, nach denen sich bereits ihre Eltern auf den Tanzböden bewegten. Und auch die Zeit, in die sie die Zuschauer mitnehmen, ist eine längst vergangene, die aber wegen ihrer Besonderheiten für viele Kult geworden ist. Die Kunst bedient sich in vielfältigen Formen der Themen aus dieser Zeit.
Auch Ballettdirektorin Jutta Wörne hat sich aus Inhalten der 60er bedient und daraus ein Ballett gemacht, das in Tanz und Musik sowie in Bühnenbild und Kostümen „Bunt, schrill und sexy“ ist. Es zeigt einen Ausschnitt aus dem Alltag junger Leute in einem Raum ähnlich der legendären Factory von Andy Warhol. Der amerikanische Künstler begann seine Karriere in den 1950er Jahren als Illustrator für Mode- und Lifestylemagazine später in einer unverwechselbaren Art in Bildern und auch Filmen ihren Niederschlag fand.
Der Zuschauer wird in „Bunt, schrill und sexy“ in eine Welt und das Lebensgefühl der 60er Jahre entführt. Auch schillernde Stars und Kunstfiguren aus der Zeit tauchen auf der Bühne auf, wie zum Beispiel James Bond in einer mitreißenden Choreographie mit fünf „Bond-Girls“. Die Musik wird nicht nur diejenigen ansprechen, die bereits in ihrer Jugend danach getanzt haben. Sie ist fast zeitlos und immer wieder aktuell. Dem Zuschauer wird es schwer fallen, angesichts der heißen Rhythmen ruhig auf seinem Theatersessel zu verharren.
„Bunt, schrill und sexy“ feiert am kommenden Freitag, 12. Februar 2010, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Nordhausen. Karten gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Premiere:
12.02.2010, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
Weitere Vorstellungen:
19.02.2010, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen
17.03.2010, 15.00 Uhr, Theater Nordhausen
21.03.2010, 14.30 Uhr, Theater Nordhausen
11.04.2010, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen

Dienstag,09.Februar 2010
Benefizkonzert brachte 3245 Euro für Haiti
Nordhausen(smn). Der langanhaltende Beifall nach dem Benefizkonzert gestern Abend im Theater Nordhausen war ein Dankeschön der Zuschauer nicht nur für die ausgezeichnete musikalische Darbietung des Loh-Orchesters, der verschiedenen Chöre und der Solisten der Theater Nordhausen/Sondershausen GmbH, sondern auch ein Dank für die Initiative, solch ein bewegendes Konzert so kurzfristig auf die Beine zu stellen. Alle Mitwirkenden hatten spontan zugesagt und das Konzert zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit bestritten. Besonders gewürdigt hatte zu Beginn des Benefizkonzertes auch Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke das Engagement der Künstler und Mitarbeiter von Theater und Orchester. Sie wüssten, was Solidarität bedeutet, hätten sie doch im Kampf um den Erhalt des Theaters ebenfalls viel Unterstützung erfahren.
An Eintrittsgeldern für das Benefizkonzert kam eine Summe von 3130 Euro zusammen, dazu kamen noch zusätzliche Einzelspenden in Höhe von 145 Euro von Konzertfreunden.
Mit dem Spendengeld wollen die Theaterschaffenden den Opfern der verheerenden Erdbeben von Haiti helfen. Dort kann beispielsweise jetzt eine Familie mit 30 Euro einen ganzen Monat auskommen, erklärte Barbara Rinke in ihrem Grußwort an die Konzertbesucher.


Montag,08.Februar 2010
Aufregende Anregungen
Nordhausen(smn). Sie holen sich Ideen. "Klauen" erwünscht. Die Kinder des Religionsunterrichtes der Förderschule J.H.Pestalozzi präsentierten ihren Mitschülern und Mitschülerinnen einige Schmuckstücke aus dem Weltladen. Was früher unter Müllkunst lief, ist heute als Recycling hochaktuell. Kreative Menschen in fernen Ländern stellten aus Plastikpacks, Reis- und Zementsäcken Taschen, aus Papierstreifen Schmuckketten, aus Glasscherben mundgeblasene Weingläser, Schalen und Karaffen, aus Blechdosen Spielzeuge und und und  vieles her, was erstaunen lässt.
Die Kinder der Förderschule kamen mit Frau Fallay in den Weltladen, ließen sich von den Reli-Schülern in einer improvisierten Vorschau einige Produkte präsentieren und nahmen sie mit – ohne zu bezahlen. Als verkäufliche Leihgaben finden sie Verwendung beim Schulfasching unter dem o.g. Motto "RECYCLING". Es wird den Kindern sicherlich noch Freude bereiten, ihre eigenen Ideen mit hiesigem wiederverwendbarem "Müll" zu diesen Schmuckstücken aus den Philippinen, aus Kenia, aus Guatemala hinzuzufügen. Am Dienstag steigt der Fasching. Wir sind gespannt auf das Ergebnis und die Bilder...

01.02.2010 -07.02.2010
Sonnabend,06.Februar 2010
Brand verursacht hohen Sachschaden
Nordhausen(smn). Am späten Freitag Abend ist in einer Dachgeschosswohnung im Nordhäuser "Harzblick" ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei ist dabei ein Schaden von rund 110.000 Euro entstanden. Vier Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie konnten die Klinik aber inzwischen wieder verlassen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Sonnabend,06.Februar 2010
RATGEBER: Finanztest Spezial Steuern 2010 - Rund 750 Euro vom Staat zurück
Nordhausen(smn). Es lohnt sich: Mit der Steuererklärung für 2009 holen Arbeitnehmer im Schnitt rund 750 Euro zurück. Höhere Kinderfreibeträge und ein günstigerer Steuertarif senken die Steuerlast. Und es gibt neue Urteile der obersten Gerichte, die Arbeitnehmern bei den Kosten für den Job Vorteile bringen. Das Finanztest Spezial Steuern 2010 führt einfach und systematisch durch die Steuerformulare, zeigt mit vielen Rechenbeispielen, wie viel Ersparnis drin ist, informiert über Steueränderungen und enthält das Elster-Steuerprogramm auf CD-Rom.
Vor allem die Ausgaben für den Job bringen Geld zurück. Für den Weg zur Arbeit gibt es ab dem ersten Kilometer 30 Cent Pendlerpauschale. Paare können jetzt ihren doppelten Haushalt am Arbeitsort abrechnen, wenn sie aus privaten Gründen umgezogen sind. Studenten setzen nun unbegrenzt ihre Studienkosten ab, wenn sie bereits einen Beruf gelernt haben.
Auch Sparen, die zuviel Abgeltungsteuer auf ihre Zinsen gezahlt haben, können Steuern zurückholen. Vor allem Rentner, selbst wenn sie zur Steuererklärung verpflichtet sind, haben nach Abzug der Freibeträge oft Guthaben. Zudem gibt Finanztest Tipps, dass sie von vornherein weniger Abgeltungsteuer zahlen.
Das Finanztest Spezial Steuern 2010 hat 128 Seiten und ist ab Samstag, den 06. Februar im Zeitschriftenhandel erhältlich und unter www.test.de/shop.

Freitag,05.Februar 2010
Brandanschlag auf Mühlhäuser Tafel
Nordhausen(smn). Am Donnerstagabend ist auf die Mühlhäuser Tafel ein Brandanschlag verübt worden. Verletzt wurde niemand.
Unbekannte Täter hatten gegen 20 Uhr  einen Behälter mit brennender Flüssigkeit neben die Eingangstür des Gebäudes in der Straße am Güterbahnhof abgestellt. Vermutlich sollte somit die hölzerne Fassade des Hauses in Brand gesetzt werden. Ein vorbeifahrender Lokführer entdeckte die Flammen und alarmierte Feuerwehr und Polizei. So wurde schlimmeres  verhindert. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor die Flammen auf das Haus übergreifen konnten.
Die Polizei sucht nach Zeugen, die gegen 20 Uhr Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung der Mühlhäuser Tafel beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei in Mühlhausen unter 03601/451-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Freitag,05.Februar 2010
Zeugen einer Körperverletzung gesucht
Nordhausen(smn). Die Polizei sucht nach Personen, die in der Nacht zum 24. Januar in der Nordhäuser Landgrabenstraße Zeugen einer Auseinandersetzung waren. Kurz nach Mitternacht war eine Anwohnerin auf die Straße gegangen, nach dem dort Silvesterknaller explodiert waren. Sie wollte die jungen Leute zur Ordnung rufen und um Ruhe bitten. Als die Frau von den Ruhestörern beschimpft wurde, kam auch ihr Lebensgefährte vor die Tür. Kaum auf der Straße, wurde der 34-Jährige tätlich angegriffen. Die vier unbekannten Rowdys schlugen den Mann, bis er zu Boden ging und traten dann auf ihr Opfer ein. Der Mann erlitt Prellungen und eine Kopfplatzwunde. Die Schläger werden als etwa 20 bis 25 Jahre alt und 180 bis 190 cm groß beschrieben. Sie sprachen alle einheimischen Dialekt.
In Ihrer Begleitung befand sich eine junge Frau. Sie soll anschließend die Täter in ihrem Auto mitgenommen haben. Bei dem Auto handelt es sich um einen weißen oder silbergrauen VW Polo einer neueren Baureihe. Das amtliche Kennzeichen ist nicht bekannt. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich mit der Polizei in Nordhausen unter 03631/96-0 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Freitag,05.Februar 2010
Wieder Reifen geklaut
Nordhausen(smn). In Sondershausen sind einem Autohaus erneut Reifen und Kompletträder gestohlen worden. Unbekannte Täter hatten in der Nacht vom 2. zum 3. Februar ein Loch in den Zaun zwischen Teppich- und Tapetenmarkt und dem MAZDA-Autohaus geschnitten, um an die Reifencontainer zu kommen.
Die drei Lagercontainer stehen unter einer Überdachung hinter dem Autohaus. Dort durchtrennten die Diebe die Verriegelungen der Türen und transportierten einen Großteil der eingelagerten Reifen und Räder ab. Zum verladen ihrer Beute dürften sie mit einem größeren Fahrzeug auf den Platz hinter dem Markt gefahren sein.
Das Autohaus liegt zwar etwas abseits und kann schlecht eingesehen werden, aber vielleicht haben ja doch Autofahrer oder Passanten von der Schachtstraße aus etwas beobachten können. Wer in der fraglichen Nacht Fahrzeuge bemerkt oder Personen gesehen hat, die sich am Autohaus zu schaffen machten, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Nordhausen (03631/960) oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Freitag,05.Februar 2010
„Engagement zeigt Gesicht“
Nordhausen(smn). Zum neunten Mal kürt die Ostdeutsche Initiative Verbundnetz der Wärme zehn Ehrenamtler in Lutherstadt Wittenberg. Auch eine Nordhäuserin ist darunter.
Simone Urban, 1.Vorsitzende des Autismus Südharz e. V., Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus, aus Nordhausen ist eine von zehn Ehrenamtlichen, die heute Abend für ihre Verdienste am Gemeinwohl mit einem Empfang im Alten Rathaus in der Lutherstadt Wittenberg  vom Verbundnetz der Wärme gewürdigt und zur Botschafterin 2010 gekürt wird. Seit neun Jahren vergibt die ostdeutsche Initiative Verbundnetz der Wärme jährlich diesen Titel. Unter dem Motto „Engagement zeigt Gesicht“ will sie auf die freiwilligen Tätigkeiten am Gemeinwohl in der Öffentlichkeit aufmerksam machen.
Torsten Zugehör, Bürgermeister der Lutherstadt Wittenberg eröffnet die Festveranstaltung des Verbundnetzes der Wärme am heutigen Abend. Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Wolfgang Böhmer richtet das Grußwort an die strebsamen und eifrigen Mitglieder des sozialen Netzwerkes und wird im Anschluss gemeinsam mit Bürgermeister Torsten Zugehör und Uwe Barthel, Vorstandsmitglied der VNG – Verbundnetz Gas AG (VNG), Leipzig die Ehrenurkunden an die neuen Botschafter überreichen.
„Es scheint so, als würden immer mehr Menschen entgegen ihrer Natur von Kälte und Eigensinn bestimmt. Und viele wissen schlicht nicht, welchen Wert das Füreinander haben kann – für den Beschenkten, für die Gesellschaft, aber auch für den Ehrenamtlichen selbst. Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen wie Sie gibt, die ihr Engagement sichtbar machen und zeigen, welch großen Stellenwert diese Arbeit hat und wie viel Freude sie bereiten kann“, so Bundestagsvizepräsident und Schirmherr des Verbundnetzes der Wärme Wolfgang Thierse in einem schriftlichen Grußwort an die Verbundnetz-Botschafter 2010.Bereits mehr als 185 Mitglieder gehören der ostdeutschen Initiative zur Stärkung des Ehrenamts an, die die VNG im Herbst 2001 ins Leben gerufen hat und unter anderem damit ihrer sozialen Verantwortung in den Neuen Bundesländern nachkommt.
Botschafter der Wärme 2010 sind: Fred Freese (Neubrandenburg), Ludmila Günther (Zwickau), Sandra Kortmann (Bitterfeld-Wolfen), Tilo Kretschmer (Halle), Dr. Johannes Kretzer (Freiberg), Annemarie Liewald (Schlotheim), Gerd Stowczynski (Frankfurt/Oder), Ulla Willfroth (Teltow), Simone Urban (Nordhausen), Axel Wollenhaupt (Erfurt).


Freitag,05.Februar 2010
Stadtverwaltung kann Wettbewerb zur Neugestaltung des Blasiikirchplatzes initiieren
Nordhausen(smn). Auf ihrer jüngsten Sitzung haben die Nordhäuser Stadträte den Weg frei gemacht für einen europaweit auszuschreibenden Wettbewerb zur Neugestaltung der Frei- und Verkehrsanlagen des Quartiers Blasii-Kirchplatzes inklusive des Bereichs Engelsburg und Markt / Kranichstraße sowie Pferdemarkt.
„Im Ergebnis dieses Realisierungswettbewerbes erwartet die Stadt innovative Vorschläge zur Lösung verkehrsorganisatorischer Probleme, städtebauliche Entwürfe und Gestaltungsideen im Spannungsfeld stadtzentraler Funktionen, anspruchsvoller moderner Bauweise und Altstadtambiente“, heißt es im Beschlusstext.
Zu  Anlass und Ziel heißt es im Entwurf des Wettbewerbstextes: „Der Blasiikirchplatz ist der historische Eingang – das Tor zur Altstadt Nordhausens. Die angrenzenden Straßenzüge stellen den Übergangsbereich der Altstadt zu den Gebieten des Wiederaufbaus dar und sind somit Nahtstelle unterschiedlicher Zeitschichten und Nutzungen innerhalb des dichten städtebaulichen Gefüges. Aufgabe des Wettbewerbs ist die Umgestaltung des Blasiikirchplatzes zu einem urbanen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und die Aufwertung der angrenzenden Straßenräume zu Bereichen mit angemessener Nutzungs- und Gestaltqualität. Hierbei ist auf den (in Teilen) historischen städtebaulichen Kontext Rücksicht zu nehmen und es sind konzeptionelle Vorschläge für dessen Arrondierung zu machen. Ziel ist, die  Altstadt gegenüber anderen zentralen Bereichen innerhalb der Stadt aufzuwerten, ihr besonderes Profil zu stärken und die Verkehrsorganisation zu optimieren.“
Auf Grund des zu erwartenden Auftragvolumens für nachfolgende Planungsaufträge wird dem eigentlichen Wettbewerbsverfahren ein öffentliches, europaweites Bewerbungsverfahren vorangestellt. Aus diesem Verfahren werden max. 25 geeignete Teilnehmer ausgewählt. Der Wettbewerb wird danach als „Nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb“ für eine Freiraumplanung mit städtebaulich – architektonischem Ideenteil ausgelobt. Folgeaufträge für Planungsleistungen öffentlicher Bauvorhaben sollen an einen der Preisträger vergeben werden. Die Stadt ist an die Entscheidung des Preisgerichts gebunden.
Zur Finanzierung der genannten Kosten aus Mitteln der Städtebauförderung liegt der Stadtverwaltung ein Bewilligungsbescheid des Freistaates Thüringen vor.
Die Wettbewerbsarbeiten werden durch ein Preisgericht beurteilt, dem neben Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan Claus-Peter Roßberg angehören und Andreas Wieninger, die Vorsitzenden des Bau- bzw. Verkehrsausschusses des Nordhäuser Stadtrats. Weitere Mitglieder sind ein Stadtplaner, ein Landschaftsplaner sowie ein Architekt. Hinzugezogen im Verfahren werden darüber hinaus Sachverständige. Dazu gehören Vertreter der Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates, des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege, Mitarbeiter verschiedener städtischer Ämter, Vertreter der großen Nordhäuser Wohnungsgesellschaften, Vertreter der Einzelhändler, der Kirchgemeinde St. Blasii-Altendorf, der jüdischen Gemeinde sowie des entstehenden Einkaufszentrums am Pferdemarkt.

Freitag,05.Februar 2010
Vom Klassenzimmer auf die Bühne:  Szenen aus dem Alltag von Schülern
Nordhausen(smn). Der Premiere von „Nachsitzen“ am kommenden Samstag, 6. Februar 2010, fiebern nicht nur die Jugendlichen entgegen, die im Stück mitspielen, sondern auch deren Freunde, Mitschüler und Verwandte. Einige der Mitglieder des Theaterjugendclubs tauschen die Schulbank für einige Zeit mit der Bühne. Das bedeutet aber nicht, dass sie für die Theaterarbeit schulfrei haben, nur die Endproben fielen in die Winterferien. Ansonsten muss beides in Einklang gebracht werden. Aber das nehmen die jungen Leute gern in Kauf, ist ihnen das Spiel auf der Bühne doch sehr wichtig. Noch dazu, wenn sie dort Themen ansprechen, die den Alltag von Jugendlichen beherrschen.
In dem von Ronald Winter inszenierten Schauspiel „Nachsitzen“ treffen fünf ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander: ein Streber, ein vom Vater verwöhnter Sportler, eine Schülerin, die dem Schönheitswahn verfallen ist sowie ein rebellierender Jugendlicher und eine ziemlich ausgeflippte Schülerin. Alle finden sich unfreiwillig an einem Samstag in einem Klassenzimmer zum Nachsitzen ein. Eine ungewohnte Situation, bei der unterschiedlichste Emotionen hoch kochen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe für die zierliche Lehrerin, die an diesem Samstag die Aufsicht über die Schüler hat.
Wie das Stück auf der Bühne ausgehen wird, soll noch nicht verraten werden. Im Alltag jedenfalls sind sich die Nachwuchsschauspieler näher gekommen und unternehmen privat auch viel gemeinsam.
Karten für die Premiere am 6. Februar um 20 Uhr im Theater unterm Dach und für die nächsten Vorstellungen am 20. Februar um 18 Uhr, am 11. März um 19.30 Uhr und am 27. März um 18 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Donnerstag,04.Februar 2010
Sozialwissenschaftliche Kompetenz erlebt – Sozialministerin Taubert zu Gast in der FHN
Nordhausen(smn). Die neue Sozialministerin Thüringens, Heike Taubert (SPD), besuchte heute die Fachhochschule Nordhausen. Die oberste Sozialmanagerin des Freistaates wollte sich ein Bild machen, welche Impulse von den Nordhäuser Sozialwissenschaftlern ausgehen.
Oft in den Medien erwähnt sind die Nordhäuser Ingenieurstudiengänge. Erneuerbare Energien und Umweltschutz stoßen bei den Lesern schließlich regelmäßig auf großes Interesse. Daher staunte die neue Sozialministerin des Freistaates Thüringen nicht schlecht, dass Sie neben Hochschulpräsident Jörg Wagner gleich von zehn Professoren verschiedener sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen begrüßt wurde. Diese nutzten die Gelegenheit und vermittelten der Ministerin gleich das ganze Spektrum der Nordhäuser Lehr- und Forschungskompetenz auf den Gebieten Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik  und des Sozialmanagements. Bereits die beiden bestehenden Sozialstudiengänge Sozialmanagement sowie Gesundheits- und Sozialwesen decken neben dem Management sozialer Einrichtungen ein großes Spektrum der sozialen Arbeit von der Kleinkindfürsorge bis zur Alterspflege ab. Zusätzlich plant die Nordhäuser Hochschule ihr sozialwissenschaftliches Lehrangebot weiter auszubauen. Masterstudiengänge auf den Gebieten der Frühkindlichen Förderung, der Systemischen Beratung als neuen Therapieansatz und des Ganzheitlichen Non-Profit Managements sollen das sozialwissenschaftliche Lehrangebot erweitern.
Dass die Nordhäuser Lehrinhalte bereits in der Praxis angewendet werden veranschaulichte Prof. Dr. Georg Hey. Als Mitglied der Sozialausschüsse sowohl des Stadtrates als auch des Kreistages von Nordhausen berät er regionale Sozialträger unter anderem auf dem Gebiet der Verbesserung der Pflegeangebote in der Region.
Präsident Jörg Wagner ermunterte daher die Ministerin im Kampf um die Verbesserung sozialer Dienstleistungen in Thüringen nicht nachzulassen und sich gerne hierfür der Nordhäuser Kompetenzen zu bedienen.


Donnerstag,04.Februar 2010
„GeoArt, Land-Art oder die Art einen Kunstpreis zu gewinnen“
Nordhausen(smn). Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendkunstbiennale des Städtenetzes SEHN  findet in diesem  Jahr vom 10. Juni bis 8. August im Panorama Museum Bad Frankenhausen statt. Die Arbeiten zu diesem künstlerischen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 25 Jahren können noch bis Ende März in der Jugendkunstschule Nordhausen im Kunsthaus Meyenburg abgegeben werden.
Mit diesem Wettbewerb sollen bildnerische Talente aus Nordthüringen gezielt gefördert werden.  So  wird  zum einen eine Auswahl der gelungensten Arbeiten in einer Ausstellung in der Studiogalerie des Panorama Museums in Bad Frankenhausen ab 10. Juni bis 8. August 2010 gezeigt und im begleitenden Katalog mit einer Reproduktion abgebildet, zum anderen wählt eine Jury aus Museumsfachleuten und Kunstsachverständigen die qualitativ besten Arbeiten aus, die mit Geld- und Sachpreisen prämiert werden.
Erstmals hat dieser Wettbewerb einen thematischen Rahmen: „GeoArt“. Wie aus dem Namen ersichtlich, geht es dabei um eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Erde, den geologischen Formationen als versteinerte Geschichte, dem Urelement, dem Ursprung vielen Lebens oder beispielsweise um die gefährdete Natur.  Deshalb sollen Werke eingereicht werden, die sich mit der Erde befassen und die individuelle Beziehung der jungen Künstler zu ihr veranschaulichen. Das kann in Form von Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Collagen, Objekten, Videos, Installationen oder Skulpturen geschehen, möglich ist aber auch ein ganz unmittelbarer Bezug, indem die Erde als Material verwendet wird. Es ist also durchaus auch möglich aus Naturmaterialien Werke zu schaffen, die Ausdruck einer sehr direkten Auseinandersetzung mit der Erde sind.

Donnerstag,04.Februar 2010
Debüts im 2. Schlosskonzert des Loh-Orchesters
Nordhausen(smn). Im 2. Schlosskonzert des Loh-Orchesters am kommenden Sonntag, 7. Februar 2010, um 11.00 Uhr im Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses können sich die Zuhörer auf gleich zwei Solisten freuen. Beide sind dem Publikum keine Unbekannten: Mit einer Arie von Mozart präsentiert sich die Sopranistin Sandra Schütt erstmals in einem Schlosskonzert des Loh-Orchesters. Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2007/2008 festes Ensemblemitglied der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sie durch die verschiedensten Rollen in Oper, Musical und Operette bereits ein echtes Fanpublikum gewonnen. Derzeit singt sie in Verdis „Maskenball“ (Oscar), in dem Musical „Mein Freund Bunbury“ (Gwendolin) und in Lortzings Oper „Der Wildschütz“ (Gretchen). Auch für junges Publikum tritt sie auf, denn sie singt außerdem derzeit die Meerjungfrau in dem Kinderstück „Die kleine Meerjungfrau“. Nun ist sie im Schlosskonzert mit der Arie „Voi avete un cor fedele“ KV 217 von Mozart zu hören.
Mozart spielt auch Marek Adam Smentek, der Konzertmeister des Orchesters. Mit ihm an der Violine darf man sich freuen auf das Violinkonzert D-Dur KV 218. Marek Adam Smentek war zunächst stellvertretender Konzertmeister im Philharmonischen Orchester Erfurt, bevor er 2001 als Konzertmeister zum Loh-Orchester kam. Seither tritt er dort auch immer wieder als Solist in Konzerten hervor.
Eingerahmt werden die beiden Werke von Mozart an dem Vormittag von zwei Kompositionen, die es an Ausdrucksstärke in sich haben: Carl Philipp Emanuel Bach, der zweite Sohn von Johann Sebastian Bach, komponierte mit der G-Dur-Sinfonie Wq. 183,4 ein Werk voller Überraschungen. Und Joseph Martin Kraus – der „schwedische Mozart“ – steigert die Musik in seiner Sinfonie c-Moll (1783) zu höchster Intensität. Am Dirigierpult steht Alexander Stessin. Der gebürtige Russe gibt in diesem Schlosskonzert sein Debüt im Blauen Saal; mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 hat er den Posten des 1. Kapellmeisters an der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH angetreten.
Für die Konzertbesucher gibt es an diesem Vormittag noch etwas Besonderes: Im Anschluss an das Konzert im Blauen Saal können die Gäste fürstlich speisen. Das Team vom Schlossrestaurant Sondershausen bietet ein kalt-warmes Buffet zum Preis von 15 Euro pro Person an, ein Glas Sekt inbegriffen. Reservierung erbeten unter (0 36 32) 66 70 66.
Karten für das Konzert gibt es für 15 Euro an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Donnerstag,04.Februar 2010
Benefizkonzert im Großen Haus des Theaters Nordhausen- NICHT Wiedigsburghalle
Nordhausen(smn). Das Benefizkonzert der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti am kommenden Montag, 8. Februar 2010, findet im Großen Haus des Theaters Nordhausen statt und nicht in der Wiedigsburghalle. Beginn: 20 Uhr.
Karten gibt es im Vorverkauf in zwei Preiskategorien zu 15 und 25 Euro an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und an der Abendkasse.

Donnerstag,04.Februar 2010
LESERBRIEF: Nordhäuser Frieda-Gerlach-Chor blickt auf 2009 zurück
Nordhausen(smn). Wie immer zu Beginn eines Jahres trafen wir uns im Begegnungszentrum Nordhausen Nord und schauten auf das vergangene Jahr zurück. Unser Chorleiter Volker Lange ließ alle 15 Auftritte Revue passieren und lobte die ständige gesangliche Weiterentwicklung des Chores trotz des hohen Durchschnittsalters. Darbietungen zu Stadtteilfesten, Pflegeheimen, Schlesierversammlungen, in der Salzaer Kirche ( ein absoluter Höhepunkt – nach Aussage von Pfarrer Hänel!) oder im Begegnungszentrum zeugen von der hohen Akzeptanz des Chores in der hiesigen Region. Dabei werden oft Lieder, Rezitationen und Mundartgeschichten von Erika Schirmer mit eingeflochten, welches bei den Zuhörern sehr gut ankommt.Vielleicht erhält der Chor für das diesjährige Rolandsfest eine Möglichkeit, sein Können zu beweisen.Die Chorchronik sowie das gesellige Beisammensein zu den wöchentlichen Gesangsübungen runden das gesellige Chorleben ab. Ein Dank gilt hier vor allem an die Mitarbeiter des Begegnungszentrums in Nord, welche uns immer fleißig unterstützten.Wer Lust hat kann montags ab 16.30 Uhr im Chor mitsingen. Singen kann jeder und singen hält fit! In diesem Sinne freuen wir uns auf neue, junge und dynamische Verstärkung! i.A. Sonja Lange

Donnerstag,04.Februar 2010
Benefizkonzert am 8. Februar zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti
Nordhausen(smn). Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke lädt alle Musik- und Kunstfreunde zum Besuch des Benefizkonzertes am 8. Februar um 20 Uhr zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti in das Große Haus des Theaters Nordhausen ein.
Nachdem die Mitarbeiter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH vor Jahren die Solidarität der Nordhäuser erfahren hätten, als die Schließung der Bühne drohte angesichts angekündigter Zuschuss-Kürzungen der Landesregierung, „freue ich mich, dass die Künstler nun ihrerseits Solidarität zeigen mit den Opfern des Erdbebens in Mittelamerika. Dafür danke ich den Mitwirkenden und würde mich freuen, viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser beim Konzert begrüßen zu können.“
Sie persönlich sei an diesem Abend besonders auf das große Chorfinale gespannt, „das vom Albert-Fischer-Chor Sondershausen, den Sonderhäuser Madrigalisten, dem Konzertchor Nordhausen sowie dem Opernchor und dem Extrachor des Theaters gemeinsam gesungen wird“, so Frau Rinke.  
Das Loh-Orchester Sondershausen, Solisten und Chor des Theaters Nordhausen sowie Chorsänger aus Nordhausen und Sondershausen schließen sich am 8. Februar zu einem gemeinsamen Konzert zusammen, um eines der eindrucksvollsten Werke der Konzertliteratur zu Gehör zu bringen: die 9. Sinfonie von Beethoven. Der Komponist vertonte im großen Chorfinale Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ und gab damit seiner Vision von einer versöhnten, von Freude, Freundschaft und Gleichberechtigung geprägten Welt auf einzigartige Weise zum Ausdruck. Als Solisten treten Brigitte Roth, Sopran, Anja Daniela Wagner, Mezzosopran, Joshua Farrier, Tenor, und Abraham Singer, Bass, auf. Das Benefizkonzert steht unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Markus L. Frank.
Der Kartenverkauf läuft. Karten zum Preis von 25 Euro in Platzgruppe I und 15 Euro in Platzgruppe 2 gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Der Erlös aus dem Kartenverkauf wird zugunsten der Erdbebenopfer gespendet.


Donnerstag,04.Februar 2010
Unbekannter sticht auf Kälber ein
Nordhausen(smn). In Straußberg bei Sondershausen sind gestern ein totes und ein schwer verletztes Kalb aufgefunden worden. Die Tiere waren in einer großen Herde in einer Stallanlage untergebracht. Der Eigentümer entdeckte gestern Mittag das tote Kalb. Ein unbekannter Täter hatte dem Tier mehrfach in den Hals und die Brust gestochen und es anschließend regelrecht aufgeschlitzt.
Bei der Kontrolle der Herde, wurde das zweite verletzte Kalb festgestellt. Es hatte eine tiefe Stichverletzung in der Brust und musste von einem Tierarzt versorgt werden. Der Tierarzt und der Halter der Tiere hoffen, dass das fünf Monate alte Kalb die schweren Verletzung überleben wird.

Donnerstag,04.Februar 2010
Leiche in ausgebranntem Haus entdeckt
Nordhausen(smn). In Mehrstedt, einem Ortsteil von Schlotheim ist in einem ausgebrannten Haus die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden worden. Kurz vor 5 Uhr war der Brand in dem Einfamilienhaus ausgebrochen. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz um die Flammen zu bekämpfen.
Nach dem Löschen wurde im ausgebrannten Haus nach Glutnestern gesucht. Dabei entdeckten die Kameraden der Feuerwehr im Wohnzimmer die Leiche eines Mannes. Die Identität des Toten ist noch nicht geklärt. Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass es sich um den 68-jährigen Mieter des Hauses handelt, der dort allein gelebt hat. Der Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch vollkommen unklar.

Donnerstag,04.Februar 2010
Stadtbeleuchtung, Festhalle, Dorfgemeinschaftshaus: Anträge im Stadtrat
Nordhausen(smn). Die FDP-Fraktion stellte in der jüngsten Stadtratssitzung den Antrag,  die Oberbürgermeisterin zu beauftragen bis zum 30. Juni 2010 dem Stadtrat ein Konzept zur kompletten Modernisierung  der Stadtbeleuchtung bis zum 31.12.2019 vorzustellen. Dieses Konzept solle zum Ziel haben, die bereits begonnene Umstellung von energieintensiven Straßenbeleuchtungsanlagen auf Energiesparleuchten mit Hilfe eines langfristigen Gesamtkonzeptes fortzuführen.
Im Namen des Ortsteilrates Steigerthal brachte Ortsteilbürgermeisterin Karin Busch den Antrag zur Sanierung der Festhalle und des Festplatzes bis zum Jahr 2013 ein. Dann sollen hier die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 725-jährigen Bestehen des Ortes stattfinden. Da der Festplatz und die Festhalle als Zentrum des kulturellen Lebens mit jährlich mehreren Veranstaltungen sich in eine stark sanierungsbedüftigen Zustand befinden, könne man den Ort nur noch eingeschränkt nutzen, begründet die Ortsteilbürgermeisterin den Antrag. So seien die Linden so stark geschädigt, dass sie ersetzt werden müssten, es fehle ein behindertengerechter Zugang zum Festplatz und auch die Toilettenanlage genüge nicht mehr den heutigen Ansprüchen, so Frau Busch.
Der Alte Saal im Ortsteil Petersdorf soll als Dorfgemeinschaftshaus saniert und umgebaut werden. Ortsteilbürgermeister Tilo Große beantragte im Namen des Ortsteilrates die finanziellen Mittel dafür. Das unter Denkmalschutz stehende  Gebäude solle außer für die dörflichen Belange in jedem Fall auch durch die Grundschule genutzt werden, begründet Ortsteilbürgermeister Große den Antrag.  Die Anträge wurden an die zuständigen Ämter bzw. Ausschüsse verwiesen.


Donnerstag,04.Februar 2010
Aus dem Stadtrat: Straßenumbenennung und Bürgerstiftung „Park Hohenrode“
Nordhausen(smn). Der Pappelweg in Nordhausen-Ost wird zukünftig Förstemannweg heißen. Das beschlossen die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung.
Im  Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für den Stadtteil Nordhausen – Ost wurde der neue Verbindungsweg geschaffen und  die dort vorhandenen Pappeln, die dem Weg in der Vergangenheit seinen Namen gaben,  durch langlebige Purpur- Eschen ersetzt.
Mit dem neuen Namensvorschlag, der bei Anwohnern und Anliegern positiv aufgenommen wurde, wird die Nähe zum gleichnamigen Park gewährleistet, da die Förstemannstraße in den Förstemannweg übergeht.

Donnerstag,04.Februar 2010
Bestellung von 2 Mitgliedern für den Gründungsvorstand der Bürgerstiftung "Park Hohenrode"
Nordhausen(smn). Die Stadträte der Stadt Nordhausen haben jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) und CDU-Stadtratsmitglied Dr. Manfred Schröter als Mitglieder des Gründungsvorstandes der Bürgerstiftung Park Hohenrode bestellt.
Der Förderverein „Park Hohenrode“ e. V. hat die Gründung der Bürgerstiftung „Park Hohenrode“ initiiert, um künftig die Finanzierung der Pflege und des  Erhalts der denkmalgeschützten Parkanlage sicherzustellen. Zur Stiftungsgründung bedarf es eines Gründungsvorstandes, heißt es in der Begründung des Beschlusses.
Der Entwurf der Satzung der Bürgerstiftung sieht vor, dass dem Vorstand fünf Mitglieder angehören, wovon zwei Mitglieder durch die Stadt Nordhausen zu bestellen sind.

Donnerstag,04.Februar 2010
Probieren geht vor Studieren
Arbeitsagentur bietet psychologische Beratungstests
Nordhausen(smn). Viele Schüler, die in diesem Jahr ihr Abitur machen, möchten studieren. Oftmals fehlt jedoch die letzte Sicherheit, ob das Studium auch tatsächlich den eigenen Fähigkeiten entspricht. Um dies herauszufinden, bietet der Psychologische Dienst der  Nordhäuser Arbeitsagentur sogenannte studienfeldbezogene Beratungstests an. Die Tests beinhalten typische Problemstellungen aus sechs Fachgebieten. Absolventen der Sekundarstufe II (11. Klasse), die sich für Natur-, Ingenieurwissenschaften oder Informatik und Mathematik interessieren, können unter anderem ihre analytischen Fähigkeiten prüfen. Bei den Rechtswissenschaften stehen eher das abstrakte Denken und der sprachliche Ausdruck im Vordergrund. Die philologischen Studiengänge beinhalten breit gefächert die Sprachkompetenz. Die Tests dauern zwischen zwei und drei Stunden und sind kostenfrei. Für Fragen und Terminabsprachen stehen die Mitarbeiterinnen des Psychologischen Dienstes in der Arbeitsagentur Nordhausen Uferstr. unter 03631 / 650150 gern zur Verfügung.

Mittwoch,03.Februar 2010
Radierung und Aquarelle
Nordhausen(smn). Radierungen und Aquarelle mit Nordhäuser Motiven von Ralf Teichmüller sind derzeit in einer Ausstellung im Nordhäuser Rathaus-Foyer zu sehen.  Der 1959 in Nordhausen geborene Autodidakt Ralf Teichmüller zeigt noch bis zum 26. Februar Ansichten aus dem historischen Nordhausen und der Region. Ralf Teichmüller setzt sich seit 1997 intensiv mit der Malerei auseinander.
Dank der Teilnahme an Kursen der Jugendkunstschule und der Anleitung von Klaus- Dieter Kerwitz war es möglich, Grundlagen der Technik der Radierung zu erlernen. Durch praktische Arbeiten und intensive Selbststudien wurde das Erlernte gefestigt. Diese Verkaufssausstellung ist für die Besucher während der Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich.

Mittwoch,03.Februar 2010
Wertvolle Erfahrung
Vortragsreihe im Berufsinformationszentrum (BiZ)
Nordhausen(smn). Junge Menschen, die bald ihre Schule beendet haben, machen sich Gedanken über ihren künftigen Beruf. Für viele sind die Vorstellungen noch nicht konkret genug. Ob der angestrebte Beruf im sozialen Bereich tatsächlich den Interessen und Fähigkeiten entspricht, zeigt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Das FSJ bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. Im Rahmen der bekannten Vortragsreihe der Arbeitsagentur gibt es im BiZ
am Donnerstag, den 11. Februar 2010
um 16.00 Uhr
in Nordhausen, Uferstr.2
die Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren.
Pflegerische, hauswirtschaftliche, verwaltungstechnische und organisatorische Tätigkeiten sind Inhalte eines solchen Jahres. Die Einsatzorte reichen von Krankenhäusern über Altenheime, Mobile Soziale Dienste bis hin zu den Kindertagesstätten. „Wie muss ich mich bewerben und wo kann ich eingesetzt werden“, das sind Fragen, auf die es an diesem Tag eine Antwort gibt. Für Fragen stehen die Mitarbeiter im BiZ unter 03631/650350 gern zur Verfügung.

Mittwoch,03.Februar 2010
„Prost, Henriette!” ein heiter beschwingter Abend in der Traditionsbrennerei
Nordhausen(smn). Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei ist nicht nur den Thüringern ein Begriff. Inzwischen kommen Besucher aus vielen Regionen Deutschland in das geschichtsträchtige Haus. Seit 2008 haben Hunderte von ihnen einen besonderen Anlass gewählt: einen vergnüglichen Abend mit zwei Schauspielerinnen vom Theater Nordhausen, die die Gäste auf ganz andere Art an die Nordhäuser Tradition des  Kornbrennens heranführen. Witz, Humor, Groteskes, Beschwingtes erleben die Zuschauer in einem heiteren Spiel, das sie mit Geschichte und Gegenwart der Traditionsbrennerei bekannt macht.
Sigrid Herforth und Uta Haase spielen darin zwei Mitarbeiterinnen des Hauses, die sich auf den Feierabend freuen und plötzlich eine Gruppe voller Menschen vorfinden. So nehmen die Dinge dann ihren Lauf und die Zuschauer finden sich in der historischen Kulisse des Stücks wieder.
Für jeweils 50 Besucher bietet dieses heitere Stück in der Inszenierung von Nico Rabenald Platz. Für den 5. und 6. Februar 2010 gibt es noch einige Karten. An der  Theaterkasse in Nordhausen, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei, Tel. 0 36 31/63 63 63, und an der Abendkasse sind die Karten zum Preis von 18 Euro erhältlich. Im Preis enthalten ist ein Getränk.

Mittwoch,03.Februar 2010
Nordhäuser Boxer gehen zuhause gegen Tabellenführer in den Ring
Nordhausen(smn). Die Nordhäuser Boxer haben im Rahmen der Kämpfe in der 2. Bundesliga am Sonnabend, den 6. Februar, einen schweren Gegner: Um 19.30 Uhr sind die Kämpfer des BSK Hannover-Seelze ihre Gegner in der Nordhäuser Ballspielhalle. Die Hannoveraner sind die letztjährigen Meister in 2. Bundesliga und die aktuellen – und bisher noch ungeschlagenen - Tabellenführer.
„Nachdem wir den Hinkampf nur knapp gegen Hannover verloren haben, wollen wir zuhause den Spieß umdrehen“, sagte Konrad Werner, Cheftrainer der Nordhäuser Mannschaft. „Gespannt sein dürfen die Besucher vor allem auf den Schwergewichtskampf: Für uns tritt Stefan Köber an, der amtierende Deutsche Meister und Weltmeisterschaftsteilnehmer von Mailand. Im Hinkampf musste er sich verletzungsbedingt gegen den Hannoveraner Stefan Sittner geschlagen geben. Zuhause soll es umgekehrt sein“, so Werner.
Karten zum Preis von 6 Euro gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen (injoy-Fitnesstudio und Küchenstudio Döring  in der Grimmelallee; in der Nordhäuser Stadtinformation am Rathaus  sowie im Fanshop Hoff in der Bochumer Straße)


Mittwoch,03.Februar 2010
Buchlesung: Die „Insel Felsenburg“ von Johann Gottfried Schnabel
Nordhausen(smn). Aus einem der populärsten und meistverlegten Romane des 18. Jahrhunderts, „Insel Felsenburg“ von Johann Gottfried Schnabel werden am Freitag, dem 12. Februar 2010, um 19:30 Uhr, in der Kreissparkasse Nordhausen Dr. Inge Sewig und Dr. Ulrich Hesse lesen. Die musikalische Leitung übernimmt Michel Ackermann. Das kündigt jetzt das städtische Kulturamt an, das die Lesung gemeinsam mit der Kreissparkasse organisiert. Alle Interessenten und Literaturfreunde sind dazu herzlich eingeladen. Eintrittskarten sind an der Abendkasse zum Preis von 5 Euro erhältlich. Ermäßigte Karten kosten 3 Euro.Johann Wolfgang von Goethe, Clemens Brentano,  Gotthold Ephraim Lessing, Johann Gottfried Herder äußerten sich lobend über die „Insel Felsenburg“. Das Buch „Wunderliche Fata einiger See-Fahrer“, so die Abkürzung des barocktypischen, ausartenden Originaltitels, erschien 1731 unter dem Pseudonym „Gisander“ und erlebte bis 1743 drei Fortsetzungen. Den heute bekannten Titel legte Ludwig Tieck erst im Jahre 1828 für seine gekürzte und modernisierende Bearbeitung des Textes fest.
Dem hohen Bekanntheitsgrad der „Insel Felsenburg“ stand jedoch lange Zeit die Unbekanntheit ihres Verfassers gegenüber. So wurde Schnabels Autorschaft erst im Laufe des 19. Jahrhunderts publik, und bis heute konnte sein Lebensweg nur bruchstückhaft rekonstruiert werden – trotz der intensiven Bemühungen der 1992 gegründeten Johann-Gottfried-Schnabel-Gesellschaft e.V.
Johann Gottfried Schnabel wurde am 7.11.1692 in Sandersdorf bei Bitterfeld als Sohn des hiesigen lutherischen Pfarrers geboren, verlor jedoch bereits im Alter von zwei Jahren seine Eltern. Nachdem er 1702 an der Lateinschule der Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale aufgenommen worden war, erlernte er vermutlich zwischen 1706 und 1709 das Barbierhandwerk. In den folgenden Jahren diente er als Feldarzt im Spanischen Erbfolgekrieg. 1718/19 beendete er den Militärdienst und wurde Barbiermeister in Querfurt, wo er zwei Jahre später Johanna Sophia Dietrich heiratete.
Mit der Übersiedlung der Familie nach Stolberg am Harz, wo Schnabel am 4.8.1724 das Bürgerrecht erhielt, begann der für sein literarisches Schaffen mit Abstand bedeutendste und produktivste Lebensabschnitt. Hier entstanden die vier Bände seiner „Insel Felsenburg“. Daneben wirkte Schnabel von 1731 bis 1738 als Herausgeber der Zeitung „Stolbergische Sammlung Neuer und Merckwürdiger Welt=Geschichte“. Doch entgegen seines Erfolges als Autor und einer angesehenen Anstellung am Stolberger Grafenhof, unter anderem als Hofbarbier und Kammerdiener, lebte der Bürger Schnabel in ärmlichen Verhältnissen. Sein Aufenthalt in Stolberg ist nur bis zum Jahre 1744 dokumentiert, danach aber verliert sich nahezu jegliche biographische Spur.
Trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – der Zwiespältigkeit seiner Stolberger Zeit verdient diese Stadt mit Blick auf Johann Gottfried Schnabels Hauptwerk besondere Beachtung. Vor allem gilt es als erwiesen, dass Stolberg die reale topographische Vorlage für die fiktive „Insel Felsenburg“ lieferte. Darüber hinaus bieten die hier erlebten Gegensätze zwischen Hofstatus und materieller Not, zwischen Adel und Bürgertum mit Blick auf die scharfe Sozialkritik in Schnabels Hauptwerk durchaus interessante Interpretationsansätze an.
Doch endet der regionale Bezug mit Stolberg keineswegs. Der Nordhäuser Verlagsbuchhändler Johann Heinrich Groß (1685-1766) spielte eine Schlüsselrolle bei der Publikation: Alle vier Bände des Romans wurden in Nordhausen verlegt.


Dienstag,02.Februar 2010
Rock International
Nordhausen(smn). Auf Einladung der Stadt Nordhausen, des Kreisjugendring e.V. und des Rockhaus e.V. werden Ende Februar zwei Rockbands aus der polnischen und der französischen Partnerstadt zu Gast sein. Sie erwartet neben einem abwechslungsreichen Programm mit Besichtigung der Rolandstadt, interessanten Treffen mit Bands unserer Region natürlich ein gemeinsamer Konzertabend im Nordhäuser Jugendclubhaus.
Organisiert vom Rockhaus e.V.  in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring und der Stadt Nordhausen  werden am Freitag, dem 26.Februar ab 18:00 Uhr neben den bekannten Nordhäuser Bands, den „Flying Balconys“ und „Scarred To Remember“,   „The Sound CODE“ aus Ostrów-Wielkopolski / Polen sowie die„Kracooqas“ aus Charleville-Mézières / Frankreich das Nordhäuser Klubhaus rocken.
„The Sound Code“ gründeten sich im Jahr 2006. Ihre Musik ist eine energiegeladene Mischung verschiedener Rockarten. So wird ihr Repertoire nicht nur von dem klassischen Rock, sondern auch von dessen modernen Richtungen beeinflusst. 2007 hat „The Sound Code“ eine Demo-CD aufgenommen, seitdem geben sie sehr viele Konzerte und wurden mehrfach ausgezeichnet. „The Sound Code“ werden am 26.Februar in folgender Besetzung live on stage sein: Wojtek Krawiec – Gesang, Przemo Grzesiak – Gitarre, Maciej Kotonski – Schlagzeug und Daniel Kuziemski – Bass.
Aus Frankreich werden die „Kracooqas“  erwartet. Die französische Band stammt aus der kleinen Stadt Sedan, unweit von Charleville-Mézières. Sie integrieren jeden musikalischen Stil in ihre Performance. So werden Rock, Metal, Elektronik, Hip-Hop ebenso wie viele andere "Einflüsse" zu finden sein. Von Heavymetal bis zu melodischen Songs werden sie das Publikum begeistern.
Ihre Bandgeschichte begann im Jahr 2001 und seither waren sie sie mit 100 Konzerten in Frankreich unterwegs, spielten auf Bühnen wie "Le Trabendo", "La Loco" in Paris, und bei vielen anderen französischen Festivals.
Die Bühne ist einfach ihr Zuhause. Die „ Kracooqas“ teilen sich die französische Szene mit Psykup, Mass Hysteria, Enhancer, den Arrs, Empyr, Black Bomb A. ..
Im Mai 2009 veröffentlichte die Band ihr neues Album: "Couleurs et Décalées Visions", und wird im März 2010 wieder für ein paar Monate im Studio sein, um ihr bereits drittes Album aufzunehmen. Der Einlass zu „Rock International“ beginnt am 26.Februar um 18:00 Uhr im Jugendclubhaus. Bis 19:00 Uhr wird es eine Eintrittsermäßigung geben.
Mehr Informationen zum Rockevent gibt es im Internet unter rockhaus-ndh.de, jugendclubhaus.de und natürlich auch unter nordhausen.de

Dienstag,02.Februar 2010
Gemeinsame Klausurtagung von Stadtrat und Stadtverwaltung
Nordhausen(smn). Unter dem Motto „Partnerschaft durch konstruktiven Austausch und sachliche Informationen entwickeln“ stand gestern eine gemeinsame ganztägige Klausurtagung der Nordhäuser Stadträte mit der Stadtverwaltung Nordhausen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in den Räumen der Stadtwerke-Holding stattfand, stand das gegenseitige Kennenlernen und der Informationsaustausch: Zum einen stellten die Leiter der städtischen Ämter ihre Arbeitsbereiche und wichtigsten Projekte für das aktuelle Jahr vor, zum anderen benannten die Vorsitzenden der Fraktionen bzw. deren Vertreter die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit im Stadtrat. Einig waren sich die Klausurteilnehmer, dass das hohe inhaltliche Niveau der Stadtratsarbeit der Vergangenheit auch in dieser Legislaturperiode gehalten werden müsse.
In den kommenden Wochen sind die Vertreter des Stadtrates mit Aufsichtsratsmandat zu einer Schulung eingeladen zur Rechten und Pflichten eines Aufsichtsrates, darüber hinaus gibt es ein Treffen der Oberbürgermeisterin mit den Ausschussvorsitzenden und den zugehörigen Amtsleitern zur Organisation der Ausschussarbeit.

Dienstag,02.Februar 2010
Von Rio nach Nordhausen
Tänzerin Nina Monteiro feiert am 12. Februar in der Premiere „Bunt, schrill und sexy“ ihr Debüt am Theater in Nordhausen
Nordhausen(smn). Tausende Kilometer ist sie gefahren, um in Nordhausen tanzen zu können, und dann konfrontiert sie ihren Gesprächspartner mit dem Satz: „Ich bin geboren worden, um eine Tänzerin zu sein? Nein!!!“ Und sofort erklärt sie: „Bevor ich Künstler bin, bin ich Mensch!“ Das Leben besteht nicht aus Kunst, sondern es ist hart. Nina Monteiro arbeitet dafür, sich mit anderen Menschen austauschen zu können, d.h., sie ist offen für alle Gespräche, akzeptiert keine Landesgrenzen, liebt nicht nur den Tanz, sondern alle Kunstgattungen, und sie arbeitet dafür, auf der Bühne etwas ausdrücken zu können, ihre Sache richtig gut zu machen.
Die Frage, warum sie ihre Ausbildung gerade bei der „Grupo Cultural de Dança Ilha“ gemacht hat, verwundert sie. Natürlich deshalb, weil es dort die beste Ausbildung gibt! Noch heute schwärmt sie vom inzwischen 80-jährigen Eric Valdo, der ihr dort beigebracht hat, was Tanz ist. Von Valdo hat sie gelernt, dass Tanz nicht nur Bewegung ist, sondern auch Schönheit. Seit 1999 nimmt Nina Monteiro am Internationalen Tanzseminar Brasília teil. Dort wurde sie auch von Hans-Joachim Tappendorff von der Palucca-Schule entdeckt, der ihr für 2003/2004 ein siebenmonatiges Gaststudium in Dresden anbot. Bis dahin hatte Nina nur klassischen Tanz studiert, der ihr eine gute Grundlage für alle anderen Techniken ist, aber nun lernte sie an der Palucca-Schule, sich auch mit zeitgenössischem Tanz auszudrücken.
Ihre bisher liebste Arbeit war ihre Rolle in „Der wunderbare Mandarin“, eine neoklassische Choreographie von Irene Schneider zu Musik von Béla Bartók. Nina Monteiro hatte sie in Brasilien mit jungen Tänzern des Seminars vor einigen Jahren einstudiert. Sie musste nicht nur tanzen, sondern konnte hier auch schauspielern.
Dass sie heute in Nordhausen tanzt, hat sie einer Begegnung im vergangenen Sommer in Brasilia zu verdanken. Dort lernte Nina Monteiro ihre jetzige Choreographin Jutta Wörne kennen, als diese beim Internationalen Tanzseminar unterrichtete. Sie war begeistert von der Arbeit der jungen deutschen Ballettdirektorin. Beide blieben in Kontakt. Und nun war in Nordhausen eine Stelle frei geworden.Fitnesstraining, Bodybuilding, Laufen und Radfahren stehen in der Freizeit auf dem Programm. Demnächst will sie sich ein Fahrrad kaufen. Sie schreibt auch gern, hat schon über 200 Texte verfasst: Lyrik, Prosa und Szenen. In den Texten lebt sie das Leben, das sie haben könnte, aber nie leben wird. Nina Monteiro liebt die 50er Jahre, die Bossa-Nova-Zeit, in der wäre sie gern 18 gewesen. Damals traf man sich einfach und „machte was miteinander“. In Curitiba, ihrem letzten Engagement, hatte sie so einen kreativen Freundeskreis. Man traf sich, sang miteinander, schrieb etwas, die Tänzerin verfasste verschiedene Songs zur Gitarre.
Eine ähnlich kreative Situation beschreibt auch Jutta Wörnes Pop-Art-Ballett „Bunt, schrill und sexy“. Nach ihrer Arbeit daran befragt, sagt die Brasilianerin: „Das ist spaßig: Ich habe meinen Freunden zu Hause immer gesagt, wenn ich zwischen 20 und 30 bin, würde ich gern in den 60ern leben. Jetzt bin ich 24 und tanze im Pop-Art-Ballett!“ Sie mag „die Farben, die Kleidung, die Blumen, das Silber, die Hippies, den Lifestyle, Woodstock…“ – die Begeisterung der emotionalen jungen Frau lässt sich in Worten nicht einfangen, aber wie sehr sie sich für die Zeit begeistert, wird sie in Kürze allen auf der Bühne zeigen können. Am 12. Februar ist Premiere des Balletts „Bunt, schrill und sexy“.
Karten für die Premiere am 12. Februar 2010 gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Dienstag,02.Februar 2010
130 Mitwirkende beim Benefizkonzert für Haiti in Nordhausen
Fünf Chöre singen Schillers „Ode an die Freude“
Nordhausen(smn). Für die Sängerinnen und Sänger von fünf Chören aus der Region war es keine Frage, beim Benefizkonzert der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH für die Opfer der Erdbeben von Haiti mitzumachen. So werden die Zuschauer in Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-moll in der Wiedigsburghalle in Nordhausen am kommenden Montag das große Chorfinale erleben, das vom Albert-Fischer-Chor Sondershausen, den Sonderhäuser Madrigalisten, dem Konzertchor Nordhausen sowie dem Opernchor und dem Extrachor des Theaters gemeinsam gesungen wird. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank wirken insgesamt130 Musiker, Sängerinnen und Sänger mit.
Schon seit vielen Jahren gestalten diese fünf Chöre das stets ausverkaufte Konzert zum Jahreswechsel der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH mit Beethovens 9. Sinfonie mit. Für alle ist es immer wieder ein Erlebnis. Da dieses besondere Konzert so gefragt ist, kann es schon vorkommen, dass Musikfreunde keine Karte mehr erhalten haben. Nun hat jeder Gelegenheit, die 9. Sinfonie mit dem großartigen Finale noch einmal zu erleben, da das Benefizkonzert in der Nordhäuser Wiedigsburghalle stattfindet. Die Chorsänger freuen sich riesig. „Wir haben die Bilder von Haiti im Fernsehen gesehen und für uns gab es keinen Grund, beim Benefizkonzert nicht mitzumachen. Alle haben sich spontan bereit erklärt“, erklärt Karsten Schmidt vom Albert-Fischer-Chor.
Renate Lamster vom Konzertchor Nordhausen betont, dass es selbstverständlich sei, aus Gründen der Solidarität der Bevölkerung von Haiti zu helfen. So hatte der Konzertchor Nordhausen selbst schon eine Spende für Haiti überwiesen. „Als von der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH die Anfrage zur Mitgestaltung eines großen Benefizkonzertes kam, war für uns alle klar, dass wir mitmachen“, sagt Renate Lamster.
Auch die Sondershäuser Madrigalisten freuen sich schon sehr auf das Benefizkonzert am Montag. „Es ist unserem Verein ein Herzensbedürfnis, dazu beizutragen, dem Volk von Haiti zu helfen“, fügt Karin Heßler von den Madrigalisten hinzu.
Der Kartenvorverkauf läuft. Karten in zwei Preiskategorien, 15 Euro und 25 Euro, sind an der Theaterkasse in Nordhausen, Tel. 0 36 31/98 34 52, an der Sondershausen Information, Tel. 0 36 32/78 81 11 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH erhältlich.

Dienstag,02.Februar 2010
Eisbaden und Rettungsübung am Bielener Kiessee
Nordhausen(smn). Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden verbinden: Am Sonnabend, dem 6. Februar, werden ab 11 Uhr die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt am Badestrand am Bielener Kiesgewässer eine Eisrettungsübung veranstalten. Simuliert wird die Bergung einer Person, die im Eis eingebrochen ist.
Parallel dazu laden die Feuerwehren und die Badehaus Nordhausen GmbH  alle Mutigen zum Eisbaden ein. „Wer die Strecke vom Steg zum Ufer schwimmend zurücklegen kann, der bekommt einen Badehaus-Gutschein“, sagte Jens Eisenschmidt, Geschäftsführer des Nordhäuser Badehauses. „Es soll eine unterhaltsame Veranstaltung werden,  und falls am Sonnabend kein Eis mehr auf dem Kiessee sein sollte, dann kann ich dennoch versprechen, dass Wasser wird in jedem Fall eiskalt sein“, so Eisenschmidt.
Gerd Jung, Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, lädt ebenfalls an diesem Tag alle Interessierten ein “selbst mal unseren Eiskommander anzuziehen - den Schutzanzug, den wir anlegen, wenn wir Menschen aus eiskaltem Wasser retten müssen. In diesem Anzug hält man es zur Not bis zu 2 Stunden im Wasser aus.“
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Die Feuerwehren werden die Gulaschkanone mit zum Badestrand bringen, aus der es Eintopf für alle Besucher geben wird. Ein Zelt zum Aufwärmen für die mutigen Eisbader ist ebenfalls aufgebaut. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Das Eisbaden soll gegen 14 Uhr beendet sein.


Dienstag,02.Februar 2010
Ausstellung „Richard Thierbach – Harzlandschaften“ eröffnet
Nordhausen(smn). Die erste Ausstellung des Jahres 2010 im Nordhäuser Kunsthaus Meyenburg  ist dem Stolberger Künstler Richard Thierbach gewidmet. Den meisten Nordhäusern sei er durch seine detailgetreuen Zeichnungen und Gemälde des Harzes, aber auch der Stadt Nordhausen ein Begriff, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke, der jetzt die Ausstellung eröffnete.  Die Schau ist bis zum 14. März im Kunsthaus zu sehen.  
Der Bürgermeister dankte dem Harzmuseum Wernigerode, das 15 Gemälde zur Verfügung stellte, dem Enkel Rolf Thierbach, der ebenfalls einen Großteil der Grafiken und die kleinformatigen Ölskizzen aus seinem Privatbesitz auslieh und einigen privaten Leihgebern aus Nordhausen und Ilfeld, die spontan ihre „Thierbachs“ zur Verfügung stellten.  Ergänzt werden diese Leihgaben durch acht Grafiken und ein Gemälde, die die Stadt Nordhausen 1928 von dem Künstler angekauft hat und die sich heute noch in städtischem Besitz befinden.
„Es gibt nichts Kleines und Nebensächliches in der Natur“, schrieb der vor 150 Jahren in Stolberg geborene Künstler Richard Thierbach. Er malte fast ausschließlich Motive aus seiner Heimat, vor allem die Landschaften des Harzes. Einige seiner Bilder wurden bereits zu seinen Lebzeiten von der Dresdner Kunstsammlung und der Münchner Pinakothek angekauft. Außerdem war er regelmäßig auf den Wiener Jahresausstellungen in den 80er und 90er Jahren des 19. Jh. und in weiteren Ausstellungen in ganz Deutschland vertreten. Es zog ihn jedoch trotzdem 1897 nach Stolberg zurück, wo er sich bis zu seinem Tod am 24. März 1931 niederließ.
„Thierbachs Schaffen umfasst ca. 700 Gemälde sowie ein umfangreiches grafisches Oeuvre, vor allem Bleistiftzeichnungen und Lithographien“, sagt Kunsthistorikerin Susanne Hinsching.
Das Gesamtoeuvre werde in dieser Ausstellung in einem Querschnitt präsentiert und reiche von großformatigen Ansichten Stolbergs in Öl auf Leinwand, Waldlandschaften, kleinen Ölstudien bis hin zu filigranen Radierungen und Bleistiftzeichnungen, z.B. von der Altstadt Nordhausens.
Alle Bilder zeigen seine besondere Heimat- und Naturverbundenheit, stellen aber gleichzeitig landschaftshistorische Dokumente dar. Aufgrund der Detailtreue, sowohl bei den Stadtansichten als auch bei den Landschaften, bilden seine Werke eine historische Momentaufnahme. So ermöglichen die Bleistiftzeichnungen von Nordhausen, die im Obergeschoss des Kunsthauses zu sehen sind, einen Blick in heute - aufgrund der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg - nicht mehr existierende Straßenzüge und gestatten so manchem „alten Nordhäuser“ einen Blick in die Vergangenheit.
Thierbach knüpft mit seinem Stil an die akademische Malweise der Mitte des 19. Jh. an und hält bis zu seinem Tod daran fest. Er nimmt die zur damaligen Zeit üblichen Stile des Impressionismus oder Expressionismus nicht auf, sondern bleibt in allen seinen Arbeiten dem Realismus treu. Seine künstlerischen Vorbilder waren Wilhelm Leibl und Hans Thoma. Wie diese, malte er auch sehr gern Mühlen. Besonders beeindruckend ist die „Wassermühle“, die in der Diele des Kunsthauses ausgestellt ist.Auch heute noch, fast 80 Jahre nach seinem Tod, gehört der Stolberger Künstler Richard Thierbach  zu den bekanntesten Landschaftsmalern jener Zeit und ist wahrscheinlich der bedeutendste Maler des Harzes gewesen. Die Beliebtheit seiner Werke lässt sich auch daran erkennen, wie viele Menschen auch heute noch einen „ echten Thierbach“ in ihrem Wohnzimmer hängen haben.


Dienstag,02.Februar 2010
Neue Fenster für Kunsthaus Meyenburg
Nordhausen(smn). Im Januar wurden alle Fenster vom Kellergeschoß bis zum 1. Obergeschoss des Kunsthauses Meyenburg  im Rahmen des Konjunkturpaketes II erneuert bzw. wärmetechnisch saniert. Das sagte jetzt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose.
Insgesamt wurden 30 Fenster sowie zwei Terrassentüren im Kunsthaus Meyenburg erneuert. Sieben historische Bleiverglasungen wurden restauriert und wieder originalgetreu eingebaut. „Die Erneuerung der Fenster stellt eine große wärmetechnische Verbesserung im Kunsthaus dar und ermöglicht damit umfangreiche Energieeinsparungen“, sagt sie.
Die innere zweiflügelige Terrassentür im Erdgeschoss, die durch ihre aufwendige umlaufende Perlstabprofilierung geprägt ist, wurde ebenfalls aufgearbeitet und wieder eingebaut. Darüber hinaus erhielt das große Bleiglasfester im Treppenhaus von außen durch aufgesetzte Isolierverglasungen einen zusätzlichen Wärmeschutz.
„Alle neuen Fenster wurden denkmalgerecht gefertigt und anhand der vorhandenen Fenster als Isolierverglasung in Holz mit profilierten Kämpfern und Stulpschlagleisten sowie echten Wetterschenkeln ausgebildet. Sogar die 1908 beim Bau der Villa verwendeten Perlstableisten auf den äußeren Kämpferhölzern wurden nachgefertigt“, ergänzt Susanne Hinsching, Denkmalpflegerin der Stadt Nordhausen. Des Weiteren sei auch ein nachträglich verschlossenes Fenster im Erdgeschoß wieder geöffnet worden, so dass das Kunsthaus Meyenburg jetzt von außen wieder seine bauzeitliche Gliederung aufweise.
Alle Arbeiten wie Planung, Einbau und malermäßige Instandsetzung wurden durch Nordhäuser Firmen ausgeführt. Die  Gesamtkosten von rund 50.000 Euro wurden durch 75 Prozent durch das Konjunkturpaket II gefördert.

Dienstag,02.Februar 2010
Verletzte bei Auseinandersetzung
Nordhausen(smn). In der Nacht zum Dienstag sind bei einer Auseinandersetzung drei junge Menschen leicht verletzt worden. Die jungen Leute saßen auf der Treppe vor einem Hauseingang in der Töpferstraße, als sie von den zunächst unbekannten Tätern angegriffen wurden.
Nach Angaben der Opfer hätten mehrere Angreifer völlig unerwartet und grundlos auf sie eingeschlagen. Dabei sind zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren und eine 18-jährige Frau leicht verletzt worden. Die Besatzung eines Rettungswagens wollte vor Ort erste Hilfe leisten, die allerdings von den Opfern abgelehnt wurde.
Die Täter waren sofort nach den Schlägen im Dunkel der Nacht verschwunden. Als nach ihnen im Stadtgebiet gefahndet wurde, konnten sie zwar nicht mehr dingfest gemacht werden, allerdings wurden bis zum Morgen die Namen von drei Verdächtigen bekannt. Demnach handelt es sich um junge Männer im Alter zwischen 19 und 22 Jahren aus Nordhausen. Inzwischen hat die Nordhäuser Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs übernommen.

Dienstag,02.Februar 2010
Dieseldiebe auf frischer Tat gestellt
Nordhausen(smn). Im Kyffhäuserkreis sind in der Nacht zum Dienstag zwei Dieseldiebe auf frischer Tat gestellt worden.Die 18 und 20 Jahre alten Männer aus Sangerhausen hatten sich nahe Voigtstedt an Baumaschinen an der künftigen Trasse der BAB 71 zu schaffen gemacht und die Tanks aufgebrochen. Als sich zufällig ein Streifenwagen der Baustelle näherte, ergriffen die Diebe die Flucht. Als sie gestoppt wurden, hatten sie rund fünfzig Liter Diesel in Kanistern in ihrem Auto. An den Baumaschinen standen weitere sechs Kanister. Die Kanister, eine Dieselpumpe und auch der PKW der Diebe wurden sichergestellt. Die Polizei prüft nun, ob die beiden Männer bereits in der Vergangenheit Diebstähle begangen haben.

Montag,01.Februar 2010
„Montags im Da Capo“ fällt zugunsten des Benefizkonzertes am 8. Februar aus
Joshua Farrier singt beim Benefizkonzert für Haiti
Nordhausen(smn). Zu den Künstlern, die am 8. Februar 2010 beim großen Benefizkonzert für die Erdbebenopfer von Haiti in der Wiedigsburghalle in Nordhausen auftreten, gehört auch Joshua Farrier. Der Opernsänger wurde in Decatur, Illinois (USA) geboren und gehört seit der Spielzeit 2009/2010 zum Ensemble der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Er studierte Gesang mit einem Rotary-Stipendium am Königlichen Konservatorium Brüssel, in Champaign an der University of Illinois und machte sein Diplom 1995 am Cleveland Institute of Music (Ohio). Das Nordhäuser Publikum konnte den Tenor bereits im Musical „Mein Freund Bunbury“ und in Lortzings Oper „Der Wildschütz“ erleben.
Jetzt gibt es ein Wiedersehen mit dem Sänger und weiteren Solisten der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, dem Opernchor sowie mehreren anderen Chören aus Nordhausen und Sondershausen beim großen Benefizkonzert für Haiti am 8. Februar 2010. Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. hatte für diesen Abend eine Veranstaltung der Reihe „Montags im Da Capo“ geplant, wo Joshua Farrier den Zuschauern ganz ausführlich vorgestellt werden sollte. Diese Veranstaltung wird nun auf einen anderen Termin verschoben, der rechtzeitig bekannt gegeben wird.
Für das Benefizkonzert, das in der Wiedigsburghalle in Nordhausen am 8. Februar um 20 Uhr beginnt und die 9. Sinfonie von Beethoven unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank präsentiert, gibt es Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Die Karten kosten 25 Euro in Platzgruppe I und 15 Euro in Platzgruppe II. Der Erlös aus dem Kartenverkauf wird für die Opfer der verheerenden Erdbeben von Haiti gespendet.


Montag,01.Februar 2010
Schwarzarbeit in Bad Frankenhausen
Nordhausen(smn). Bei einer routinemäßigen Kontrolle von Gaststätten in der Stadt Bad Frankenhausen stellten Mitarbeiter des Hauptzollamtes aus Erfurt  zwei Männer fest, die sich nicht ausweisen konnten.
Die Ermittlungen ergaben, dass sich die beiden 16-und 17-jährigen Jugendlichen   illegal in Deutschland aufhalten. Im Rahmen der Amtshilfe wurden die Polizeibeamten der Polizeiinspektion „Kyffhäuser“ gebeten, die Identitätsfeststellung zu den Jugendlichen durchzuführen. Nach der Feststellung ihrer Identität wurden die beiden vietnamesischen Staatsbürger an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes eingeleitet. Der Gaststätteninhaber muss mit Ermittlungen des Zolls, wegen Verdacht der illegalen Beschäftigung, rechnen.

Montag,01.Februar 2010
Die Polizei bittet um Mithilfe
Nordhausen(smn). In den heutigen Morgenstunden in der Zeit zwischen 04.45 Uhr und 05.40 Uhr befuhr ein 54- jähriger Autofahrer  die Autobahn A 38 in Fahrtrichtung Göttingen.
Zwischen den Anschlussstellen Heiligenstadt und  Arenshausen kam es zu einem folgenschweren Unfall.
Vermutlich von einem Sattelzug  löste sich ein etwa 20 cm langer Bolzen und schlug bei hoher Geschwindigkeit, auf die Motorhaube des Geschädigten. In der Folge durchschlug dieser Bolzen die Frontscheibe des schwarzen  Audi A 4 und verletzte den Fahrer schwer. Zum Glück gelang es ihm sein Fahrzeug sicher anzuhalten. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
Wer kann Angaben zu dem Unfallgeschehen machen? Wer kann Hinweise zur Herkunft des  Metallteils machen? Ihre Hinweise nimmt die Polizeidirektion Nordhausen unter Rufnummer 03631-960 entgegen.


Montag,01.Februar 2010
Mitmachen kann sich lohnen
Nordhausen(smn).  Die Verkehrsbetriebe Nordhausen wünschen sich zufriedene Fahrgäste. Veränderungen können jedoch nur umgesetzt werden, wenn Meinungen geäußert und Schwachpunkte benannt werden. Seit Dezember führen die Verkehrsbetriebe daher eine Kundenbefragung durch, die noch bis zum 28. Februar dauert. Fragebögen gibt es bei den Fahrern der Busse, bei der Stadtinformation, im Badehaus oder direkt bei den Verkehrsbetrieben in der Robert-Blum-Straße 1. Noch bis zum 28. Februar können die ausgefüllten Fragebögen abgegeben werden.
Unter den Teilnehmern der Kundenbefragung wird als Hauptpreis eine Sonderfahrt mit der Bistrobahn verlost, vorausgesetzt, die Frage nach der aktuellen Initiative der Stadtwerke ist richtig beantwortet. Außerdem gibt es weitere kleinere Preise zu gewinnen. Mitmachen lohnt sich also. Die Verkehrsbetriebe freuen sich über viele Zusendungen. Fragen beantwortet Marco Bachmann (03631 639-144).

Montag,01.Februar 2010
Hilfe für Nordhäuser Polizisten: 160 in 60 Minuten
Nordhausen(smn).  Rege ging es Freitag Nachmittag in der Kantine des Südharz-Krankenhauses zu. Denn es gab  die letzte Typisierungsaktion für Carsten Grunert, einen Nordhäuser Polizisten, der an akuter Leukämie erkrankt ist. Das Südharz-Krankenhaus hat in Kooperation mit der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei gGmbH, bereits mehrere Termine organisiert. Auch an diesem Tag sind wieder 15 Mitarbeiter des Krankenhauses im Einsatz, um die Spenden abzunehmen und zu registrieren. „Ich schätze, dass schon 40, 50 Mitarbeiter vom Krankenhaus hier waren“, sagte Sven Köhn vom Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses. „Wir sind jetzt gut eine Stunde hier und haben schon 160 Proben gesammelt.“ Ein großer Erfolg. „Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Leute kommen und sich sogar Schlangen bilden. Zumal hier schon so viele Aktionen gelaufen sind“, meinte Carolin Thron von der DKMS. Auch Uta Schramm, die Mutter von Carsten Grunert, war bei dieser Typisierungsaktion wie schon bei allen anderen dabei. „Es ist toll, wie viele Menschen hier sind“, freute sie sich. Damit setzte der letzte Termin die erfolgreiche Kette fort. „Am letzten Sonntag waren beispielsweise rund 140 Spender beim DRK in Sondershausen.“ Erst heute Vormittag haben über 80 Mitarbeiter der Kreissparkasse am Kornmarkt eine kleine Blutprobe abgegeben. An der Typisierungsaktion in der Nordhäuser Polizeidirektion vor zwei Wochen beteiligten sich über 120 Menschen.  
Nach diesem Erfolg der großen Anzahl der Spender bleibt nun eine Herausforderung: „Die Spendengelder, die wir jetzt gesammelt haben, reichen nicht aus, um die Typisierungen zu finanzieren“, sagte Uta Schramm. Denn die Registrierung und Untersuchung einer Probe kostet die DKMS 50 Euro. Diese Kosten übernehmen Krankenkassen nicht. Um ihre Spenderdatei zu erweitern, braucht die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft Geldspenden. Bei der großen Bereitschaft in Nordthüringen, sich Typisieren zu lassen, ist der Finanzbedarf entsprechend hoch. Deshalb hofft Uta Schramm auf weitere Spenden. Sie freute sich, dass es neben den bisherigen Großspendern wie der Kreissparkasse Nordhausen weitere größere Eingänge auf dem Spendenkonto gab: „Die Rotarier Nordhausen hat 500 Euro gespendet, die Lions aus Sondershausen und die Stadtwerke Sondershausen haben jeweils 1.000 Euro gespendet.“ Wer ebenfalls die Typisierung der Spenden finanziell unterstützen will, um Carsten Grunert und anderen Leukämie-Patienten zu helfen, kann dies auf folgendem Konto tun: 305 001 949 bei der Kreissparkasse Nordhausen, BLZ 820 540 52. Weitere Informationen zur DKMS gibt es auch unter www.dkms.de  


Montag,01.Februar 2010
Nachwuchs für Treppenkäfer im Entstehen
Nordhausen(smn). Selina Marie, Ecki, der Wasserträger, der Rosenkavalier und Max haben sich auf ihren Treppen eingelebt. Sie haben die ersten Silvesterknaller überlebt, einen versuchten Raub, und auch die unschönen Zigarettenkippen und Abfälle in ihrem unmittelbaren Umfeld haben sie zu übersehen gelernt. Nicht dass sie die nicht stören würden! Aber die Unreife der Verursacher wird wettgemacht durch leuchtende Kinderaugen, die bewundernden Besuchergruppen der Gästeführergilde und die Aufmerksamkeit der Passanten, durch Spiele und Aktionen, in die die Käfer und ihre Treppen einbezogen werden und durch die Lieder, Gedichte und Geschichten, die um sie herum erklingen.
Den ersten Schnee ihres Lebens genießen sie getreu dem Kinderlied: „Schneeflöckchen-Weißröckchen, deck´ die Käferlein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh.“ Träumen werden sie vermutlich von Nachwuchs auf den Treppen der Stadt. Und der ist tatsächlich im Werden begriffen. Ein reichliches Dutzend kreativer Nordhäuser sowie Gäste haben in der vergangenen Woche ihre Vorstellungen von neuen Treppenkäfern in Ton geformt. Bis zum nächsten Treffen am 10. Februar werden die Käfer-Ideen auszuwählen sein, die über ein mehrwöchiges Modellieren in Gips für den Bronzeguss vorbereitet werden. Entscheidend wird sein, für welche Käfer sich Sponsoren begeistern können. Die nächsten Tage werden daher aufregend werden.
Die Kreissparkasse Nordhausen will hier nichts dem Zufall und schon gar nicht fremden Händen überlassen. Fünf eigene Mitarbeiter bzw. Auszubildende haben sich an je einem Kreissparkassen-Käfer versucht. Die weitestgehend gemeinsame Grundidee wurde in erstaunlicher Vielfalt variiert. Wir sind gespannt, welcher Entwurf das Rennen machen wird. Abgemacht ist in jedem Fall, dass auch diejenigen, deren Käfer sich nicht durchsetzen konnte, an der Erstellung des Gipsmodells mitarbeiten.
Ähnlich herangegangen ist die Diakonie in Nordhausen, die zwei Mitarbeiter des Sankt-Jakob-Heimes in den Workshop entsandte. Das Pflegeheim hat eine repräsentative Treppe direkt vor der Nase. Einer der beiden Käfer soll die Neue Lesserstiege künftig bewohnen. Die Wahl wird schwer fallen, denn beide Entwürfe sind - der gleichen Grundidee folgend – überzeugend gelungen.
Nordbrand Nordhausen und das Gipswerk Sourell haben die kreative Arbeit den Teilnehmern am Workshop übertragen. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Entwürfe überzeugen können.
Ab 10. Februar wird der Bleicheröder Bildhauer Peter Genzler als künstlerischer Leiter wieder das Gipsen begleiten. Eine gute Gelegenheit für interessierte Bürger und Unternehmen sich in ihrer Stadt zu verewigen. In der Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse am Kornmarkt warten einige der getöpferten Käfer noch auf einen oder mehrere Liebhaber, die sich an der Finanzierung des Bronzegusses beteiligen möchten.  Wenn Sie sich in den nächsten Tagen beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V., Ines Gast, Telefon 913509, mail: i.gast@jugendsozialwerk.de, melden, können Sie mithelfen, dass Ihr Käfer-Favorit seinen Platz auf einer Treppe Nordhausens findet.

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